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  • Produktbild: Signora Verdi. Die Primadonna des Komponisten
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Signora Verdi. Die Primadonna des Komponisten Historischer Roman

8

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

332

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

315 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50911-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

332

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

315 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50911-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Giuseppina Strepponi – gefeierte Sängerin und starke Frau an Verdis Seite

    Es ist mittlerweile meine fünfte Roman-Biografie von Verena Maatman, die ich mit großer Begeisterung gelesen habe. Giuseppina Strepponi, genannt Peppina, ist eine gefeierte Opernsängerin mit einer begnadeten Stimme, als sie 1841 Giuseppe Verdi kennenlernt. Sie ist von ihm und seiner Musik begeistert. In „Nabucco“ singt sie die Hauptrolle, trotz stimmlicher Probleme ein voller Erfolg. Sowohl Peppina als auch Verdi sind nicht unbelastet: sie als unverheiratete Mutter, die ihre Kinder auch aufgrund ihres unsteten Lebens nicht behalten konnte, er als Witwer, der seine geliebte Familie verloren hat. Der Fokus der Roman-Biografie liegt natürlich auf Peppina, die nach dem Ende ihrer Gesangskarriere eine unentbehrliche Stütze für Verdi wird. Sie verhandelt erfolgreich Verträge, macht als Literaturliebhaberin Vorschläge für geeignete Stoffe für die Oper und unterstützt ihn nicht zuletzt beim Komponieren, denn sie weiß natürlich um die Schwierigkeiten einer Partitur. Verdi spielt also in Peppinas Leben eine große Rolle, so dass wir einiges über ihn erfahren. Und ebenso natürlich kann die politische Situation in Italien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht außer Acht gelassen werden, beeinflusst diese auch das Leben unseres Paares. Verena Maatman hat sehr gut recherchiert, so dass vieles auf wahren Begebenheiten beruht, aber eben nicht alles. Welche Freiheiten sich die Autorin genommen hat, erläutert sie in einem lesenswerten Nachwort. Künftig werde ich beim Besuch von Verdi-Opern auch immer die Frau mitdenken, die ihre Anteile an seinem Erfolg hatte. Fazit: eine sehr lesenswerte Roman-Biografie über eine herausragende Opernsängerin und eine starke Frau

  • Maggiem

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Empfehlenswerte Romanbiographie über die Primadonna Peppina

    Die Autorin Verena Maatmann hat in ihrem neuesten Buch „Signora Verdi-die Primadonna des Komponisten“ das Leben der Primadonna Guiseppina Strepponi (Peppina) beschrieben, die die zweite Ehefrau des später weltbekannten Guiseppe Verdi wurde. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und mir ist die Primadonna Peppina gleich ans Herz gewachsen. Sie ist eine liebenswürdige Primadonna ohne Starallüren, die gerne auch einfachen Menschen etwas Geld zusteckt und mit dem Tod ihres Vaters jahrelang ihre ganze restliche Familie und ihre Kinder finanziell unterstützt. Einerseits lässst sie sich von den Männern ausnutzen und bekommt daher drei uneheliche Kinder, andererseits ist sie eine starke Persönlichkeit, die ihre Meinung offen sagt. Als ihre erste Karriere zu Ende geht, kann sie übergangslos an ihre zweite Karriere als Gesangslehrerin anknüpfen. Ihre dritte und am längsten anhaltende Karriere war die fachliche Unterstützung von Guiseppe Verdi, der ihre Fähigkeiten als Musikerin und Theaterexpertin zu schätzen weiß. Mir war auch ihr späterer Ehemann Guiseppe Verdi sehr sympathisch und meiner Meinung nach haben die beiden auf Augenhöhe miteinander kommuniziert und zusammen gearbeitet. Nebenbei werden die politischen Verwicklungen Europas geschickt in die Handlung mit eingeflochten, ohne sie zu überladen. Ich fand ein paar Sätze wie z.B. „Der Eiertanz mit Verdi dauert schon viel zu lange“ etwas zu modern und salopp. Hier hätte ich eine dem Zeitalter passendere Formulierung gewünscht. Da solche Sätze jedoch nur sehr selten vorkamen, habe ich hier auch keinen Abzug vorgenommen. Das Buch ist ausgezeichnet strukturiert und alle Kapitel hatten eine angenehme Leselänge. Im Nachwort erläutert die Autorin unter anderem welche Szenen erfunden wurden und welche Situationen aus dramaturgischer Sicht zu einem anderen Zeitpunkt stattfanden bzw. gestrafft wurden. Besonders gut hat mir die Liste der zitierten Werke gefallen, da ich mir so nebenbei auch die Opern von Verdi angehört bzw. angeschaut habe. Fazit: Die Autorin Verena Maatmann versteht es ausgezeichnet mit ihrem leicht und flüssig lesbaren Schreibstil eine packende historische Romanbiographie über eine interessante Persönlichkeit zu schreiben. Ich spreche hier eine uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung aus und vergebe volle Punktzahl, da ich jede Seite genossen habe.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Romanbiografie

