The lights in the sky weren't shooting stars-they were the opening shots of an invasion nobody saw coming.When strange cylinders fall across the English countryside, curiosity turns to horror as Martian war machines rise from them on mechanical legs, wielding heat-rays that turn armies to ash. H. G. Wells's narrator flees through a collapsing civilization, watching humanity's certainty about its own dominance burn away alongside its cities. Part thriller, part social critique, The War of the Worlds asks what happens when the conquerors become the conquered.Published in 1898, this is the book that gave science fiction its alien invasion-the template every tripod, ray gun, and panicked broadcast since has borrowed from. Why does it still unsettle readers well over a century later? Because it dared to imagine humanity as prey, not predator.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Leipzig
5/5
01.05.2024
Hörbuch-Download (MP3)
Tolles Buch
Spannend von Anfang bis zum Ende und voller interessanter Ideen, an denen sich viele andere Sci-Fi-Autoren bedient haben. Eine absolute Empfehlung als Science-Fiction-Klassiker, der in alle Bücher- bzw. Hörbüchersammlungen gehört.
Mario Pf.
aus Oberösterreich
5/5
14.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Meilenstein der Science Fiction
Bereits 1898 begründete Herbert George Wells mit War of the Worlds ein besonderes Genre der heutigen Science Fiction, welches in Filmen wie Independence Day seine bekanntesten Vertreter gefunden hat. Alieninvasionen gibt es seither in unterschiedlichen Variationen und Medien, auch wenn Wells War of the Worlds bisher nur eher schwache Verfilmungen erfahren hat. Zum Inhalt selbst gibt es nach über einem Jahrhundert nur noch wenig zusagen, das Szenario ist mittlerweile doch zu bekannt, dennoch lässt sich nur empfehlen das Werk selbst zu lesen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Der Erzählstil hält sich strikt an die Ichform und so erlebt man die Handlung aus der Sicht des Protagonisten, dessen Erfahrungen und Emotionen weit über die Berichterstattung hinausgehen. Nur einige Kapitel schildern kurz die Erlebnisse des Bruders unseres Erzählers, was möglich ist, weil der Erzähler rückblickend die Ereignisse schildert. Spannend und detailiert geschrieben verliert sich Wells nicht in heute altertümlich wirkenden Formulierungen. Eine der Stärken des Werks ist mitunter wie plastisch es seinem Autor doch gelungen ist, sein Szenario darzustellen, es wirkt realistischer als viele Werke neuerer Zeit.
Der War of the Worlds ist H. G. Wells geniale Darstellung eines Krieges zwischen Marsianer und Menschen, der so ungleich ist, wie ein Kampf zwischen Mensch und Tier. Das Buch wurde in einer Zeit vor den beiden Weltkriegen geschrieben und greift doch einer Vision gleich Gedanken aus Jahren weit nach der Verwüstung Europas auf. Ein Dejavu sind bereits die Verheerungen Londons, welche 40 Jahre später traurige Realität wurden. Den Einfluss von Wells Meisterwerk neben The Timemachine, kann man kaum zu gering einschätzen, denn so manche als modern geltende Ideen aus der Science Fiction finden sich bereits in den Werken des alten Meisters. Und auch bekannte Literaten und Sozialkritiker wie etwa George Orwell haben Wells War of the World einst gelesen.
Wie moderne Science Fiction-Autoren versuchte auch schon H. G. Wells seinerzeit durch die Schaffungs abstrakter Szenarien Probleme der Gegenwart auf eine "harmlosere" Weise zu projezieren. So kann War of the Worlds auch als Kritik an Imperialismus verstanden, indem ein sorgloses Volk von einer Nation in ihrem Expansionsdrang überfallen und beinahe ausgelöscht wird. Schließlich heisst es nicht umsonst, manche Kulturen würden in ganz anderen "Welten" leben. Durch überlegene Waffen, den Überraschungseffekt und weil die Opfer kaum etwas über ihre Unterdrücker wissen, sind die Menschen den Invasoren ausgeliefert. Doch nicht zuletzt sind es die Bedingungen auf der Erde, die einfachen Dinge, wie für den Invasor unbekannte Krankheiten, die maßgeblich ihre Wirkung entfalten. Genauso wie wohl für so manche Opfer des menschlichen Imperialismus, bleibt am Ende offen, wie es weiter geht und ob eine Fortsetzung der Invasion nicht doch möglich wäre.
Fazit:
Mit War of the Worlds hat H. G. Wells einen Meilenstein der Science Fiction geschaffen, der seit 1898 immer wieder kopiert wurde und Generationen beeinflusst hat. Empfehlenswert ist das Buch für alle Leser die sich auch nur ansatzweise für Science Fiction oder klassische Literatur interessieren, denn Moderne und Klassik sind hier vereint.
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