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Produktbild: Christusmord

Christusmord

1

46,30 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Herausgeber

Christian Fernandes

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

318 (Printausgabe)

Dateigröße

3089 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Bernd A. Laska

Sprache

Deutsch

EAN

9783837963960

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Herausgeber

Christian Fernandes

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

318 (Printausgabe)

Dateigröße

3089 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Bernd A. Laska

Sprache

Deutsch

EAN

9783837963960

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  • Bewertung

    4/5

    19.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Reich hat heute noch viel zu sagen

    Wilhelm Reichs 1951 entstandener Text Christusmord ist eine Abrechnung mit den strukturellen Ursachen menschlicher Entfremdung. Im Zentrum steht Reichs Modell der dreifachen Schichtung der Persönlichkeit: Hinter der Fassade gesellschaftlicher Anpassung verbirgt sich ein neurotisch entstelltes Triebleben, hervorgebracht durch moralische Unterdrückung, nicht durch »Natur«. Erst in der tieferen Schicht zeigt sich die verdrängte, ursprüngliche Sozialität des Menschen. Anhand der symbolischen Bedeutung der Kreuzigung Christi entwirft Wilhelm Reich eine radikale Kritik an autoritären Strukturen: Kirche, Staat und Familie töten das Lebendige im Kind – immer wieder. Reichs Einsichten sind auch heute noch aktuell. Wer verstehen will, warum Aufklärung so oft scheitert, findet hier eine ebenso persönliche wie politische Antwort: Das Böse ist nicht angeboren – es ist gemacht. Dieses Buch war schon damals eine Suche nach einem eigentlichen, natürlichen Leben des Menschen und seinen Fesseln und Hindernissen schon im Kindesalter. Freiheit, emotionale Tiefe und Selbstfindung werden dem entgegengestellt, ganz im Sinne der sich damals schon entwickelnden antiautoritären Bewegung. Im Vorwort werden die Entstehungsgeschichte des Buches, Reichs Lebensumstände und ein paar Leitlinien kurz angesprochen. Die Rezeption des Buches hätte noch in Mittelpunkt gerückt werden, genauso wie Entwicklungen der Geistesgeschichte, um den historischen Hintergrund zu verstehen. Einige hilfreiche Titel gibt es im Literaturverzeichnis, das sich am Ende des Buches befindet. Das Buch ist kein historisches Relikt, Reich hat Leser*innen auch heute noch was zu sagen. Die Suche nach dem Wesentlichen im Leben, soziale und psychologisch-emotionale Unterdrückungsmechanismen, die Abkehr von autoritären Strukturen, soweit möglich Autonomie und eine neue Natürlichkeit sind aktuelle Faktoren, die dafür sprechen, einen Klassiker wiederzuentdecken.

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