Vertragsfreiheit und Diskriminierungsverbot im Spannungsverhältnis Sexuelle Selbstbestimmung trifft auf Glaubensfreiheit
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.09.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-20730-7
Herr K betreibt eine bekannte Konditorei und stellt unter anderem aufwendig gestaltete Hochzeitstorten her. Die Männer A und B, ein gleichgeschlechtliches Paar, möchten für ihre bevorstehende standesamtliche Eheschließung eine Hochzeitstorte bestellen. Als K erkennt, dass die Torte für die Hochzeit von A und B bestimmt ist, verweigert er jeden Vertragsschluss. Er erklärt, er lehne Homosexualität als streng gläubiger Katholik ab und wolle die Eheschließung nicht durch die Herstellung einer Hochzeitstorte unterstützen. Zudem fordert er A und B auf, das Geschäft zu verlassen. Fraglich ist, ob dieses Verhalten gegen das AGG verstößt. Die Struktur folgt aus der Gliederung des AGG und der Rechtsprechung des EuGH zur Abgrenzung zwischen sexueller Identität und geschlechtlicher Diskriminierung.
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