Hagbard ist Texter, Skeptiker und notorischer Querfrager. Bei einer öffentlichen Diskussion stellt er eine einfache Frage: Wie viel Macht kann eine freie Gesellschaft eigentlich ertragen? Zwölf Sekunden Video reichen, um sein Leben zu zerlegen. Aus einem pointierten Wortbeitrag wird ein viraler Ausschnitt. Auftraggeber springen ab, Bekannte wenden sich ab, Drohungen häufen sich. Hagbard erlebt, wie schnell aus Meinung Identität wird, aus Öffentlichkeit Urteil und aus Freiheit wirtschaftlicher und sozialer Druck. Hagbard ist ein düsterer, gesellschaftskritischer Shortread über Gruppendenken, Macht, Ausgrenzung und den Preis dafür, nicht in die vorgesehenen Schubladen zu passen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
13.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Wenn‘s nicht so traurig wär‘, könnte man beim Lesen lachen
Ich bin begeistert. Hagbard hat mich ab Sekunde eins in seinen Bann gezogen. Auf der einen Seite liest man Wut, Enttäuschung, einfach nur „Why“? Andererseits liegt da so viel Lebenslust, Tatendrang und positive Energie zwischen den Zeilen.
Ruth wäre ihm bestimmt eine liebe Freundin geworden.
Eine ernste, und zum Nachdenken anregende, Geschichte.
Lockerer Stil, sprachlich exzellent.
Da macht Lesen Spaß.
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