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Produktbild: Der Baum
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Der Baum Roman | Der letzte Roman des großen Erzählers Tommie Goerz

72

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3445

Erscheinungsdatum

30.10.2026

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

7383 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492614665

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

3445

Erscheinungsdatum

30.10.2026

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

7383 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492614665

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  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    31.10.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Wirtshaus und ein ganzes Leben

    Michel ist mit dem Wirtshaus aufgewachsen, doch seine eigenen Wünsche sahen ganz anders aus. Schon als Kind musste er dort mithelfen und bekam die Strenge seines Vaters zu spüren. Nur beim Großvater fühlte er sich geborgen. Als junger Mann wollte er sein bisheriges Leben hinter sich lassen. Auch seine Liebe zu Berta spielte dabei eine große Rolle. Doch sein Vater war gegen diese Verbindung. Viele Jahre später führt Michel den Baum bereits in vierter Generation. Früher war das Wirtshaus der Treffpunkt des ganzen Dorfes. Am großen Tisch wurde erzählt, gelacht, getrunken und über alles Mögliche gesprochen. Inzwischen sind die Gäste weniger geworden und Michel sitzt oft allein in der Gaststube. Dabei denkt er an seine Kindheit, seine Jugend und die Entscheidungen zurück, die sein Leben verändert haben. Tommie Goerz erzählt von einem Menschen, dessen Vergangenheit ihn nie ganz losgelassen hat. Nach und nach erfährt man mehr über das schwierige Verhältnis zum Vater, die Liebe zu Berta und Michels Versuch, seinen eigenen Weg zu finden. Auch die Schuld, die er in der Ferne auf sich geladen hat, spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie ist einer der Gründe, weshalb er schließlich wieder nach Hause zurückkehrt. Der Baum ist dabei viel mehr als ein Wirtshaus. Er gehört zur Familiengeschichte und ist eng mit dem Leben der Dorfbewohner verbunden. Früher kamen hier Menschen zusammen, die ihren Alltag miteinander teilten. Man kannte sich, half sich und verbrachte viele Abende gemeinsam. Heute ist davon nur noch wenig geblieben. Die Sprache ist einfach und passt gut zu Michels Geschichte. Seine Erinnerungen geben nach und nach Einblick in ein Leben, das nicht immer so verlaufen ist, wie er es sich gewünscht hatte. Berta, sein Vater und das Wirtshaus spielen in Michels Leben eine große Rolle. Dazu kommen die Erinnerungen an die Menschen im Dorf und an eine Zeit, in der sich vieles noch ganz anders abgespielt hat. Michel hat vieles erlebt und nicht alles ist so gekommen, wie er es sich vorgestellt hatte. Manche Dinge aus seiner Vergangenheit lassen ihn bis ins Alter nicht los. Ich habe das Buch gerne gelesen und werde Michel und seinen Baum noch eine Weile in Erinnerung behalten. Dafür vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.

  • clematis

    5/5

    30.10.2026

    eBook (ePUB)

    Beständig

    „Der Baum“ erzählt die Geschichte vom alten Gruber Michel. Schnörkellos und nah am Leben, so wie es nur Tommie Goerz kann. Melancholisch, nachdenklich, aber ohne Bitterkeit erinnert sich der Michel an früher, daran, was er als Kind, in seiner Jugend, und später als Erwachsener, erlebt hat. Mehr als fünfzig Jahre liegen einschneidende Erlebnisse zurück, holt ihn schlussendlich die Vergangenheit wieder ein. Aber der Michel blickt nicht traurig zurück. Was vorbei ist, ist vorbei, die Erinnerungen leben nicht nur in einer alten Kiste, sondern auch in seinem Gedächtnis und nicht zuletzt in seinem Herzen weiter. Nach außen hin scheint der Wirt ein „gstandenes Mannsbild“ zu sein, wie aber sieht es tief in seinem Inneren wirklich aus? Beständig harrt er an seinem Platze aus, gleich einem Baum, der starke Wurzeln gebildet hat. Das Ende überrascht und erübrigt so manche Frage, die sich zuvor gestellt hat. Mit seinem einzigartigen, so einfachen, aber gleichzeitig doch so eingehenden und bewegenden Schreibstil überzeugt Tommie Goerz ein weiteres, leider nunmehr letztes Mal. Umso mehr werden seine hervorragenden Werke (Im Tal, Im Schnee, diverse Krimis) im Gedächtnis bleiben. Der Baum, ein großartiger Roman über ein – auf den schnellen Blick – schlichtes Leben, hinter dem so viel mehr steckt. Klare Leseempfehlung für Menschen, die gerne weiter als nur bis zur Fassade blicken wollen.

