Eine Prise C64 BASIC Sechs Programme, sechs Geschichten
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
21.09.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
109 (Printausgabe)
Dateigröße
1652 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783565753192
Und dann dieser Moment, in dem aus nichts als
Text etwas wird, das sich bewegt, reagiert, gewinnt und verliert.
Dieses Buch macht das Gegenteil von "immer mehr". Ein Mikrospiel ist
wie ein guter Witz: Es braucht keinen Anlauf, es braucht einen Punkt.
Eine Regel, eine Entscheidung, eine Folge. Genau dort, in der engen
Fläche von zehn bis fünfunddreißig Zeilen, zeigt sich, ob eine Idee
trägt.
Sechs Programme warten:
- Klick-Klick-Tresor: Zwei Walzen, zwei Ziffern, drei Stunden Zeit und
ein Erbe, das sonst an den Katzenschutzverein geht. Der Tresor
antwortet auf fünf verschiedene Arten, und jede verrät ein bisschen
mehr.
- Goldwurf 64, das Jeton-Duell: Zwei Würfel, Gold und Silber, und eine
Bank, die zwischendurch Sprüchen klopft. Wer zuerst ohne Jetons
dasteht, hat verloren.
- Frequatron: Acht Waffen, acht Rechnungen, eine Zielfrequenz. Der
Gegner rechnet ebenfalls, macht aber in einem von drei Fällen einen
Fehler. Genau deshalb bleibt das Duell spannend.
- EnergySum64: Drei Energiekristalle fallen, die Summe muss auf einen
Tastendruck stimmen. Das Programm zählt dabei, wie oft der C64
nachgesehen hat.
- Mini-Pfiffikus: Vier Würfel, vier Felder, und jedes Feld darf nur
einmal benutzt werden. Der Computer geht seine Regeln von oben nach
unten durch und ist damit unangenehm gut.
- Würfelaugen: Ein Würfel aus Licht, gezeichnet mit nichts als
POKE-Befehlen.
Auf jede Geschichte folgt das vollständige Listing im Blau des C64 und
danach die Erklärung, Zeile für Zeile, in ruhiger Sprache und ohne
Fachjargon. Wer möchte, tippt ein einziges Programm ab und ändert
danach eine Kleinigkeit. Genau dafür sind diese Mikrospiele gemacht:
als Startrampen.
Als Zugabe am Ende folgen das Drehbuch "Genie und Melancholie" über
Arthur Schopenhauer mit neun eigens gezeichneten Szenenbildern in
Schwarz auf senfgelbem Grund und der Brief "Das bleibt!".
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