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Produktbild: Wann ist ein Mann ein Mann?
Neu
Artikelbild von Wann ist ein Mann ein Mann?
Riccardo Simonetti

1. Wann ist ein Mann ein Mann?

Wann ist ein Mann ein Mann? Ungekürzt

Gesprochen von
25

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Riccardo Simonetti

Spieldauer

5 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

23

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754026199

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Riccardo Simonetti

Spieldauer

5 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

23

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754026199

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  • Bewertung

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Plädoyer über Männlichkeit(en)

    Riccardo Simonetti ist ein bekanntes Gesicht aus Film, Fernsehen und Social Media. Ich mag sein öffentliches Auftreten und verfolge die Aktivitäten der Riccardo Simonetti Initiative e.V. Daher war ich sehr gespannt auf das Buch und die Erkenntnisse, die Riccardo Simonetti auf die selbst gestellte Frage "Wann ist ein Mann ein Mann?!" findet. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, da er locker, leicht, in freundschaftlichem Ton ist und mündlicher Sprache ähnelt. Durch Riccardo Simonettis öffentliches Auftreten ist mir seine Stimme vertraut, weshalb ich beim Lesen passagenweise seine Stimme im Ohrt hatte. So konnte ich eine noch bessere Verknüpfung von seinen persönlichen Erzählungen und Erfahrungen sowie dem Wissen und den Verweisen schaffen. Das Buch ist in einzelne Kapitel mit einem Oberthema unterteilt. So geht es beispielsweise um öffentliche Repräsentation, Kleidung, Sexualität und Beziehungen, Biologie und Sozialisation und Körperkult. Am Ende jedes Kapitels findet sich ein Interview mit einem Mann wieder, dem 15 Fragen zum Thema Männlichkeit gestellt werden. Auch diese Einblicke fand ich sehr interessant, zumal ich die meisten befragten Männer ebenfalls aus den Medien kenne. Wer sich hier neue und noch nie formulierte Einblicke und Erkenntnisse erhofft, die in Zusammenhang mit Sexualität und Geschlechtsidentifikation innerhalb der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen getroffen werden, erhofft, wird sicherlich enttäuscht. Vielmehr als neue Erkenntnisse handelt es sich um eine Zusammentragung, ein Plädoyer über historisches Wissen hinsichtlich Geschlecht, insbesondere Männlichkeit (oder dem, was als solches galt oder noch immer gilt), popkulturelle Beobachtungen, persönliche Einblicke und Auswertungen von Entwicklungen in den Sozialen Medien. All dies gebündelt zu lesen, gespickt mit Riccardo Simonettis eigenen Einlassungen und Bewertungen, unter der formulierten Frage "Wann ist ein Mann ein Mann?!", regt zur eigenen Reflexion an und bestätigt, was wir selbst schon wissen oder beobachten. In meinen Augen ist es ein wichtiges Buch, dass jede*r, insbesondere Männer, lesen - und sich vielleicht selbst Antworten zu den 15 Fragen überlegen - sollte.

  • Bewertung

    aus Karlsruhe

    5/5

    09.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wann ist ein Mann ein Mann?

    Im Buch „Wann ist ein Mann ein Mann?! setzt sich Ricardo Simonetti mit alten und neuen Rollenbildern von Männern auseinander. Er beschäftigt sich damit, welchen Zwängen Männern unterworfen sind, und berichtet viel von seinen persönlichen Erfahrungen. Ich fand es interessant, einiges aus der Kindheit des Autors zu erfahren, wie er aufgewachsen ist, auch, wie er sich als Kind gesehen hat. zwischen den einzelnen Kapiteln sind jeweils 15 Fragen an verschiedene Personen aus dem öffentlichen Leben oder aus dem Freundeskreis von Riccardo Simonetti gestellt. Hier fand ich die unterschiedlichen Einordnungen und Antworten sehr interessant. Das Buch lebt viel von den persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen des Autor, meiner Meinung könnte es auch etwas wissenschaftlicher sein. Für mich als Mutter eines kleinen Jungen habe ich auf jeden Fall daraus gezogen, mein Sohn in seinem Sein zu unterstützen, ihn tolerant zu erziehen. Ich möchte, dass er versteht, dass er sich Frauen und Mädchen gegenüber respektvoll verhalten muss. Ich möchte ihm die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln und ihn nicht in starre Rollenbilder packen. Besonders wichtig fand ich das Kapitel zum Thema toxische Männlichkeit. Kinder und junge Menschen brauchen starke Vorbilder, an denen sie sich orientieren können. Dazu gehören auch queere Vorbilder und auch zu Hause ein offenes, tolerantes Umfeld.

  • Noxoxas

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wann ist ein Mann ein Mann – und wer entscheidet das eigentlich?