    „…Peppina legte die rechte Hand auf ihren Bauch. Ihr ungeborenes Kind fand die spektakuläre Fahrt über Venedigs Kanäle offenbar nicht so erbaulich…“ Peppina gehört zu den gefragtesten Sopranistinnen ihrer Zeit. Momentan ist sie für die Hauptrolle in Verdis Oper Nabucco gebucht. Die Autorin hat eine gut recherchierte und spannend erzählte historische Romanbiografie geschrieben. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Es wird nicht nur das Leben der Sängerin erzählt, sondern auch historische Hintergründe für Entscheidungen eingeflochten. Gleichzeitig ist viel Raum für die Emotionen der Protagonisten. Peppina erhält von ihrer Gage die Mutter und die jüngeren Geschwister in Mailand. Außerdem zahlt sie für zwei uneheliche Kinder. Doch die vielen Engagements werden zunehmend eine Belastung für ihre Stimme. Deshalb möchte Verdi am liebsten eine andere Sängerin, aber Peppina setzt sich durch. Das Leben der Künstler ist hart, wie das folgende Zitat zeigt. „…Die Leute jubeln und klatschen, aber wenn alle nach Hause gegangen sind, ist man allein…“ Zwischen Verdi und Peppina bahnt sich eine zarte Beziehung an. Allerdings ist Verdi noch nicht über den Tod seiner Frau und seiner Kinder weg. Von einer Heirat ist keine Rede. Peppina möchte nicht warten, bis es kein Engagement mehr gibt. Sie kündigt ihren Abschied an und gründet in Paris eine Gesangsschule. Nebenbei unterstützt sie Verdi beruflich. Sie kümmert sich um die Bürokratie, übersetzt seine Werke und schlägt ihm neue Stoffe über Opern vor. Gleichzeitig glättet sie mögliche Schwierigkeiten in der Musik. In Paris können die beiden zeitweise zusammenleben. Eine Ehe aber ist noch nicht in Sicht. Dafür gibt es gute Gründe. Als in Paris im Jahre 1848 die Revolution ausbricht, kehren beide nach Italien zurück. Auf dem Land haben sie sich ein Wohnhaus zugelegt. Im Jahre der Volljährigkeit des Sohnes heiraten sie. Mit der politischen Instabilität wird auch die Situation an den Opernbühnen schwieriger. Verdi kann sich seine Sänger und Sängerinnen nicht mehr aussuchen. Ziemlich sarkastisch formuliert das Peppina. „…Und wie soll die Diva Ihrer Meinung nach zwischen dem ersten und dem dritten Akt 20 kg abnehmen?…“ Dabei geht es um die Hauptrolle in La Traviata. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, welchen Anteil Peppina an den Werken von Verdi hatte. Gleichzeitig wird deutlich, wie hoch die Hürden für Frauen waren, die wirtschaftlich selbstständig bleiben wollten.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreißender Liebes- und Künstlerroman

    Giuseppe Verdi ist sicher jedem ein Begriff. Aber wer war die Frau an seiner Seite? Die erfolgreiche Sängerin Giuseppina Strepponi, genannt Peppina? Dank Verena Maatman konnte ich sie näher kennenlernen.  Die Geschichte beginnt in einem Moment des Übergangs: Verdi hat gerade Nabucco komponiert, doch er kämpft noch mit dem Verlust seiner Ehefrau und Töchter. Die Begegnung zwischen ihm und Peppina ist zunächst rein professionell – sie übernimmt die Rolle der Abigaille. Doch aus der beruflichen Zusammenarbeit wird eine Liebe voller Leidenschaft.  Als ich über Nabucco las, kamen mir sofort meine Erinnerungen an eine Aufführung in der Arena von Verona hoch. Damals wusste ich nicht, dass diese Oper Verdis großen Durchbruch und Karrierestart markierte. Peppina dagegen musste sich wegen Überbelastung ihrer Stimme langsam von der Bühne zurückziehen. Sie ist eine Frau, die man gern persönlich kennenlernen würde: selbstbewusst, begeisterungsfähig, herzlich und voller Ideen. In Paris gründete sie eine Gesangschule, las leidenschaftlich gern Romane und sorgte finanziell für ihre Familie. Besonders imponiert hat mir, wie viel sie als Übersetzerin, Musikerin und Theaterexpertin bei der Entstehung von Verdis bekannten Opern, seiner Korrespondenz und Vertragsverhandlungen mitgewirkt hat. Aus dem unschlagbaren Team wurde schnell ein unzertrennliches Paar. Man kann sich nur zu gut vorstellen, wie schwer es für Peppina war, als Mutter von drei unehelichen Kindern mit der gesellschaftlichen Ablehnung umzugehen und gleichzeitig ihre finanzielle Unabhängigkeit zu bewahren. Für mich war es ein großes Vergnügen, ihren gemeinsamen Lebensweg zu verfolgen, der quer durch Italien, nach Paris und St. Petersburg führte und auch Einblick in die politischen Umbrüche zu bekommen. Wenn ich in Zukunft wieder eine Oper von Verdi höre, werde ich sicherlich auch Signora Verdi vor Augen haben und daran denken, wie viel mehr hinter dem großen Bühnenglanz steckt. Die sehr gut recherchierte Romanbiografie ist ein spannendes Drama über Kunst, Liebe und weibliche Kreativität.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    07.09.2026

