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Produktbild: Café Babylon

Café Babylon Berlin, Romanisches Café, 1913-1933

2

25,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2162 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783406836596

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2162 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783406836596

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  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    21.09.2026

    eBook (PDF)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Was im Wien der Zwischenkriegszeit das Café Herrenhof oder das Café Central ist, nämlich ein „Wohnzimmer“ für Exilanten, Literaten, Künstler und sonstige Heimatlose, ist in Berlin das Romanische Café. Wie der Titel „Café Babylon“ andeutet, ist dieses Kaffeehaus temporäre Heimat zahlreiche interessante Menschen unterschiedlicher Herkunft, weshalb ein babylonisches Sprachengewirr herrscht. Autor Christian Buckard lässt die zwanzig Jahre zwischen 1913 bis 1933 Revue passieren. Das Buch ist nicht nur die Geschichte einer Berliner Institution sondern auch jene von den Besuchern und den Kellnern. Wir treffen das Who ist Who der damaligen Gesellschaft von Filmregisseuren wie Erich Pommer und Billy Wilder über den „rasenden Reporter“ Egon Erwin Kisch, Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Max Schmeling sowie starke Frauen wie Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko und Elisabeth Bergner. Über die Frauen hätte ich gerne noch mehr gelesen, gibt ihnen das Café in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis zur Machtergreifung Hitlers eine bis dahin nie gekannte Freiheit. 1933 ist Schluss, Schluss mit der Weimarer Republik, Schluss mit der Freiheit der Kunst, der Literatur und der Menschen, Schluss mit dem Treffen der Intellektuellen im Romanischen Café. Sie werden von den neuen Herrschern verfemt, verfolgt, vertrieben und ermordet. Das Gebäude des Romanischen Cafés wird durch einen Bombenangriff zerstört und nicht wieder aufgebaut. An seiner Stelle in der Tauentzienstraße 9-11 ist heute das Europa Center zu finden, in dem interessierten Besucher mit einigen Ausstellungen das Romanische Café vorgestellt wird. Fazit: Gerne gebe ich dieser Biografie einer Institution 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Johanna

    aus München

    5/5

    30.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Europäische Kulturgeschichte im Café

    Das Café als Treffpunkt, Heimstatt, Arbeitsplatz, private Akademie, Jobbörse, Netzwerkzentrum, Beobachtungsplatz. Eine Möglichkeit, der Einsamkeit in der Großstadt zu entfliehen oder zusammen mit einem Glas Wasser so viele Zuckerstücke zu erhalten, dass man an diesem Tag nicht verhungerte. Der Ort, an dem Karrieren begannen und Träume platzten. All das war das Romanische Café in Berlin für die Bohème zwanzig Jahre lang. Das „Romanische“ war nicht nur ein europaweit berühmtes Literaten- und Künstlercafé. Dort verkehrten Philosophen, Schriftstellerinnen, Journalisten, Maler, Schauspielerinnen, Theaterdirektoren, Verleger, Filmproduzenten, Regisseure und alle, die meinten, Talent zu haben, und auf ihre Entdeckung warteten. Zu bestimmten Zeiten war es auch „die Vorhalle der Zionistischen Kongresse gewesen, die alle paar Jahre in Europa stattfanden.“ Zeitweise war es Anlaufpunkt für jüdische Intellektuelle, die nach dem Untergang des Zarenreiches und der Revolution in Russland eine neue Heimat suchten, eine Art „Transitherberge“. Schon in den Zwanziger Jahren wurde das Café dann immer wieder Schauplatz antisemitischer bzw. nationalsozialistischer Überfälle und Zerstörungen, bis dann ab 1933 die Stammgäste verhaftet waren oder getötet oder außer Landes. Christian Buckard dokumentiert die glorreichen und die dunklen Zeiten im „Café Babylon“ von 1913-1933 und im Epilog darüber hinaus. Eine unglaubliche Fülle von Informationen, Lebensläufen und Anekdoten! Namen, die jeder kennt und Namen, die kaum jemand kennt. Buckard vermittelt das Ergebnis seiner umfangreichen Recherche in einem leichten, sehr gut lesbaren Tonfall, der präzise und sehr anschaulich einen fesselnden Erzählbogen schafft. Das umfangreiche Personenregister im Anhang lädt dazu ein, das Buch auch nach der Lektüre als Nachschlagewerk zur Kultur der Weimarer Republik zu nutzen. Denn wo sonst tummelten sich auf so engem Raum (und - nebenbei bemerkt - in so rauchgeschwängerter Luft) so viele Intellektuelle wie im Romanischen Café! Vielstimmig und vielsprachig.

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