    Ich habe dieses Buch als Frau gelesen und fand es überraschend bereichernd. Nicht, weil ich vorher keine Vorstellung davon hatte, was einen Mann für mich ausmacht – ganz im Gegenteil. Ich habe den Eindruck, dass ich mir durch die Lektüre viele meiner eigenen Vorstellungen noch einmal genauer angesehen habe. „Wann ist ein Mann ein Mann?“ ist für mich vor allem ein sehr guter Einstieg in ein unglaublich vielschichtiges Thema. Riccardo Simonetti nimmt sich jede Menge unterschiedlicher Aspekte vor: klassische Männerbilder und Klischees, gesellschaftliche Erwartungen, Körper, Sexualität, Beziehungen, Gefühle, Mode und vieles mehr. Dabei wechselt das Buch immer wieder die Perspektive und regt dazu an, vermeintlich Selbstverständliches einmal von einer anderen Seite zu betrachten. Es ist dabei kein wissenschaftliches Fachbuch, das jedes Thema bis ins kleinste Detail untersucht und mit Statistiken und zahlreichen Studien untermauert. Und genau das sollte man meiner Meinung nach auch nicht erwarten. Für mich ist es vielmehr eine reichhaltige Sammlung von Gedanken und Denkanstößen, die einen guten Überblick vermittelt und Lust darauf machen kann, einzelne Themen anschließend noch weiter zu vertiefen. Sehr gut gefallen hat mir außerdem, dass Simonetti nicht so tut, als hätte er auf alles die eine endgültige Antwort. Immer wieder macht er deutlich, dass nicht jeder Gedanke, den er aufgreift, automatisch seine unumstößliche persönliche Überzeugung ist. Dadurch hatte ich nicht das Gefühl, dass mir hier eine fertige Meinung übergestülpt werden soll. Ein Gedanke ist mir dabei besonders hängen geblieben: Biologie darf nicht zur Ausrede werden. Natürlich gibt es biologische Unterschiede – aber sie bestimmen nicht automatisch, wer wir werden. Wir sind nicht nur das, was statistisch wahrscheinlich ist, sondern auch das, was wir daraus machen. Und diesen Gedanken finde ich nicht nur für Männer, sondern für Menschen ganz allgemein unglaublich wichtig. Ein kleines „Aber“ habe ich bei den Interviews. Ich fand die unterschiedlichen Stimmen sehr interessant und habe gerade dadurch Einblicke bekommen, die mir sonst im Alltag nicht unbedingt begegnen. Gleichzeitig hätte ich mir als Ergänzung noch weitere Perspektiven gewünscht – auch von Männern, die sich selbst ganz selbstverständlich in einem klassischen Männerbild wiederfinden. Gerade dieser Kontrast hätte mich sehr interessiert. Das schmälert für mich allerdings nicht den Wert der vorhandenen Interviews. Im Gegenteil: Gerade weil mir viele dieser Perspektiven im normalen Leben eher selten begegnen, fand ich diesen Einblick spannend. Ganz leicht hat sich das Buch für mich trotzdem nicht gelesen. Nicht, weil es langweilig geschrieben wäre – das ist es überhaupt nicht. Manche Gedanken wiederholen sich zwar im Laufe des Buches, kommen dabei aber immer wieder aus einer etwas anderen Richtung. Schwieriger war für mich eher, dass das Thema selbst bei mir einiges angestoßen hat und ich beim Lesen immer wieder ins eigene Nachdenken gekommen bin. Besonders schön fand ich deshalb meine kleine persönliche Begleitübung: Ich habe den Fragenkatalog aus dem Buch vor und nach der Lektüre für mich beantwortet. Und tatsächlich hat sich dabei einiges verschoben. Nicht alles – manches sehe ich nach wie vor genauso wie vorher. Aber ich habe einige Dinge bewusster hinterfragt und bin an manchen Stellen zu anderen Antworten gekommen. Und vielleicht ist genau das für mich die größte Stärke dieses Buches: Es möchte nicht unbedingt festlegen, wann ein Mann ein Mann ist. Es lädt vielmehr dazu ein, sich zu fragen, wie eng oder weit man die eigene Vorstellung davon eigentlich halten möchte. Vielleicht muss Männlichkeit nicht enger werden, sondern freier. Vielleicht geht es gar nicht darum, Männlichkeit abzuschaffen, sondern den Raum zu erweitern, in dem ein Mann er selbst sein darf.