    eBook (ePUB)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Nach „Die rebellische Pianistin“, „Signorina Vivaldi“ und „Madame Mozart“ ist diese Romanbiografie die vierte (von Fünfen), die ich von Verena Maatman gelesen habe. Biografien von Komponisten und Musikern gibt es wie Sand am Meer, doch über die Frauen, die an ihrer Seite gestanden sind und ihre eigene Karriere geopfert haben, werden nur wenige Worte verloren. Verena Maatman, selbst Geigerin und Mitglied eines Orchesters, gibt mit ihren Romanbiografien diesen Frauen buchstäblich ihre Stimmen zurück. Diesmal stellt sie uns die gefeierte italienische Sopranistin Giuseppina (Peppina) Strepponi (1815-1897) vor, die beinahe in Vergessenheit geraten ist. Wie im 19. Jahrhundert üblich bewundert das Publikum die Opersängerin frenetisch, um sie gleichzeitig in die Kategorie Prostituierte einzuordnen, weil sie drei uneheliche Kinder zur Welt bringt, die sie zu Pflegeeltern bzw. ins Waisenhaus geben muss. Ob Operndirektor, Impresario oder Kollege - die Frauen in der Opern- und Theaterwelt werden quasi als „Freiwild“ betrachtet. Me Too ist also nicht Neues (siehe auch Artemisia Gentileschi, die Barockmalerin, die im 16. Jahrhundert einen Vergewaltigungsprozess gewonnen hat). Um den Lebensunterhalt ihrer Kinder bzw. ihrer verwitwete Mutter und die Geschwister zu finanzieren, muss sie jahrelang sechs Mal in der Woche auftreten, was ihre Stimme ruiniert. Sie gibt Gesangsstunden und lernt den noch unbekannten Komponisten Giuseppe Verdi kennen. Sie kommen sich näher. Doch da Verdi verheiratet ist, ist die Beziehung wieder nur, wie man in Wien sagt, ein „schlampertes Verhältnis“. Dass die Strepponi einen gewichtigen Anteil an Verdis Erfolg hat, wird kaum anerkannt. Sie ist ihm Sekretärin, korrigiert seine Kompositionen, schreibt die Noten ab, übersetzt die Libretti und berät ihn bei den Vertragsverhandlungen mit Opernhäuser und Sängern. Erst 1859 wird ihre Beziehung durch eine kirchliche Hochzeit legitimiert. Giuseppina Strepponi stirbt nach langer Krankheit hochbetagt. Giuseppe Verdi (1813-1901) wird sie nur um wenige Jahre überleben. Wie in den anderen Romanbiografien hält sich Verena Maatman eng an die Fakten. Nur dort, wo es aus dramaturgischen Gründen notwendig ist, glättet sie historische Details. Wir erleben das (gesellschafts)politische Umfeld, das Italien zu dieser Zeit bewegt. Es ist ja das Jahrhundert der Revolution(en), die Europa abermals erschüttern und zur Gründung von Nationalstaaten führen werden. Verdi wird, ohne sein Zutun die Ikone des Kampfes gegen das Habsburgerreiches. Die Buchstaben seine Namens VERDI dienen als Kampfansage des Risorgimentos: Vittorio Emanuele Rei D’Italia - also, zur Loslösung vom Kaiserreich Österreich, was 1861, nach zahlreichen Kämpfen, zu einem eigenem Königreich Italien führen wird. Diese historischen Ereignisse webt Verena Maatman dezent als Hintergrund ein. Einfühlsam sind die Gewissensbisse der Strepponi geschildert, weil sie ihre Kinder nicht selbst großziehen darf. Die Verachtung, die außerhalb der Familie arbeitenden Frauen entgegen gebracht wird, macht mich ziemlich wütend. Fazit: Giuseppina Strepponi bleibt vor allem als Lebensgefährtin und spätere Ehefrau Verdis in Erinnerung. Ihr eigenes Wirken und ihre Erfolge sind zunehmend in Vergessenheit geraten. Verena Maatman hat diese bemerkenswerte Frau mit dieser Romanbiografie wieder vor den Vorhang geholt. Dafür gebühren der Autorin und ihrem Buch 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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