Produktbild: Inter alia
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Inter alia Roman. Von der Autorin des Bestsellers 'Prima facie'

12

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3735

Erscheinungsdatum

15.09.2026

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1600 KB

Übersetzt von

Katharina Martl + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783910372849

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • alle Beschreibungen auch als Audioaufzeichnung

Verkaufsrang

3735

Erscheinungsdatum

15.09.2026

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1600 KB

Übersetzt von

  • Katharina Martl
  • Anne Flückiger

Sprache

Deutsch

EAN

9783910372849

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  • Bewertung

    5/5

    15.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wenn Überzeugungen plötzlich persönlich werden

    Ein wirklich tolles und gleichzeitig teilweise schwer auszuhaltendes Buch. Bei manchen Gedanken von Jessica musste ich beim Lesen tatsächlich erst einmal tief durchatmen, weil mich so vieles daran aufgeregt hat. Vor allem die Art, wie Frauen klein gehalten werden und sich teilweise selbst kleinmachen, weil sie Angst haben anzuecken oder nicht den Erwartungen zu entsprechen, fand ich sehr eindringlich dargestellt. Auch die Beziehung zwischen Jessica und ihrem Sohn wirkte auf mich sehr realistisch. Ihre Angst, als berufstätige Mutter nicht genug zu sein, wird dabei sehr nachvollziehbar beschrieben. Gleichzeitig ist ihr persönlicher Konflikt besonders spannend, weil sie als Richterin eigentlich für ihre Überzeugungen einsteht, aber plötzlich selbst mit einem Fall konfrontiert wird, der sie als Mutter ganz anders fordert. Auch die Auseinandersetzung mit dem Thema Vergewaltigung fand ich sehr fesselnd. Gerade Jessicas innerer Konflikt und die Frage, wie sie mit den Aussagen ihres Sohnes und ihren eigenen Überzeugungen umgehen soll, machen die Geschichte sehr spannend. Dazu hat mir auch der Schreibstil gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig, ohne dass die schwierigen Themen dabei oberflächlich behandelt werden. Insgesamt eine Geschichte, die mich mehrfach richtig wütend gemacht hat, mich aber gerade deshalb sehr beschäftigt hat.

  • Reader1965

    aus Hamburg

    4/5

    15.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wichtige Themen

    Nach "Prima facie" greift Suzie Miller in "Inter alia" wieder wichtige & aktuelle Themen auf: Es geht um Feminismus, Mutterschaft, Doppelbelastung von Job & Familie, Rollenverständnis zwischen Mann & Frau, Überforderung und Moral. Obwohl die Geschichte sich langsam entwickelt und es einige Rückblicke in Harry's Kindheit gibt, war ich von der ersten Seite an gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Suzie Miller kann einfach schreiben: bildlich, klar & ausdrucksstark. Die Charaktere sind glaubhaft. Besonders Jessica war in Handeln & Gefühlen authentisch dargestellt und ich konnte mich gut in sie einfühlen - auch wenn sie mir nicht immer sympathisch war. Eine große Leseempfehlung für alle, die Romane mögen, die zum Hinterfragen & Diskutieren einladen.

  • Bewertung

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein so gutes Buch!

    „Ich weiß, Mom. Nein, heißt Nein. (…) ja, Harry. Super. Aber nicht nur >Nein< kann Nein heißen, auch andere Dinge heißen Nein.“ Seite 98 INHALT Eine erfolgreiche Frau (Richterin) lebt mit ihrem Mann (Anwalt) und ihrem 18 jährigen Sohn zusammen. Außer der klar hierarchischen Verhältnisse, bekommt man den Eindruck, dass es läuft - wie bei allen anderen auch. Sie ist für die emotionalen Themen zuständig und muss jeden Tag einen Spagat hinlegen (Beruf und Familie). Eines Tages kommt ihr Sohn von einer Party und nichts ist mehr so wie es war. Der Elefant steht im Raum - aber was tut man, wenn man eigentlich dafür zuständig ist, dieses riesige Tier wieder in den Zoo zu bringen? Was ist, wenn der Sohn beschuldigt wird, etwas getan zu haben, was sonst nur die Menschen im Gericht tun, deren Verhandlung sie leitet (und über deren Schicksal sie bestimmt)? „Ich habe mit Henry darüber gesprochen (…). Ich bin diejenige, die in dieser Familie für das Management von Emotionen zuständig ist. Für die soft Skills. Das ist harte Arbeit und niemand erkennt es sie an. Meine beiden Männer geben mir das Gefühl, dass ich eher eine Nervensäge als eine Stütze bin, dass ich immer nur unnötig Wind um alles mache, wenn ich einfach nur ein Problem auf den Grund gehen will. Ich werde Augenrollen geduldet.“ Seite 105 EINDRUCK UND FAZIT Ich fand das erste Buch der Autorin schon gut - dieses hier konnte mich wieder überzeugen. Auch, wenn mich die Kosenamen der Mutter für ihren Erwachsenen Sohn, Nerven kostete. Ich mochte den Vibe, konnte das Buch nicht weglegen und musste immer weiterlesen. Story ist absolut spannend und einsaugend, das Ende hat mich überrascht. Ich liebe die feministischen Haltung des Verlags - auch in diesem Buch ganz eindeutig formuliert. Eine erfolgreiche Frau, und ziemlich authentisch! Dringende Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtig, erschütternd und fesselnd

