Materialwissenschaft und Werkstofftechnik Ein Ritt auf der Rasierklinge
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42,50 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
17.04.2027
Abbildungen
Etwa 355 S. 120 Abb., 7 Abb. in Farbe.
Verlag
Springer BerlinSeitenzahl
14
Maße (L/B)
23,5/15,5 cm
Auflage
2. Auflage 2027
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-662-74877-0
Vor zehn Jahren nahm der Autor die Leserinnen und Leser auf eine Erkundungstour entlang der Entwicklung der Nassrasiertechnik mit und erläuterte, was Materialwissenschaft und Werkstofftechnik sind, woher sie kommen, wozu sie dienen und wohin sie sich entwickeln könnten. In dieser zweiten Lektion zeigt er, dass viele damals noch neue Themen heute zum Forschungsalltag gehören und kommerzielle Märkte erobert haben. Anhand ausgewählter Beispiele verfolgt er die weitere Entwicklung der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik und wagt einen Blick auf die nächsten zehn Jahre. Es ist eine Erzählung über den rasanten Fortschritt einer Disziplin, deren Zukunft zugleich von großen Unsicherheiten geprägt ist.
Der Autor beschreibt den möglichen Abschied von der jahrtausendealten Eisenherstellung und den Wandel traditioneller Legierungstechnologien. Er thematisiert die Herausforderungen der Kunststoffnutzung sowie die anhaltende Suche nach einem Material, das bei Raumtemperatur supraleitend ist. Vorgestellt werden neue Werkstoffklassen, die durch das Hinterfragen wissenschaftlicher Gewissheiten entstanden sind. Das Buch beleuchtet zudem digitale Zwillinge als möglichen Wegbereiter der Werkstoffentwicklung und zeigt klare Zukunftstrends auf. Dazu gehören Metamaterialien mit außergewöhnlichen Eigenschaften sowie Aerogele, die zu bis zu 99 Prozent aus Luft bestehen und dennoch mehrere Funktionen vereinen können.
Wo die Materialwissenschaft in zehn Jahren tatsächlich stehen wird, hängt jedoch nicht nur von den Ideen und Fähigkeiten der Forschenden ab. Wissenschaftliche, wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen spielen eine ebenso wichtige Rolle. Deshalb sollte hinter der Frage nach dem „Wohin“ stets auch die Frage nach dem „Warum“ stehen.
Materialwissenschaft und Werkstofftechnik bleibt ein Ritt auf der Rasierklinge.
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