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anstoß für eine wichtige Diskussion

    Ich habe Riccardo Simonetti im Zuge eines Events kennengelernt, für das ich ihn gebucht hatte. Damals war er noch ein kleinerer Influencer, aber hat mit seinem Charme und seiner Energie, seinem Enthusiasmus alle im Raum angesteckt. Und somit auch mich zum Fan mutieren lassen. Seitdem verfolge ich seinen Weg und freue mich über seine Karriere, seine zunehmende Sichtbarkeit, weil er einfach ein guter Kerl ist, der das Herz am rechten Gleck trägt. Er ist ein Role Model und für viele eine Inspiration. Das er das in einem Buch verpackt und die richtigen Fragen stellt, die sich heutzutage Männer stellen sollten, ist für mich nur konsequent und sehr glaubhaft. „Wann ist ein Mann ein Mann?“ fragte auch schon Herbert Grönemeyer und an Aktualität hat das Thema sicher nicht verloren, sind jedoch die Herausforderungen der heutigen Zeit andere. Sehr persönlich führt Simonetti durch 10 Kapitel, die sowohl seinen Weg beschreiben, als sich auch mit gegenwärtigen Entwicklung und Problemen auseinandersetzen. Es fühlt sich beim Lesen an, als führe man ein Gespräch, ein offenes, transparentes. Es liest sich weder anklagend, noch aufrührerisch, sondern eher aufrütteln und fragend. Man kann an dieser Stelle anmerken, dass er zu oberflächlich bleibt, ich glaube aber, dass die Tiefenanalyse gar nicht Sinn und Zweck hinter seinem Buch ist. Er versucht in Zusammenarbeit mit Freunden und Kollegen, denen er jeweils immer 15 Fragen stellt, aufzuklären, zu vermitteln und sich selbst herzuführen, warum wir manche Entwicklungen in der Gesellschaft sehen. Es liest sicher eher wie ein Versuch verschiedene Lager zu vereinen, eine Gruppendiskussion zu eröffnen, bei der sich alle friedlich und ruhig mit der Geschichte auseinandersetzen oder aber auch mit Phänomenen wie der neuen toxischen Männlichkeit, die uns Fragen aufgibt. Mich hat vor allem seine Art der Schilderung überzeugt, dass es sich nicht wie ein Sachbuch liest, sondern wie ein Gespräch auf Augenhöhe am Kaminfeuer und danach macht sich jeder seine Gedanken, nimmt das als Anstoß vielleicht die eine oder andere Position zu überdenken. Gerade als Mutter eines Sohnes umtreibt mich die Frage, welche Männer in Zukunft unsere Gesellschaft prägen werden und dafür sind solche Sichtweisen wie seine goldwert.

  • buchverliebtesNordlicht

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    15 Fragen, viele Perspektiven und jede Menge Stoff zum Nachdenken

    Ich habe dieses Buch als Frau gelesen und war überrascht, wie viele neue Perspektiven sich für mich dabei eröffnet haben. Nicht nur durch die persönlichen Erfahrungen des Autors, sondern vor allem durch die Menschen, die sich seinen 15 Fragen zum Thema „Wann ist ein Mann ein Mann?“ gestellt haben. Was mir dabei besonders gefallen hat: Es gibt nicht die eine Antwort. Stattdessen begegnen einem ganz unterschiedliche Lebensgeschichten, Erfahrungen und Sichtweisen auf Männlichkeit. Die einzelnen Kapitel widmen sich jeweils einem Thema und nähern sich diesem aus verschiedenen Richtungen. Historische und kulturelle Entwicklungen spielen ebenso eine Rolle wie politische Aspekte und die persönliche Geschichte des Autors. Danach kommen die Interviews – und gerade dieser Wechsel zwischen Einordnung und persönlicher Erfahrung hat für mich gut funktioniert. Manches hat mich tatsächlich überrascht. Dass Rosa ursprünglich nicht die Farbe war, die wir heute so selbstverständlich Mädchen und Frauen zuschreiben, war für mich beispielsweise ein echtes Aha-Erlebnis. Noch stärker beschäftigt hat mich aber die Frage, wie sehr wir selbst durch unsere Sozialisation geprägt sind. Wie selbstverständlich schauen wir auf Männer und Frauen und ordnen Eigenschaften, Verhalten oder Kleidung bestimmten Geschlechtern zu. Und wie selten hinterfragen wir eigentlich, woher diese Bilder kommen. Ich finde es beeindruckend, wie offen, reflektiert und auch kritisch das Buch mit Männlichkeit und ihren vielen Facetten umgeht. Es lädt nicht dazu ein, neue Antworten einfach zu übernehmen, sondern vielmehr dazu, die eigenen Vorstellungen einmal auf den Prüfstand zu stellen. Für mich eine bereichernde und nachdenklich stimmende Lektüre – und eine klare Empfehlung für alle, die bereit sind, sich auf genau dieses Hinterfragen einzulassen.

Kundinnen und Kunden meinen

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  • Produktbild: Wann ist ein Mann ein Mann?