    „Das Patriarchat durchdringt uns alle wie die Luft, die wir atmen. […] Das Patriarchat gewinnt immer.“ Jessica Parks ist Richterin und hat insbesondere bei der Verhandlung von Sexualstraftaten klare Vorstellungen von Schuld, Recht und Gerechtigkeit. Doch dann wird ausgerechnet ihr 18-jähriger Sohn der Vergewaltigung beschuldigt – und für Jessica und ihre Familie beginnt eine Zerreißprobe, die ihre bisherigen Überzeugungen auf eine harte Probe stellt. Der Roman verbindet die Fragen nach Schuld und Moral mühelos mit den Themen Mutterschaft, Mental Load und Care-Arbeit, der Benachteiligung von Frauen im Berufsleben sowie toxischer Maskulinität und dem Leben in einem patriarchalen System mit seinen Folgen für alle Geschlechter. Jessica als Figur war für mich nahbar und authentisch. Ihre Sorge um ihren Sohn und ihre Zweifel, ob sie als berufstätige Mutter eine gute Mutter war und ist, konnte ich gut nachvollziehen. Auch ihren Ärger darüber, dass Haushalt und Mental Load wie selbstverständlich an ihr hängenbleiben, und ihre Auseinandersetzungen mit den teils rückständigen Ansichten ihres Mannes habe ich beim Lesen deutlich mitgespürt. Die anfänglichen Rückblenden zu Harrys Kindheit und Jugend haben mir Jessica zusätzlich nähergebracht, da sie wertvolle Hintergrundinformationen für ihr Denken und Handeln liefern. Zu der gelungenen Charakterausgestaltung kommen ein mitreißender Erzählstil und eine klare, ausdrucksstarke Sprache. Ich war komplett in der Geschichte drin und konnte gegen Ende, als sich der Konflikt immer weiter zuspitzte, Jessicas Verzweiflung, ihren Schock und ihre Zerrissenheit förmlich selbst spüren. Inter alia schafft es, aus einem zunächst eher abstrakten Thema einen moralischen Konflikt zu machen, der plötzlich ganz nah kommt und dadurch unbequem wird: Wie steht es um die eigene Moral, wenn wir selbst betroffen sind? Wie urteilen wir über Schuld, Recht und Gerechtigkeit, wenn unser eigenes Kind auf der Anklagebank sitzt? Wenn wir fordern „Glaubt den Opfern!“ – müssen wir das dann nicht auch selbst tun, sogar wenn unser eigenes Kind der oder die Beschuldigte ist? Letztendlich geht es aber auch um die Frage, wie wir unsere Söhne zu Männern erziehen können, die Frauen respektieren und achten – in jeder Situation. Und darum, wie wir verhindern können, dass sie selbst an den Erwartungen und Strukturen des Patriarchats zerbrechen. „Inter alia“ ist ein erschütternder und fesselnder Roman, der zum Nachdenken und Diskutieren anregt und mich sicherlich noch lange beschäftigen wird.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutter und Richterin: Starkes Justiz- und Familiendrama 4,5⭐️

