Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.08.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-20307-1
Fachbuch aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, , Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Zusammentragen aller Hinweise und Faktoren ergab deren Wertung das plausible Ergebnis, dass es in Nieder-Roden das Königsgut Rotaha gegeben hat, das zu Zeiten Karls d. Gr. die Versorgung von Jagdgesellschaften im königlichen Bannforst Dreieich als Aufgabe hatte. "Das Reichsgut bildete vor allem im frühen und hohen Mittelalter die materielle Grundlage des Königtums". "Der über das gesamte Reich in unterschiedlicher Konzentration verteilte Besitz des Königs wurde auf verschiedene Weise genutzt". Bisher wurde eine eingehende Forschung für die mittelrheinischen karolingischen Königshöfe betrieben. Dort konnten plausibel die zwischen den Standorten der Königshöfe und der Pfalzen bestehenden Beziehungen nachgewiesen werden. Und dies, obgleich für die Standorte der Königshöfe nicht immer eindeutige Nachweise zur Verfügung standen. Wichtig war für einige Forscher die Klärung der Frage, ob die Königshöfe eine Fortsetzung römischer Einrichtungen darstellten. Dieser Theorie folgten nicht alle Historiker und Archäologen. Karl Glöckner schloss das für den Frankfurter Raum und Starkenburg aus. Für das Gebiet südlich des Mains käme nur Seligenstadt und Obernburg in Verdacht, da dort einst ein römisches Kastell vorhanden war und das durch Grabung dokumentiert worden war. Jedoch wurden bei der Grabung keine Spuren eines Königsgutes an dieser Stelle festgestellt, der auf den Resten des römischen Kastells errichtet worden wäre. [...] Vorliegendes Buch will alle Argumente sammeln und eingehend diskutieren, um die Plausibilität des Standortes Nieder-Roden für einen Königsgut herauszustellen. Dazu werden alle Quellen herangezogen, die einen mehr oder weniger plausiblen Rückschluss auf das Königsgut zulassen. Hinzu kommen Schlussfolgerungen, die die Argumentation verstärken.
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