Produktbild: Tausche Büro gegen Boot

Tausche Büro gegen Boot Von einem, der auszog, um segeln zu gehen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.06.2026

Verlag

MairDuMont GmbH & Co. KG

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

4332 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783616037110

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

24.06.2026

Verlag

MairDuMont GmbH & Co. KG

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

4332 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783616037110

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Offen und ehrlich

    Mal ehrlich, wer hat nicht schon mal daran gedacht, alles zu verkaufen und irgendwo als Aussteiger zu leben? Vielleicht auf einem Hausboot oder einfach nur in einem anderen Land? Jens Brambusch hat es gemacht, aber auf einem Segelboot. In seinem Buch Tausche Büro gegen Boot erschienen im Dumont Verlag erzählt er offen und ehrlich seine Erfahrungen, die er von Anfang 2018 des Ausstiegs bis heute gemacht hat. Mir hat es echt gut gefallen. Seine Erlebnisse und auch Erfahrungen zu teilen fand ich höchst spannend. Man merkt übrigens, dass er das Schreiben gewöhnt ist. Er hat mich als Leser gekonnt bei der Stange gehalten. Ich fand es teils amüsant, teils interessant und manches Mal auch überraschend. Die einzelnen Kapitel starten jeweils mit einer Überschrift und Fachbezogenem zu Segelbooten. Wir selbst sind nie Segler gewesen, hatten aber Freunde die uns immer mal wieder gerne mitgenommen haben. Insofern fand ich diese Infos echt toll.Jens Brambusch erzählt aber nicht nur schöne Dinge, er schreibt über Stürme, Schwierigkeiten mit ausländischen Behörden, den teueren Unterhalt des Seglers und anderen Widrigkeiten. In der Mitte des Buches befinden sich mehrere Doppelseiten mit privaten Fotos damit man sich das Leben auf See noch besser vorstellen kann, vielleicht regt es ja aber sogar dazu an, sich selbst auf den Weg zu machen und den Ausstieg endlich zu wagen um mehr aus seinem Leben zu machen.

  • Bewertung

    aus Bad Säckingen

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Segel ohne Wind.

    Aussteigerbücher gibt es inzwischen viele, nicht alle gefallen mir. Bei manchen lässt der Protagonist zu sehr raushängen, wie toll doch sein neues Leben ist und wie doof wir alle anderen sind, dass wir nicht auch alles hinschmeißen. Zum Glück ist Jens Brambusch nicht so, ich gönne ihm sein neues Glück nach einem stressigen Leben als Journalist und drohendem Burnout. Jedem Kapitel sind Fachbegriffe aus der Segelwelt vorangestellt und ich lerne neben den Anfängerbegriffen wie Backbord und Steuerbord auch einiges über die unterschiedlichen Bootstypen, über Spinnaker und Fender und verschiedene Segelmanöver. Besonders gut gefallen hat mir nach dem ersten Drittel der Teil mit den Bildern, da kann man sich das Bordleben auch visuell noch einmal besser vorstellen. Obwohl ich Bücher über Corona hasse, die Zeit fand ich schlimm genug zu erleben, ohne darüber auch noch einmal lesen zu müssen, hat es mich hier nicht gestört. Es hatte Einfluss auf Brambuschs Leben in der Türkei und gehört damit zu seiner Geschichte dazu, die Ende 2017 beginnt und im März 2026 vorläufig endet. Jens Brambusch schreibt nicht reißerisch, er ist glücklicherweise kein Prahlhans und er beschönigt sein Leben auch nicht. Aber wie er auf dem Cover am Steuer seines Bootes sitzt, mit Cingene und Oglus im Vordergrund, da strahlt er Zufriedenheit aus. Ich muss grinsen bei dem Gedanken, dass seine jetzige Partnerin zunächst seine Dreckwäsche kennengelernt hat. Das Leben an Bord ist kein Urlaub, Jens Brambusch liegt nicht den ganzen Tag in einer Hängematte und chillt sein Leben. Er beschreibt sein Leben selbst als „Langfahrtsegeln heißt, sein Boot an den schönsten Plätzen der Welt zu reparieren.“ Er hat gelernt, mit wenigen Dingen auszukommen, da auch der Platz an Bord reduziert ist. Am meisten Geld kosten die Instandhaltungen des Bootes. Er genießt „die Erfahrungen in fremden Ländern, die Begegnungen mit Fremden, die zu Freunden werden, die vielen schönen und selbst die weniger schönen, dafür lehrreichen Momente auf See.“ Ich habe den Autor gerne ein Stück seines Lebens begleitet, könnte mir eine Woche Urlaub auf der Dilly-Dally gut vorstellen, aber möchte nicht mit ihm tauschen. „Tausche Büro gegen Boot“ hat mich gut unterhalten, teilweise amüsiert und auch zum Nachdenken gebracht darüber, was mich wirklich glücklich macht und wird daher von mir sehr gerne weiterempfohlen.

