Als in einem Weinberg bei Metzingen eine unbekannte Frauenleiche entdeckt wird, steht ausgerechnet Kriminalhauptkommissar Böcker direkt daneben - blutverschmiert und ohne jede Erinnerung daran, wie er dorthin gekommen ist.Für das Kleingrubenstetter Team wird der Fall schnell zu einer Gratwanderung zwischen Dienstpflicht und Loyalität, denn plötzlich gehört der eigene Chef zu den Hauptverdächtigen.Inmitten von herbstlich leuchtenden Weinbergen, ehrgeizigen Winzern und schwäbischen Besenwirtschaften beginnt die Ermittlungsarbeit, bei der nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Und während die Soko-Trollinger versucht, Ordnung ins Chaos zu bringen, wird immer deutlicher: Irgendjemand spielt ein sehr geschickt eingeschenktes Spiel, bei dem Böcker eine Hauptrolle wider Willen übernommen hat.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Helgas Bücherparadies
5/5
11.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Wenn der Chef plötzlich selbst unter Verdacht steht
Kriminalhauptkommissar Böcker erwacht inmitten der Weinberge und neben ihm liegt die Leiche einer Frau. Für das Team aus Kleingrubenstetten wird dies zu einer komplizierten Angelegenheit, da die Zeit drängt und der Chef nicht ins Gefängnis kommen soll. Es werden Gruppen gebildet, die jeder noch so kleinen Spur nachgehen. Die Frage ist, was Böcker in den Weinbergen gemacht hat und welche Verbindung er zur Ermordeten hatte. Leider kann er sich daran nicht erinnern.
Dies ist bereits der fünfte Fall für die Schwabencops und auch diesmal wird es keineswegs langweilig. Im Gegenteil: Die Geschichte hat wieder einiges zu bieten und sorgt für Spannung, Unterhaltung und die eine oder andere humorvolle Szene.
Diesmal gerät ausgerechnet der Chef selbst unter Verdacht. Böcker wird blutverschmiert am Tatort aufgefunden und die Beweislage sieht zunächst alles andere als gut für ihn aus. Für die Schwabencops beginnt damit eine schwierige Aufgabe, denn sie sind fest entschlossen, seine Unschuld zu beweisen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass in diesem Band deutlich weniger Anglizismen vorkommen. Auch die Namensverwechslungen, die mich in den vorherigen Büchern gelegentlich aus meinem Lesefluss gebracht haben, sind diesmal ausgeblieben. Ich hoffe sehr, dass das auch in den nächsten Fällen so bleibt, denn dadurch lässt sich die Geschichte für mich noch angenehmer lesen.
Wie schon bei den vorherigen Fällen überzeugen mich auch diesmal die unterschiedlichen und liebevoll gezeichneten Charaktere. Die Handlung spielt erneut auf der Schwäbischen Alb und der schwäbische Dialekt wird dezent eingesetzt. Wer nicht mit allen schwäbischen Begriffen vertraut ist, findet im Glossar am Ende hilfreiche Erklärungen.
Fazit: Es ist wieder eine spannende und unterhaltsame Geschichte mit einer gelungenen Mischung aus Krimi, Humor und schwäbischem Lokalkolorit. Die Handlung bleibt interessant und die Schwabencops sind für mich inzwischen zu einer liebgewonnenen Ermittlertruppe geworden.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.