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Schatten der Erkenntnis
Am Beispiel ausgewählter Epochen rekonstruiert der Text, wie institutionelle Zugänge, Zitier‑ und Publikationspraktiken sowie die Narrative der Nobelpreis‑ und Max‑Planck‑Traditionen die Rolle von Frauen in der Wissenschaftsgeschichte verdrängen. Die Analyse umfasst u. a. die Rolle von Laborassistentinnen, die als „unsichtbare Produzentinnen“ von Daten fungieren, und die Weise, wie eigene Manuskripte später in Monografien oder Papers männlicher Leiter erscheinen, ohne namentliche Erwähnung. Ergänzt wird dies durch die Funktion von Archiven und Sammlungen, die zwar weibliche Materialien speichern, diese aber lange als „Hilfs‑“ oder „Nebenmaterial“ statt als eigenständige Forschungsleistung katalogisieren.
Buch (Taschenbuch)
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