Nebelschwaden über einem Bergtal.Eine Frau, die alles zurücklässt.Ein Mörder, der längst begonnen hat.Und eine Stadt, die nicht ahnt, was auf sie zukommt.Ouray, Colorado - eine Kleinstadt in einem Tal, umgeben von hohem Gebirge und Wäldern.An diesen Ort erinnert Camille sich, als sie in einer aussichtslosen Lage steckt und ihr nur noch eine Flucht verhilft.Jahrelang als Deputy tätig in New Orleans, verliebt ihr zuständiger Sheriff Antoine sich in sie - obsessiv und übergriffig.In der Hierarchie über ihr stehend und von allen hoch angesehen, hat Camille keine Chance gegen ihn oder das Gesetz, als seine zwanghaften Versuche, ihr näher zu kommen, immer schlimmer werden.Eines nachts beschließt sie, ihre Identität zu ändern und zu dem Ort zu flüchten, an dem ihre Mutter am liebsten gewesen ist.Ein Neuanfang unter 900 Einwohnern, ruhig und idyllisch.Bis der Storchenmörder sein Unwesen treibt, der es auf junge, gebärfähige Frauen abgesehen hat.*******Manche Geschichten beginnen mit einer Flucht.Manche enden mit einer Blume.Und dazwischen liegt ein Täter, der entscheidet, welche Frau blühen darf und welche nicht.Wer ist es?Er. ist. es.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Melli
aus Chemnitz
5/5
09.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Genialer Thriller
"Frauen in deinem Alter sind nachts nicht mehr sicher."
Hört ihr eher auf euren Kopf oder auf euren Bauch?
Ich war ja wirklich begeistert, als Kiky zu mir meinte sie schreibt einen Psychothriller. Denn bisher kannte ich nur ihre Dark Romance Storys und war umso neugieriger, was sie da für eine Story für uns hat. Demzufolge musste ich das Buch auch direkt am Release lesen. Und wenn es abends nicht so gruselig gewesen wäre beim Lesen, hätte ich es sicherlich auch in einem Rutsch beendet, weil es mir so gut gefallen hat. "Er.Ist.Es: Der Storchenmörder" war für mich ein gelungener Psychothriller, bei dem ich allerdings wohl eher auf meinen Kopf gehört hätte, statt auf mein Bauchgefühl.
"Frauen, verschwinden dort draußen. Still, leise. Blutig."
Camille will eigentlich nur ein neues Leben anfangen. Denn sie flieht vor etwas oder die Frage ist wohl eher vor wem. Dabei will sie ausgerechnet an den Ort, wo ein kranker Serienmörder sein Unwesen treibt. Er bringt Frauen um welche sich im gebärfähigen Alter befinden. Also wäre Camille genau das Beuteschema des Mörders.
"Und nicht immer werden sie gefunden."
Ich muss sagen, mir hat der Thriller wirklich sehr gut gefallen. Ohne viel Vorgeplänkel steigt man direkt in die Story ein und das mag ich ja besonders. Beim Lesen spürte man die ganze Zeit auch so bisschen eine nebelige, düstere Atmosphäre. Ich wollte ja abends noch weiterlesen, aber irgendwie wars mir dann auch bisschen gruselig zumute. Ich liebe es ja bei Thrillern mitzurätseln, doch diesmal war ich echt nicht imstande den Mörder zu identifizieren. Immer wieder wurden mir neue Hinweise vorgelegt, die meine bisherigen Vermutungen über den Haufen warfen. Und zum Schluss war ich dann einfach nur geschockt. An der Stelle hätte ich wohl dann eher auf mein Kopf hören sollen.
Sehr gut hat mir auch die bildhafte Darstellung der ganzen Story gefallen. Man fühlte sich immer so, als wäre, man mittendrin im Geschehen, statt nur von außen zuzusehen. Für mich war es ein gelungener Thriller, den ich auf jeden Fall sehr gerne gelesen habe und ich hoffe da kommt bald noch mehr. Absolute Empfehlung auch mal für Genreeinsteiger. 5/5 Sterne
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