Produktbild: Schule und Individualisierung

Schule und Individualisierung Zwischen Selbstentfaltung und Optimierungsdruck

1

30,90 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Herausgeber

Helmwart Hierdeis + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

132 (Printausgabe)

Dateigröße

1430 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783837964004

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.04.2026

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Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

132 (Printausgabe)

Dateigröße

1430 KB

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1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

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9783837964004

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  • Bewertung

    4/5

    15.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Selbstreflexion und darüber hinaus

    Die Institution Schule steht heute unter großem Druck, sich an den ökonomischen Leitbildern von Effektivitätssteigerung und Optimierung zu orientieren. Die Autorin und die Autoren beleuchten die dadurch entstehenden Probleme und Konflikte im Hinblick auf die Individualität der Menschen, die in der Institution Schule zusammenkommen, und widmen sich dabei unter anderem folgenden Fragen: Inwiefern wird der Imperativ der Selbstoptimierung wirksam und welche Folgen hat dies? Welche Veränderungen in Rollengefüge und Habitus entstehen durch den Einbezug von Internet und KI? Wie verändert sich die sozialisatorische Wirkung, wenn sich Lehrkräfte zunehmend auf Lernbegleitung beschränken? Wie und mit welchem Ziel lässt sich Selbstreflexion in der vorbereitenden und begleitenden pädagogischen Professionalisierung institutionalisieren und wie könnte sie die Subjektwerdung in der Schule befördern? Der erste Beitrag geht den Spuren selbstreflexiven Denkens in den Geistes- und Sozialwissenschaften nach. In einem als Briefwechsel angelegten Beitrag zu Möglichkeiten einer selbstreflexiv orientierten pädagogischen Professionalisierung wird die Auffassung einer notwendigen biografiebezogenen Theorievermittlung geteilt. Es wird aber auf unterschiedliche Erfahrungshorizonte verwiesen. Danach wird darauf verwiesen, das Konzept vom „Szenischen Verstehen“ als Grundlage jeglicher Form von Fallarbeit zu machen. Anschließend gibt es eine Erörterung über die Entindividualisierung und Entpersonalisierung des Kindes. Es folgt eine Kritik der als neoliberal klassifizierte Konzentration und Messbarkeit von statistischer Erfassung von Lernleistungen und die Bildung von Schulrankings. Danach geht es um Transformationsprozesse im Bereich von Schulpolitik und Praxis, wie sie die Implementierung von Optimierungsstrategien vorantreiben. Weiterhin wird die filmische Selbstdarstellung der Universitätsschule Dresden im Hinblick auf Optimierungsdynamik analysiert. Im Nachwort werden die Argumentationen der Beiträge gegliedert und in Thesen zusammengefasst. Es wird gut herausgearbeitet, wie selbstreflexive Fähigkeiten im Zeitalter des homo oekonomicus in der Schule an den Rand gedrängt werden und funktionaler Leistungsdruck vorherrscht. Es geht sich aber nicht nur um Selbstreflexion, sondern es muss die Frage gestellt werden, was Schule neben Wissensvermittlung für Erziehungsziele hat. Es sollen ja keine Sozialversager herangezogen werden, sondern im Idealfall autonom denkende Subjekte mit sozialen Kompetenzen.

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