  • Bewertung

    5/5

    30.10.2026

    eBook (ePUB)

    Grandiose Zeitreise

    Ich kannte vor dem "Baum" kein Buch des Autors. Die atmosphärische Schilderung des Gewitters, der Angst dieses Mannes vor dieser Naturgewalt, die hat mich sofort in den Bann geschlagen. Der Widerspruch schwingt immer mit. Da ist ein Wirt, der sich von äußeren Einflüssen wenig beeindrucken lässt. Aber das Gewitter. Das hat etwas aufgewühlt. Sorgsam wird die Vergangenheit freigelegt. Das ist die ebenso fesselnde wie unspektakuläre Geschichte. Man muss diesen Michel einfach mögen. Er trotzt der Welt, er macht sein Ding. Der "Baum" folgt dem Lebensrhythmus seines Wirts, der schonmal zusperrt, auch wenn da Städter, Sensationstouristen, auf Internet-Einträge zu Öffnungszeiten verweisen: "Das hab ich da nicht reingeschrieben, ich hab gar kein Internet. Weiß nicht mal recht, was das ist." (S. 46) Der "Baum" ist wie ein Zeittor in eine andere Welt, immerhin dürfen inzwischen auch Frauen da Bier bestellen und trinken, zumindest die Liz. Es ist unterhaltsam, fast erholsam, abzutauchen in diese ruhige, frühere Welt, bis dann die Erinnerungen nicht länger da bleiben, wo sie 'vergraben' wurden. Ich bin dankbar, den Autor anhand dieses Buchs entdeckt zu haben. Immerhin kann ich mich nun rückwirkend durch die anderen Romane lesen. Daher vielen Dank an vorablesen.de und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

  • Lesemone

    4/5

    02.11.2026

    eBook (ePUB)

    Treffpunkt Gasthaus

    Der Baum ist das Wirtshaus vom alten Michel, das er von seinem Vater übernommen hat und der Treffpunkt im Dorf. Dort haben sich allerhand Geschichten angesammelt, die der Autor in diesem kleinen Büchlein erzählt. Der Klappentext verrät schon sehr viel vom Inhalt. Die Geschichte ist jedoch sehr gefühlvoll erzählt. Ich nahm Michel jede Geschichte ab, die er über sein Leben erzählt. Die Charaktere fand ich sehr empathisch dargestellt. Immer wieder geht es um die große Liebe von Michel, die er nie ausleben durfte. Obwohl die Geschichten rund um das Leben von Michel eher in die traurige Richtung gehen und man viel Melancholie rausliest, stimmt das Buch einen nicht traurig. Der Autor erzählt sehr ruhig und bildhaft über ein Leben, das vielleicht für andere unbedeutend und schlicht erscheint, für Michel aber trotz vieler Rückschläge erfüllend war. Diese Stimmung wurde sehr gut eingefangen. Mir hat die kurze Geschichte sehr gut gefallen, da sie anregt, über das eigene Leben nachzudenken und aus dem, was geschieht, das Beste zu machen.

  • B.F.

    5/5

    04.11.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefühl und Tiefe

    „Der Baum“ von Tommie Goertz ist ein beeindruckendes Buch. In einfühlsamer, klarer Sprache, die ihren eigenen Sog entwickelt, wird hier im Rückblick das Leben von Michel Gruber, dem alten Gastwirt des inzwischen auch in die Jahre gekommenen Gasthauses „Der Baum“ erzählt. Es ist ein wunderschöner, ergreifender, melancholischer Rückblick auf eine schwierige, arbeitsreiche Kindheit, einen brutalen Vater und den beschützenden Großvater, auf Erdulden, Auflehnen, Flucht und Schuld. Doch Michel, für den sein Schankraum auch sein Wohnzimmer ist, hat mit der Vergangenheit seinen Frieden gemacht, auch wenn er, nun alt geworden, immer wieder über die Unerklärlichkeit des Schicksals sinniert. Ich kann ihn vor mir sehen, da im alten Gastraum am großen Holztisch sitzend, an dem sich von Zeit zu Zeit einzelne, auch schon gealterte, Dorfbewohner einfinden, auf ein Schwätzchen, um Erinnerungen aufzufrischen und um sich von ihm ein kleines Bier oder einen Schnäpschen einschenken zu lassen. Da sitzen sie dann beisammen, die Alten, und hängen ihren Gedanken nach, in denen sie das Leben in den alten Zeiten wieder aufleben lassen: das Dorfleben, Zusammenhalt und die Bedeutung von Heimat, Sehnsüchte und eine zarte, unerfüllte Liebe. Das ist in stillen, eindringlichen Bildern geschildert, denen man sich nicht entziehen kann. Auf nur 150 Seiten lässt Tommie Goertz uns mit seiner ruhigen und feinfühligen Erzählstimme über Vergänglichkeit und den Trost der Gemeinschaft nachdenken. Ein wunderbares, warmherziges Buch- eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich auf Stille und Tiefgang einlassen möchten.

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