  • Bücherfreundin

    5/5

    16.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Packende Geschichte eines Aussteigers

    Der Journalist Jens Brambusch ist 46 Jahre alt, als er im November 2017 auf dem Weg in die Redaktion der Wirtschaftszeitung Capital in Berlin an einer roten Ampel eine heftige Panikattacke erleidet. Seit zwei Jahren geht das schon so, aber so schlimm war es noch nie. Der Arzt, den er aufsucht, schreibt ihn krank und verordnet ihm Ruhe. Es geht ihm schlecht, er hat ein Burnout, Panikattacken und Angstzustände. Er erhofft sich Hilfe in einer Klinik, doch seine Krankenversicherung lehnt die Finanzierung einer stationären Behandlung ab. Als er den YouTube-Kanal von zwei Brüdern entdeckt, die seit neun Jahren um die Welt segeln, ist er fasziniert und träumt davon, sein stressiges Leben hinter sich zu lassen und auszusteigen. Das Segeln war immer Teil seines Lebens, bereits als Kind ist er mit den Eltern gesegelt, machte mit 16 Jahren den Segelschein. Er beschließt, seinen Traum vom Aussteigen zu verwirklichen, kündigt seinen Job, verkauft seine Wohnung und regelt seine Finanzen. Fortan wird er in der Türkei auf einem alten Segelboot leben. Auf 228 Seiten erzählt der Autor die packende Geschichte seines Lebens. Schon als Jugendlicher war er im Rudersport aktiv und trainierte hart. Während seines Studiums feierte er, trank und rauchte, arbeitete nebenher als freier Journalist - und kippte irgendwann um. Panikattacken folgten, die erst aufhörten, als er mit einem Wohnmobil durch Palästina, die Türkei, Syrien und Jordanien fuhr. Im Herbst 2018 lässt er seinen stressigen Journalistenalltag hinter sich, um in Kaş zu leben, dem für ihn seit Jahren schönsten Ort der Türkei. Das kurzweilige Buch ist in schöner Sprache mit viel Humor erzählt und liest sich sehr flüssig. Der Autor erzählt vom Kauf des 30 Jahre alten Segelboots Dilly-Dally, das sein neues Zuhause wird, nachdem er die erforderlichen Formalitäten erledigt und bürokratische Hürden gemeistert hat. Er listet auch die Fixkosten für sein neues Leben auf. Die Lebenshaltungskosten in der Türkei sind niedrig, Krankenversicherung und Altersvorsorge belasten das Budget jedoch sehr, und auch die Kosten, die im direkten Zusammenhang mit dem Boot stehen, sind nicht unerheblich. Jens Brambusch beschreibt nicht nur seinen Alltag an Bord, er erzählt auch von den Menschen in der Türkei, ihrer Gastfreundschaft und vom Zusammenhalt der Segler. Sein erstes Weihnachtsfest feiert er gemeinsam mit 15 Freunden in einer Bucht, ganz ohne Weihnachtsstress. Sehr interessant fand ich seinen Bericht über sein zweiwöchiges Praktikum in einer kleinen Werkstatt, die seine neuen Segel anfertigte. Er war dabei, als der Stoff zugeschnitten und die Nähte aufwendig mit einer eigens für diesen Zweck hergestellten Nähmaschine gefertigt wurden. Es geht in dem Buch neben dem Segeln auch um Bootspflege und Instandhaltung, um Schiffskatzen und Bordhunde sowie um Mythen und Aberglaube. So erfahren wir z.B., weshalb bei vielen Seglern Bananen an Bord verpönt sind. Der Autor verschweigt auch nicht den hohen Arbeitsaufwand, der mit der Haltung eines Bootes verbunden ist. Die Pandemie bringt über einen langen Zeitraum viele Einschränkungen, eine geplante Segeltour mit Freunden kann nicht stattfinden. Ich habe Jens Brambuschs fesselnde Geschichte sehr gern gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt. Jedes der 23 Kapitel beginnt mit der Erklärung spezieller Begriffe aus der Welt des Segelns, in der Mitte des Buches befinden sich auf acht Seiten schöne Farbfotos. Im Epilog erfahren wir, wie es dem Autor heute geht, wie und wo er lebt und ob er sich seine Leidenschaft für das Segeln bewahren konnte. Absolute Leseempfehlung - nicht nur für Segelfreunde!

