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Magdalenaberg

Roman

Joseph, ein junger Mann, übernimmt den elterlichen Hof nicht, sondern zieht in die Stadt. Doch dort wird er nicht heimisch. Er kauft ein Haus in einem kleinen Dorf und lernt eine Frau kennen. Katharina bleibt zwei Jahre bei ihm, und eines Tages verschwindet sie. Sein jüngerer Bruder Wilhelm ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. In Gedanken kehrt Joseph auf den Magdalenaberg zurück, an den Ort seiner Kindheit. Doch seine Eltern verstummen zusehends. Die Katastrophen geschehen langsam und schleichend. Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt eine ernste und wehmütige, so moderne wie uralte Geschichte von Herkunft und Familie, von Sehnsucht und Verlust.
Portrait
Reinhard Kaiser-Mühlecker wurde 1982 in Kirchdorf an der Krems geboren und wuchs in Eberstalzell, Oberösterreich, auf. Er studierte Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung in Wien. »Ich sehe es als eine Art Verpflichtung an, die Welt, die ich kenne, erfahrbar zu machen – einem, der sie nicht kennt.« Sein Debütroman ›Der lange Gang über die Stationen‹ erschien 2008, es folgten die Romane ›Magdalenaberg‹ (2009), ›Wiedersehen in Fiumicino‹ (2011), ›Roter Flieder‹ (2012) und ›Schwarzer Flieder‹ (2014) sowie ›Zeichnungen. Drei Erzählungen‹ (2015). Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Preis der Jürgen-Ponto-Stiftung, dem Kunstpreis Berlin, dem Österreichischen Staatspreis und dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Der Roman ›Fremde Seele, dunkler Wald‹ (2016) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Siegfried Lenz formulierte zum Werk Kaiser-Mühleckers: »Es ist wunderbar, wie Sie schreiben«, und Peter Handke: »Zwischen Stifter und Hamsun sind Sie ein Dritter.« Im Frühjahr 2019 erschien der neue Roman von Reinhard Kaiser-Mühlecker, ›Enteignung‹.Literaturpreise:Comburg-Stipendium 2015Adalbert-Stifter-Stipendium 2014Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2014Österreichischer Staatspreis outstanding artist award 2013Kunstpreis Berlin für Literatur 2013Buch.Preis 2009Stipendium des Literarischen Colloqiums Berlin 2009 Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf 2009Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2008Hermann-Lenz-Stipendium 2008 Stipendium des Herrenhauses Edenkoben 2007Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung 2007Werkstattstipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung 2006
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 10.03.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18744-7
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/1,5 cm
Gewicht 148 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 32884
Buch (Taschenbuch)
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Magdalenaberg. Erinnerung, zweite Gegenwart.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 29.06.2012

Reinhard Kaiser-Mühlecker beschreibt in seinem kleinen Büchlein (190 Seiten ) „ Magdalenaberg“ eine melancholische ernste Geschichte von Herkunft, Kindheit, Erinnerung und Verlust. Das Buch ist von einer gewissen Wehmut durchdrungen und berührte auf ganz besondere Weise mein Herz. Joseph, ein junger Mann, ist auf der Such... Reinhard Kaiser-Mühlecker beschreibt in seinem kleinen Büchlein (190 Seiten ) „ Magdalenaberg“ eine melancholische ernste Geschichte von Herkunft, Kindheit, Erinnerung und Verlust. Das Buch ist von einer gewissen Wehmut durchdrungen und berührte auf ganz besondere Weise mein Herz. Joseph, ein junger Mann, ist auf der Suche nach sich selbst, denn eine gewisse Unruhe lässt ihn letztendlich nirgends wo richtig ankommen. Den elterliche Hof übernimmt er nicht, es zieht ihn in die Stadt. Aber die Erinnerungen und die Sehnsucht nach dem Magdalenaberg bleiben. Die Katastrophen nehmen langsam und schleichend Raum in seinem Leben ein. Die Beziehung mit Katharina endet schon nach zwei Jahren, der Bruder stirbt bei einem Verkehrsunfall und die Eltern verstummen langsam. Und Joseph bleibt zurück, in sich gekehrt, manchmal verunsichert wie ein kleines Kind und die Welt wir ihm immer fremder. Reinhard Kaiser-Mühlecker studierte Landwirtschaft, Geschichte und internationale Entwicklung in Wien. 2008 wurde er für seinen ersten Roman -Der lange Gang- mit den Jürgen Ponto-Preis ausgezeichnet.