'Wie soll das geschehen...?' Eine politisch-theologische Spurensuche nach dem weiblichen Subjekt
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- Deutsch ausgewählt
31,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.08.2026
Verlag
Institut für Theologie und PolitikSeitenzahl
392
Maße (L/B/H)
21/14,8/2,2 cm
Gewicht
506 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-910882-06-5
Seit fast 200 Jahren wird die gesellschaftliche Bedeutung von Frauen diskutiert. Dennoch greift ein einfacher Blick auf die Geschichte des Feminismus als Fortschrittsgeschichte zu kurz. Heute befinden wir uns in der paradoxen Situation, dass zentrale Anliegen der feministischen Bewegung immer noch nicht eingelöst sind und gleichzeitig nicht immer klar zu sein scheint, für welche gemeinsame Sache eine feministische Bewegung heute zentral eintreten sollte. Hat in einer solchen Situation feministische Theologie etwas beizutragen? Steht sie nicht im Verdacht letztlich doch ein patriarchales Christentum retten zu wollen? In welchem Verhältnis steht sie zur Genderforschung und Geschlechtervielfalt? Was kann sie zu einer feministischen Diskussion auf der Höhe der Zeit beitragen, welche neuen Perspektiven ermöglicht sie? Auf der Suche nach Antworten entdecken die Autorinnen, Barbara Imholz und Julia Lis, die feministische Psychoanalyse und stoßen dort auf inspirierende Überschneidungen mit dem christlichen Glauben an einen befreienden Gott, wie er in den biblischen Texten grundgelegt ist. Psychoanalytisch wie theologisch geht es um die Unverfügbarkeit des Anderen, der als Subjekt frei und nicht unterworfen gedacht ist. Sind in dieser Unverfügbarkeit auch Frauen mitgedacht? Und was heißt dann weibliches Subjekt? In dieser Frage verbinden sich feministische politische Theologie und feministische Psychoanalyse, weil in beiden Denktraditionen die Frage nach dem weiblichen Subjekt eine Rolle spielt. 'Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne...?' fragt Maria, die zukünftige Mutter Jesu, im Evangelium (Lk 1,34) den Engel. Sie muss sich entscheiden, ob sie ihre Rolle als Mutter und Verbündete des Weltenretters akzeptieren will oder nicht. So begeben sich die Autorinnen auf eine feministische Spurensuche nach weiblichen Figuren und kommen zu überraschenden Ergebnissen. Eva, Maria und Klara von Assisi werden auf ihr Befreiungs- und Erlösungspotential hin befragt. So wird in diesem Buch die revolutionäre Botschaft der jüdisch-christlichen Tradition für feministische Diskussionen heute lebendig.
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