Produktbild: Unser Sommer auf Skye
Band 1 Neu

Unser Sommer auf Skye

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10217

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Verlag

Montlake Romance

Seitenzahl

431

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3 cm

Gewicht

503 g

Farbe

Cool Grey

Originaltitel

Under a Summer Skye

Übersetzt von

Maike Claussnitzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-74055-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10217

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Verlag

Montlake Romance

Seitenzahl

431

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3 cm

Gewicht

503 g

Farbe

Cool Grey

Originaltitel

Under a Summer Skye

Übersetzt von

Maike Claussnitzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-74055-4

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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  • Jürg K.

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Grossartiges Finale

    Dies ist das grosse Finale der Familiensaga um die Familie Berger. Mich hat dieser Roman vor allem durch seine stille, aber stetige Spannung berührt dieses Gefühl, dass eine Familie versucht, in einer Welt zu bestehen, die ihnen nie wirklich gehört hat. Die Bergers wirken zunächst wie Menschen, die einfach arbeiten, lieben, träumen wollen: Hedwig mit ihrer Schreinerei, Anna mit dem Kopra-Handel, Marie mit dem zarten Wunsch nach einem eigenen Leben. Doch über allem liegt ein Schatten, der sich langsam verdichtet. Was mich besonders bewegt hat, ist die moralische Zerreissprobe. Die Kolonie ist kein neutraler Ort; sie ist ein Raum, in dem Macht immer auf Kosten anderer ausgeübt wird. Alfred Ross verkörpert diese dunkle Seite gnadenlos. Sein Auftreten zwingt die Familie, sich zu fragen, ob ihr Schweigen Teil des Problems ist. Diese Frage trifft härter als jede äussere Bedrohung. Paul und Nami stehen für die fragile Möglichkeit eines Zusammenlebens, das nicht von Gewalt oder Hierarchie bestimmt ist. Ihre Liebe ist zart, aber auch gefährdet ein Symbol dafür, wie wenig Platz echte Nähe in kolonialen Strukturen hat. Clara kämpft um ihre Krankenstation, Hedwig um Bildung für die Einheimischen. Beides Versuche, dem Ort etwas Gutes zu geben, obwohl er von Unrecht durchzogen ist. Am stärksten bleibt für mich das Gefühl, dass die Bergers auf einem schmalen Grat wandern, zwischen dem Wunsch, etwas aufzubauen, und der Erkenntnis, dass dieses Fundament brüchig ist. Am Ende geht es weniger um die Frage, ob sie bleiben können, sondern ob sie mit sich selbst leben können.

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