Edgar Allan Poe: Der schwarze Kater. Ein Meisterwerk der Schauerliteratur vom Meister des Horrors. »Die schwarze Katze« ist der Bericht eines Mannes, der die Kontrolle über sein Handeln verliert und zum Mörder wird.
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
18.10.2026
Verlag
NeobooksSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
290 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783565988006
Deutschsprachiges eBook im handyfreundlichen ePub Format. Sofort Download.
Inhalt: Der Ich-Erzähler stellt sich als Verbrecher vor, der am nächsten Tag hingerichtet werden soll. Er will schildern, wie es zu seinem Verbrechen kam. Er war verheiratet und Tierliebhaber. Bevorzugter Liebling unter seinen Schützlingen war der Kater Pluto, mit welchem ihn eine tiefe Freundschaft verband. Durch den Einfluss des Alkoholmissbrauchs verwandelte sich seine Tierliebe in Hass. Er begann, die Tiere zu misshandeln, ja, sogar seine Frau. An Pluto traute er sich zunächst nicht heran. Doch dann, so reflektiert er, überwältigte ihn der Geist der Perversität.
Als er wieder einmal betrunken nach Hause kommt, vergreift sich der Erzähler auch an Pluto und sticht ihm ein Auge aus. Die Erinnerung an die scheußliche Tat ertränkt er wieder im Alkohol. Voller Verbitterung, weil ihn der Kater nun ängstlich meidet, macht er dem Ganzen ein Ende und erhängt das Tier an einem Baum. In der folgenden Nacht bricht ein Feuer im Haus aus, alle können sich retten. Bei der Begutachtung nach dem Brand findet der Erzähler ein Relief in Form des Katers in der Mauer. Jemand muss das Tier vom Baum geschnitten und durch das Fenster ins Haus geworfen haben, um den zu diesem Zeitpunkt noch schlafenden Erzähler zu wecken, und das tierische Alkali hat die Umrisse in den Kalk eingebrannt.
Monatelang wird der Erzähler nun in seinen Phantasien und Träumen von der Spukfigur des Katers verfolgt, beginnt aber schließlich das Tier zu vermissen und sucht nach einem Ersatz. In einer Schnaps-Spelunke wird er fündig, und der neue Kater, der auch nur einäugig ist und Pluto sehr ähnelt, wird der neue Liebling der Frau. Allerdings trägt er einen verschwommenen weißen Fleck auf der Brust, in dem der Erzähler das Abbild eines Galgens zu erkennen meint, und das macht ihm Angst. Alpträume nötigen ihn dazu, das Tier zu meiden, doch dieses sucht seine Nähe um so mehr, je mehr er es hasst. Er lässt jedoch seine Wut zunächst an seiner Frau aus.
Eines Tages sucht er mit seiner Frau den Keller auf, der Kater kommt ihm zwischen die Füße. In sinnloser Wut schlägt er mit der Axt nach ihm. Doch die Frau fällt ihm in den Arm und rettet den Kater. Da wird der Erzähler noch wütender und erschlägt mit der Axt seine Frau. Panisch grübelnd, wie er die Leiche loswerden soll, beschließt er, sie in der Kellerwand einzumauern. Alles verläuft nach Plan und der Kater ist, Gott sei Dank, auch verschwunden. Als einige Tage später die Polizei vor der Tür steht, führt der Erzähler sie seelenruhig durch das Haus. Voll prahlender Selbstsicherheit klopft er mit einem Stock an die Stelle der Mauer, an der die Leiche verborgen ist. In diesem Moment ertönt ein leises Jammern aus der Mauer, das sich zu unsäglichem Geschrei steigert. Die geschockten Polizisten beginnen sofort, die Mauer aufzubrechen. Als die Leiche zum Vorschein kommt, sitzt - zum Entsetzen des Erzählers - der einäugige Kater auf ihrem Kopf. Der Erzähler hat ihn, ohne davon zu wissen, mit der Leiche eingemauert.
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