Die Autorenfalle Der große Raub am kreativen Ego
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Sprache:Deutsch
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
12.08.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
138 (Printausgabe)
Dateigröße
542 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783565639878
Der große Raub am kreativen Ego
Sie wollen ein Buch schreiben? Dann herzlichen Glückwunsch. Sie sind ein perfektes Opfer. Denn irgendwo wartet bereits jemand auf Sie. Ein Verlag, der Ihnen erklärt, warum Ihr Manuskript noch nicht gut genug ist. Ein Lektor, der Ihre Stimme "verbessern" möchte. Ein Schreib-Coach, der Ihnen für 2.999 Euro das Geheimnis des Bestsellers verrät. Ein Cover-Designer, ein Marketingexperte, ein Onlinekurs, eine Werbeagentur - und natürlich der freundliche Dienstleister, der Ihnen verspricht, Ihr Buch endlich erfolgreich zu machen. Sie alle haben nur ein kleines Problem: Ihr Geld.
Franz-Josef Voll kennt die Autorenfalle aus eigener Erfahrung. Er hat Verträge unterschrieben, Vorschüsse kassiert, Manuskripte umschreiben lassen, teure Kurse gekauft, Werbung bezahlt, Bücher drucken lassen und sich von der Hoffnung verführen lassen, dass der nächste Versuch endlich der große Durchbruch wird. Er war dabei nicht dumm. Er war Autor.
Mit der schonungslosen Offenheit eines Mannes, der sich selbst oft genug auf den Leim gegangen ist, erzählt Voll von Verlagen, Zuschussverlagen, Self-Publishing, Schreib-Coaches, Marketingversprechen, Lesungen vor drei Menschen - und von den vielen kleinen psychologischen Tricks, mit denen man Autoren dazu bringt, immer noch ein bisschen mehr Geld in ihren Traum zu stecken.
Dabei geht es um weit mehr als ums Bücherschreiben. Denn hinter der Autorenfalle steckt ein menschliches Grundproblem: Wir wollen so unbedingt an unseren eigenen Traum glauben, dass wir irgendwann bereit sind, dafür die Realität zu bezahlen. Dieses Buch ist kein Ratgeber, der Ihnen verspricht, Bestsellerautor zu werden. Es ist der Versuch, Sie davor zu bewahren, auf dem Weg dorthin arm zu werden. Satirisch, bitter, selbstironisch und manchmal schmerzhaft ehrlich. Denn den größten Raub am kreativen Ego begeht am Ende nicht immer der Verlag. Manchmal hält das Opfer dem Täter sogar selbst die Brieftasche hin.
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