    Jessica Parks ist Richterin, sie urteilt streng gegen Sexualstraftäter und kämpft gegen patriarchale Strukturen im Justizsystem.   „Hier kann ich wirklich etwas bewirken. […] Anders als andere Richter – älter, männlich – zeige ich mich weder ungeduldig noch frustriert. Ich reagiere auf verschwommene Erinnerungen oder mangelnde Klarheit nicht genervt. Denn die Wahrheit ist nicht immer leicht zu erklären. Erinnerungen lassen sich in einem Gerichtsverfahren nur schwer vermitteln. Das ist mein Beitrag, um etwas Moral und Anstand in den Gerichtssaal zu bringen. Natürlich ist er ein Ort des Rechts, nicht der Moral, aber es gefällt mir, das System zu nutzen, um ihn menschlicher zu machen, mitfühlender. Die Geschworenen nehmen Nuancen wahr, ziehen aus allem Rückschlüsse, es ist also unerlässlich, jede richterliche Handlung sorgsam abzuwägen und mit stabilen juristischen Prinzipien zu untermauern. Wenn man Richter wird, besteht ein Großteil der Ausbildung in dem, was man selbst schon im Gerichtssaal gesehen hat. Natürlich unterliegt die eigene Verfügungsfreiheit strengen Regeln, aber ich gehöre einer neuen Generation von Richterinnen an. Als Frauen finden wir einen Weg, dafür zu sorgen, dass das Rechtssystem nicht durch die Hoheit des Gerichts und die Manipulationstaktiken der Verteidigung untergraben wird.“   Doch die Feministin ist auch Ehefrau des Kronanwalts Michael und Mutter ihres gemeinsamen 17- bzw. 18-jährigen Sohnes Harry. Oft war sie mit der Doppelbelastung von Beruf und Mutterschaft überfordert; hatte Schuldgefühe und Selbstzweifel, denn jahrelang wurde Harry in der Schule gemobbt. Ihre innere Zerrissenheit ist sehr gut nachvollziehbar:   „Und da sagt Michael die eine Sache, bei der man als Mutter nie weiß, wie man darauf reagieren soll. ‚Ich weiß nicht, ich dachte wohl einfach, er hätte lieber seine Mum bei sich.‘ Ich bin hin- und hergerissen zwischen dem Impuls, ihn richtig anzugehen, und der Freude über das potenzielle Kompliment, dass ich eine gute Mutter bin. Ich schaue ihm ins Gesicht, und mir ist klar, dass er mich vor eine unmögliche Entscheidung stellt. Und ihm ist das ebenso klar. Sein Blick wird weich. Ich sitze in der Falle.“   Dennoch ist sie überzeugt, ihren Sohn zu einem einfühlsamen, reflektierten jungen Mann erzogen zu haben. Umso entsetzter ist sie, als Harry beschuldigt wird, auf einer Party seine Mitschülerin Amy vergewaltigt zu haben. Sie steht vor einem kaum zu ertragenden moralischen Dilemma. Beruflich kämpft sie schon so lange dafür, dass Opfern von sexualisierter Gewalt geglaubt wird. Doch als Mutter fühlt sie sich verpflichtet, ihrem Sohn zu glauben, der auf seine Unschuld schwört. Doch was ist die Wahrheit?   „Ich sitze an meinem Schreibtisch. Grace hat mir nicht zugehört: Sie hat nur Töchter, sie versteht mich nicht. Ich denke an Amy und eine Welle des Mitgefühls überrollt mich. Was zur Hölle ist da nur passiert? Ich habe Kopfschmerzen. Ich will meinen Sohn verteidigen, ohne Amy zu verletzen. Ohne ihre Erfahrung zu verleugnen. Es gibt immer nur diese zwei Seiten: Opfer versus Täter. Was, wenn beide die Wahrheit sagen? Oder beide Opfer sind? Ich denke darüber nach, was Grace gesagt hat, dass wir unsere Kinder vielleicht nicht so gut kennen, wie wir meinen. Zwinge mich, Anwältin zu sein und genau hinzuschauen. Ganz allein traue ich mich, mir vorzustellen, dass Harry schuldig sein könnte. Ich beginne zu zittern. Ich habe schon oft genug gehört und gesehen, welche Folgen eine Vergewaltigung haben kann. Wie es eine Frau zerstören kann, ihr jegliches Gefühl der Sicherheit, Selbstbestimmung, Wahrheit raubt. Und dann fallen mir die Unstimmigkeiten wieder ein, die Uhrzeit, das T-Shirt – wie leicht Vergewaltigungsopfer sich falsch an Details erinnern. Aber… sie war sich so sicher.“   Nach ihrem grandiosen Debüt „Prima facie“ hat Suzie Miller mit „Inter alia“ ein neues, packendes Justiz- und Familiendrama geschrieben. Sie verbindet die fessenlde handlung mit aktuellen Themen: toxische Männlichkeit, Einvernehmlichkeit, Feminismus und den Druck auf (berufstätige) Mütter. Manchmal empfand ich die Geschichte dadurch etwas überladen oder belehrend. Insgesamt hat mich der Roman jedoch durch Tiefe, einige (unerwartete) Wendungen und einen gelungenen Schluss überzeugt. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!   Vielen Dank an den Kjona Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Kundinnen und Kunden meinen

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