Der »Amerikanische Traum« steht im Zentrum des religiös-politischen Mythos der USA als einer »heiligen Nation«. Andreas G. Weiß erzählt die Geschichte dieses Traums und wie er vor unseren Augen zerbricht. Seine These: Donald Trump hat das Amerika der Illusionen nicht zerstört - er hat es entlarvt. Am Ende des Traums beginnt vielleicht das Erwachen - und mit ihm eine neue Suche nach Bedeutung.- Andreas G. Weiß ist Theologe, Philosoph und Religionswissenschaftler mit mehrjährigen Forschungsaufenthalten in den USA. Der Direktor des Katholischen Bildungswerks Salzburg ist Mitglied der American Academy of Religion.
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aus Wertingen
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21.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Ende eines Traums
Die USA feiert unter ihrem Präsidenten Trump den 250. Geburtstag. Dr. Weiß, Theologe, Philosoph und Religionswissenschaftlicher macht sich hier so sein Gedanken und gibt hierzu Ausführungen. Am 4. Juli 1776 wurde die Unabhänigkeitsurkunde unterschrieben, die Nation war geboren. Es folgten viele Präsidenten, Strahlemänner wie Kennedy, Obama. In den Anfangsjahren ging es um die Sklaverei, viele Einwanderer aus Irland suchten im 19.Jahrhundert eine neue Heimat und bei Hitlers Regierung flohen die Juden aus Deutschland in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Hier wurde der Tellerwäscher zum Millionär, ein Mythos, er sich lange gehalten hat. Doch auch Amerika mußte Federn lassen. Denken wir an den Sturm auf das Capitol am 6.1.2021, die Zerstörung des World Trade Centers am 9.9.2001, Krisen, Mitwirkung an Kriegen und dann kommt Trump, Geschäftsmann, reich, laut. charismatisch, der seinen Willen durchsetzt mit Amerika first. Er wurde nach seiner ersten Amtszeit dann nochmals gewählt, auch wenn Amerika Federn Eingesständnisse machen muß. Das Ende eines Traums beginnt vielleicht mit dem Erwachen, mit ihm eine neue Suche nach Bedeutung. Ein Buch, das jeder Leser für sich interpretieren soll.
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