  • Borkum

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    19.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mit einem One-Way-Ticket in ein neues Leben

    Auch wenn ich nicht plane, den Rest meines Lebens auf einem Boot zu verbringen. Fand ich dieses Buch richtig interessant. Geplant hatte Jens Brambusch diese Veränderung in seinem Leben auch nicht von vorneherein. Erst nach Panikattacken, Angstzuständen und Burnout hofft er damit auf Besserung. Bis er dann auf seinem Boot an der türkischen Küste einziehen kann, gehen Monate ins Land. Gut gefallen hat mir, dass ich den Autor durch seine Planungs- und Vorbereitungszeit begleiten konnte.  Wahnsinn was es da alles zu bedenken gibt. Bisher habe ich mir auch noch nie Gedanken dazu gemacht, welche Arbeit ein Segelboot mit sich bringt und wie viele Teile es da so gibt. Ich habe viele Begriffe gelernt, obwohl gelernt der falsche Ausdruck ist. Spätestens nach 5 Seiten hatte ich die meisten Begriffe schon wieder vergessen oder aber deren Bedeutung. Aber vielleicht kann ich in entsprechender Gesellschaft mal mit Ausdrücken wie schwoien oder Gelcoat Eindruck schinden. Toll fand ich wie sehr sich die Segler untereinander unterstützen, besonders die sogenannten Liveaboards, die dauerhaft auf dem Boot lebenden Segler. Eine eingeschworene Gemeinschaft, wo Nationalität oder Religionszugehörigkeit egal ist. Jens Brambusch gibt uns auch einen sehr guten Einblick in das türkische Leben und räumt so mit einigen Vorurteilen auf, von denen ich auch mich nicht ganz freisprechen konnte. Wer hätte gedacht, dass es in der Türkei eine App gibt, mit der man fast alle Verwaltungstätigkeiten online abwickeln kann? Ich jedenfalls nicht. Da ich bisher noch nie in der Türkei war, fand ich diese Informationen besonders interessant. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, da der Autor neben dem Seglerlatein und seinen Fahrten immer wieder von Missgeschicken und schönen Momenten berichtet, sowie Anekdoten zum Besten gibt. Den Einblick in das Bootsleben fand ich zwar interessant, aber er hat mich auch darin bestätigt, dass dieses minimalistische Leben für mich nie in Frage käme. Umso schöner, dass es für Jens Brambusch der richtige Schritt war.

  • MelB2508

    4/5

    29.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsamer Erlebnisbericht eines Aussteigers

    Jens Brambusch ist 46 Jahre alt, als er einen Burnout verbunden mit Panikattacken erleidet. Er beschließt, auf die Warnsignale seines Körpers zu hören und seinen Traum vom Aussteigen wahr zu machen. Er verkauft und vermietet seine Besitztümer und Wohnung, kauft ein Segelboot und fängt sein neues Leben mit einem Seesack voll Besitztümer an. Das Buch liest sich wirklich sehr gut - der Autor ist als ehemaliger Journalist auf jeden Fall ein guter Erzähler. Seine Erlebnisse sind authentisch und gut geschrieben, an manchen Stellen habe ich wirklich laut auflachen müssen. Beginnend mit seinem Ausstieg im Oktober 2018 über die Corona Zeit und zum ersten langen Törn, der danach endlich wieder möglich war, nimmt Jens Brambusch den Lesenden mit in sein enges Segelbootleben. Ich habe mich wirklich gut unterhalten beim Lesen und gebe nur einen Punkt Abzug für die für mich zu vielen technischen Infos übers Segeln, die ich jetzt nicht unbedingt gebraucht habe. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für ein Buch, das vor allem in den Urlaubskoffer sehr gut passt!

Kundinnen und Kunden meinen

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