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Lewis Carroll

Charles Lutwidge Dodgson (1832-1898) ging unter seinem Pseudonym Lewis Carroll in die Literaturgeschichte ein. Der Dozent für Mathematik und Logik am Christ Church College in Oxford wurde zu einem der bekanntesten Vertreter der ›englischen Nonsens-Literatur‹. »Alices Abenteuer im Wunderland« - das er 1864 ursprünglich für die kleine Tochter seines Dekans, Alice Pleasance Liddel, geschrieben hatte - zählt heute zu den Meisterwerken der Weltliteratur. »Through the Looking-Glass« (dt. »Alice hinter den Spiegeln«) folgte 1871. Sein Nonsens-Gedicht »Die Jagd nach dem Schnatz - Eine Agonie in acht Krämpfen« erschien 1876. Die in Versform verfasste Geschichte wurde als Kinderbuch mit zahlreichen Illustrationen veröffentlicht und seitdem in etlichen Varianten für die Bühne und als Musical bearbeitet.Von ihm sind im Hörverlag bisher »Alice im Wunderland« und »Die Jagd nach dem Schnatz« erschienen..
John Tenniel (1820-1914) war Illustrator, der u.a. für die britische Satirezeitschrift Punch tätig war. Als eine seiner berühmtesten Karikaturen gilt "Der Lotse geht von Bord", die er anlässlich der Entlassung des deutschen Reichskanzlers Bismarck zeichnete. Bekannt wurde er mit seinen teils nachträglich kolorierten Illustrationen für Alice im Wunderland (1865) und Alice hinter den Spiegeln (1871)..
Jan Strümpel, geboren 1966, arbeitet als freiberuflicher Lektor in den Bereichen Belletristik und Sachbuch. Außerdem ist er als Übersetzer (George Orwell, James Joyce, H.G. Wells, Beatrix Potter u.a.), Herausgeber und Lehrbeauftragter tätig.

Zuletzt erschienen

Alices Abenteuer im Wunderland

Alices Abenteuer im Wunderland

Lewis Carroll: Alices Abenteuer im Wunderland

gelesen von Christoph Wittelsbürger.

Im Jahre 1865 veröffentlichte Charles Lutwidge Dodgson, besser bekannt als Lewis Carroll, ein Kinderbuch, das zu einem absoluten Klassiker werden sollte: Alice's Adventures in Wonderland. Das Buch erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens namens Alice, das in eine Fantasiewelt voller skurriler und faszinierender Figuren hineinstolpert. Die kleine aber furchtlose Alice kann kaum ihren Augen und Ohren trauen, als an ihr eines Tages ein sprechendes Kaninchen vorbei eilt. Sie verfolgt das seltsame Wesen bis an dessen Bau und fällt in die Tiefe.

1. Hinunter in den Kaninchenbau
2. Der Tränenpfuhl
3. Caucus-Rennen, und was daraus wird
4. Die Wohnung des Kaninchens
5. Guter Rat von einer Raupe
6. Ferkel und Pfeffer
7. Die tolle Teegesellschaft
8. Das Croquetfeld der Königin
9. Die Geschichte der falschen Schildkröte
10. Das Hummerballet
11. Wer hat die Kuchen gestohlen?
12. Alice ist die Klügste

Das weiße Kaninchen, der verrückte Hutmacher, die merkwürdige Grinsekatze, die verschwinden kann, während ihr Grinsen dableibt, die hysterische Herzkönigin oder die falsche Schildkröte: Seit Generationen fasziniert Lewis Carrolls Geschichte Kinder wie auch Erwachsene gleichermaßen. Die fiktive Welt, in der Alice im Wunderland angesiedelt ist, spielt in solch einer Weise mit Logik, dass sich die Erzählung unter Mathematikern und Kindern gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut. Sie enthält zahlreiche satirische Anspielungen – nicht nur auf persönliche Freunde Carrolls, sondern auch auf die Schullektionen, die Kinder im England jener Zeit auswendig lernen mussten. Und dennoch gilt das Buch als eines der hervorragenden Werke aus dem Genre des literarischen Nonsens. Gemeinsam mit der 1871 erschienenen Fortsetzung "Alice hinter den Spiegeln" werden heute beide Werke zur Weltliteratur gezählt. So ist die Erzählung beispielsweise Bestandteil der ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher. Die britische Zeitung The Guardian nahm 2009 sowohl "Alice im Wunderland" als auch "Alice hinter den Spiegeln" in die Liste der 1000 Romane auf, die jeder gelesen haben sollte.

"Fantasie ist die einzige Waffe im Krieg gegen die Wirklichkeit." (Denis Gaultier)

Titelgestaltung unter Verwendung eines durch KI generiertes Bildes: ID: 2447741561. Coverbeschriftung gesetzt aus der notram. Übersetzung aus dem Englischen von Antonie Zimmermann, Deutsche Erstveröffentlichung: Johann Friedrich Hartknoch, Leipzig 1869.Lewis Carroll sprach hierbei der Übersetzerin ein besonderes Lob für ihre Arbeit aus: "Der Verfasser wünscht hiermit seine Anerkennung gegen die Übersetzerin auszusprechen, die einige eingestreute Parodien englischer Kinderlieder, welche der deutschen Jugend unverständlich gewesen wären, durch dergleichen von bekannten deutschen Gedichten ersetzt hat. Ebenso sind für die oft unübersetzbaren englischen Wortspiele passende deutsche eingeschoben worden, welche das Buch allein der Gewandtheit der Übersetzerin verdankt." Musik & Kompositionen: Track 10: Peter Tschaikowsky: Tanz der Zuckerfee aus Der Nussknacker. Track 12 (Schlussmusik): Sergei Prokofjew: Tanz der Ritter aus Romeo und Julia, beide gespielt von Gregor Quendel. Alle anderen Sounds und FX: Pixabay.

Über den Sprecher:

Der gebürtige Düsseldorfer Christoph Wittelsbürger lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Köln. Seine Stimme ist regelmäßig im Deutschlandfunk zu hören, dessen Sprecherensemble er seit über 20 Jahren angehört. Aber auch im eigenen Studio entstehen Sprachaufnahmen, Sounddesigns und manchmal sogar Musikalisches. In seiner Freizeit steht der "Viertelfranzose" am liebsten in der Küche, hört leidenschaftlich gerne Musik, ist Vielleser und filmbegeistert. Die Vertonung von Alices Abenteuer im Wunderland von Lewis Carroll ist seine erste Zusammenarbeit mit der hoerbuchedition words & music.
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12,99 €

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