Der Slasher, Band I: Die Geburt eines blutigen Genres (1960-1979) (Dead Ends A4-Archivband) Wie der Slasher seine Regeln fand
-
- Hardcover ausgewählt
- Taschenbuch
-
Sprache:Deutsch
42,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
29.10.2026
Abbildungen
250, Fotos und Abbildungen
Herausgeber
Colla & Gen Verlag und Service UG & Co. KGVerlag
Colla & Gen Verlag und ServiceSeitenzahl
152
Maße (L/B/H)
29,7/21/1,6 cm
Gewicht
800 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-9857870-2-9
Der moderne Slasher entstand über einen langen filmhistorischen Entwicklungsprozess. Psychologische Serienmörderfilme, italienische Gialli, Backwoods-Horror, Feiertagsschocker und amerikanisches Exploitationkino formten jene Motive, Figuren und Inszenierungstechniken, die das Genre später weltberühmt machten: der Blick des Täters, die Maske, die Klinge, der isolierte Schauplatz und der letzte Überlebenskampf.
„Der Slasher – Band 1: Die blutige Geburt eines Genres“ verfolgt diese Entwicklung von 1960 bis 1979. Die Reise beginnt mit Michael Powells „Augen der Angst“ und Alfred Hitchcocks „Psycho“, die den menschlichen Serienmörder, den Voyeurismus und die subjektive Kamera in den Mittelpunkt des Horrors rückten. Mario Bavas „Im Blutrausch des Satans“ verbindet diese Grundlagen mit der visuellen Kraft des italienischen Giallo und nimmt zahlreiche Elemente späterer Slasher vorweg.
Weitere ausführliche Kapitel widmen sich „Blutnacht – Das Haus des Todes“, „Blutgericht in Texas“, „Jessy – Die Treppe in den Tod“, „Alice, Sweet Alice“, „Der Umleger“, „Drive-In Killer“, „Blutrausch“, „The Redeemer – Son of Satan“, „Der Killer mit der Bohrmaschine“ und „Tourist Trap – Die Touristenfalle“. Bekannte Wegbereiter stehen dabei neben eigenwilligen, kontroversen und lange unterschätzten Produktionen.
Ein umfangreicher Schwerpunkt liegt auf John Carpenters „Halloween – Die Nacht des Grauens“. Der Film bündelte zahlreiche bereits vorhandene Ideen zu einer klaren und einflussreichen Form. Michael Myers wurde zum Prototyp des schweigenden, maskierten Killers, Laurie Strode zu einer prägenden Final-Girl-Figur und die amerikanische Vorstadt zum Schauplatz einer scheinbar unausweichlichen Bedrohung.
Der Band untersucht außerdem:
• die Entwicklung des modernen Slasher-Killers
• die Bedeutung von Masken, Tatwaffen und isolierten Schauplätzen
• die subjektive Kamera und den voyeuristischen Blick
• das Final Girl als Identifikations- und Überlebensfigur
• den Einfluss des italienischen Giallo
• reale Kriminalfälle und die Debatte über Mediengewalt
• Zensur, Jugendschutz und die britische Video-Nasty-Kontroverse
• die Verbindung von Gewalt, Sexualität und gesellschaftlicher Kritik
Die ausführlichen Filmanalysen verbinden Produktionsgeschichte, Genreentwicklung und kulturelle Einordnung. Zahlreiche Filmstills und individuell gestaltete Kapitelauftakte ergänzen die Texte und machen den Band zu einem großformatigen filmhistorischen Archiv.
Ein bebilderter A4-Archivband über jene Jahre, in denen der Slasher seine Sprache, seine Figuren und seine unverwechselbaren Regeln entwickelte.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice