Produktbild: Calling Oceans

Calling Oceans Bis ich dich finde

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2026

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

413

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,9 cm

Gewicht

485 g

Farbe

Ozeanblau / Mauve

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-74081-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2026

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

413

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,9 cm

Gewicht

485 g

Farbe

Ozeanblau / Mauve

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-74081-3

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  • clematis

    5/5

    10.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gefühl trifft Krimi

    Nola hat vor acht Jahren ihre beste Freundin Emma verloren. Immer noch ist ungeklärt, wie es zu deren Verschwinden an der Südküste Irlands gekommen ist – ist sie davongelaufen, verunglückt oder gar ermordet worden? Im Rahmen ihrer Dissertation kehrt Nola an den Ort des Geschehens zurück, trifft auf ihren Jugendschwarm Aidan und gerät selbst in Gefahr. Ein gelungener Mix aus gefühlvollen und krimiähnlichen Elementen zeichnet diesen spannenden Roman aus. Das Geheimnis um Emma scheint unergründlich, dennoch gräbt Nola in der Vergangenheit und zieht – ihrer Profession als Psychologin geschuldet – Schlüsse aus allen Informationen, welche sie mühevoll zusammenträgt. Irland als Schauplatz passt wunderbar zur Handlung, die raue Küste, die tückischen Wellen spiegeln die vielfältigen Emotionen gut wider, lassen jede einzelne Szene recht bildhaft und lebendig vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen. Im Laufe der Kapitel spitzt sich der Sog immer weiter zu, die Auflösung kommt so überraschend wie plausibel. Mit ihrer melodischen Sprache und ihren ungewöhnlichen Geschichten überzeugt Josephine Cantrell immer wieder, so auch diesmal, weshalb ich Calling Oceans sehr gerne weiterempfehle.

  • Bianka

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein packender Roman

    Mich hat Calling Oceans vor allem deshalb gepackt, weil die Geschichte deutlich mehr ist als eine Liebesgeschichte. Im Mittelpunkt steht Nola, die auch acht Jahre nach dem spurlosen Verschwinden ihrer besten Freundin Emma nicht loslassen kann, was damals auf Arancór passiert ist. Sie kehrt an den Ort zurück, um endlich herauszufinden, was in dieser Nacht wirklich geschehen ist und genau diese Suche nach der Wahrheit zieht sich für mich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Nola fand ich als Hauptfigur sehr glaubwürdig. Sie ist nicht einfach die typische Protagonistin, die unbedingt ein altes Rätsel lösen möchte, sondern trägt selbst Schuldgefühle und viele offene Fragen mit sich herum. Man merkt, dass Emmas Verschwinden ihr Leben bis heute beeinflusst. Gerade dadurch konnte ich ihre Hartnäckigkeit gut nachvollziehen. Dann ist da Aidan, der alleinerziehende Vater, der selbst einiges mit sich herumträgt und zunächst nicht besonders leicht zu durchschauen ist. Die Beziehung zwischen ihm und Nola hat mir gut gefallen, weil sie sich nicht von einer Seite auf die andere entwickelt. Zwischen den beiden ist von Anfang an eine gewisse Spannung, aber gleichzeitig gibt es genug Raum, damit Vertrauen und Nähe überhaupt entstehen können. Für mich hat das deutlich besser funktioniert als eine Liebesgeschichte, bei der alles sofort klar ist. Besonders mochte ich die Atmosphäre des Buches. Die irische Küste, das Meer und das Anwesen Arancór sind nicht einfach nur Kulisse. Gerade das Meer passt unglaublich gut zu dieser Geschichte: wunderschön und beruhigend, aber gleichzeitig unberechenbar und manchmal bedrohlich. Auch die immer wieder eingestreuten Passagen rund um das „Wellenrauschen“ haben für mich gut zu dieser Stimmung gepasst und zusätzlich dafür gesorgt, dass die Geschichte etwas Geheimnisvolles bekommt. Spannend fand ich außerdem, wie sich nach und nach herauskristallisiert, dass hinter Emmas Verschwinden mehr steckt, als zunächst angenommen. Dabei geht es nicht nur um die Frage, was damals passiert ist, sondern auch um Schweigen, Schuld, verdrängte Dinge und darum, wie lange Menschen versuchen können, eine Wahrheit zu verbergen. Dadurch bekommt die Geschichte neben der Romance auch eine deutliche Spannungskomponente. Was mir ebenfalls gefallen hat, das Buch nimmt sich Zeit für seine Figuren. Neben der eigentlichen Handlung spielen auch Familie, Freundschaft, Verlust und die Frage eine Rolle, wie man mit Dingen weiterlebt, die man nicht mehr ändern kann. Dadurch hatte die Geschichte für mich mehr Tiefe, als ich anhand des Klappentextes zunächst erwartet hatte. Insgesamt war Calling Oceans für mich eine atmosphärische Mischung aus Romance, Geheimnissen und Spannung. Ich mochte besonders die Verbindung aus der rauen irischen Küste, der emotionalen Geschichte von Nola und Aidan und der Frage, was wirklich mit Emma passiert ist. Es ist kein Buch, das ausschließlich von der Liebesgeschichte lebt und genau das hat mir gefallen.

  • Jürg K.

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Romantischer Thriller mit Herz

    Emma verschwand, auf dem Anwesen Arancór, vor acht Jahren nach einer Sommerparty spurlos. Bald wurden die Ermittlungen eingestellt. Das Buch trifft einen Nerv, den viele Romane nur streifen, dieses leise, nagende Gefühl, dass Schweigen manchmal lauter ist als jede Wahrheit. Für mich wirkt die Geschichte wie ein Sog nicht wegen der äusseren Spannung allein, sondern wegen der inneren Zerbrechlichkeit der Figuren. Nola ist jemand, der sich trotz Angst und Schuld zurück in ein Leben wagt, das sie eigentlich hinter sich lassen wollte. Diese Mischung aus Mut und Selbstzerstörung macht sie greifbar. Aidan dagegen ist der unerwartete Gegenpol. Kein glattgebügelter Love Interest, sondern ein Mann mit Ecken, mit Meerestiefe, mit einer Vergangenheit, die nicht dekorativ, sondern schwer ist. Ein packender Roman über die zerstörerische Kraft des Schweigens und eine Liebe, die zur Rettungsinsel wird. Was mich besonders packt, ist die Atmosphäre. Irland als Bühne für Geheimnisse, die sich wie Nebel über alles legen. Die Bedrohung ist nicht laut, sondern schleichend, und genau das macht sie so effektiv. Man spürt, wie Nola immer wieder zwischen Sehnsucht und Gefahr taumelt. Es bleibt der Eindruck eines Romans, der zeigt, wie zerstörerisch Schweigen sein kann und wie befreiend es ist, endlich hinzusehen, auch wenn die Wahrheit alles ins Wanken bringt.

  • Bewertung

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Roman mit Thrillerelementen - absolut klasse

    Vor 8 Jahren ist Emma, die beste Freundin der Protagonistin Nola, in ihrem Heimatort in Irland während einer Party in einem Anwesen am Meer spurlos verschwunden. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Nola hat Schuldgefühle, denn an dem Abend, als sie verschwand, wollte Emma mit ihr reden, aber sie hat sie auf später vertröstet. Ihrer beider Kumpel Aidan ist mittlerweile alleinerziehender Vater und wohnt nach wie vor auf diesem Anwesen. Sein Vater ist Psychologe und Nola darf ihre Dissertation als Psychologin mit seiner Unterstützung dort fertig schreiben. Sie nutzt die Möglichkeit, erneut nach Emma zu suchen. Was ist damals wirklich geschehen? Sie beginnt nachzuforschen, denn sie kann einfach nicht vergessen. Zwischen ihr und Aidan knistert es, doch es wird gefährlicher für sie, denn jemand scheint sie zu verfolgen. Welche Wahrheit soll nicht ans Licht kommen? Der Klappentext hat mich schon extrem neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist absolut klasse und ich war sofort in der Geschichte drin. Die Sichtweise wechselt zwischen Nola und Aidan. Sowas gefällt mir immer außerordentlich gut. Dazwischen kommen aber immer wieder Kapitel mit der gleichen Kapitelüberschrift. Hier kommt offensichtlich derjenige zu Wort, der für Emmas Verschwinden verantwortlich ist. Das macht die Sache extrem spannend und bringt den Leser immer näher an die Lösung. Die Kapitel sind relativ kurz, auch das mag ich sehr. Während des Lesens hatte ich einerseits das Gefühl, dass nichts Wesentliches passiert, was Nola weiterbringen könnte, andererseits war da immer so eine unterschwellige Spannung bei mir und der Gedanke, ich könnte irgendwas übersehen haben. Obwohl die Geschichte keine großen Spannungsspitzen hatte, konnte ich sie doch nicht mehr aus der Hand legen, weil alles irgendwie so subtil angelegt war, dass eine gewisse Grundspannung immer da war. Im letzten Drittel der Geschichte ging es dann Schlag auf Schlag und ich wurde ständig auf eine falsche Fährte geschickt, um dann völlig überrascht zu werden. Das passiert in diesem Buch sehr oft und ich war wirklich geflasht, absolut grandios gemacht, dabei ist auch noch alles logisch und schlüssig aufgebaut und absolut fesselnd geschrieben. Eine echte Meisterleistung! Ich gebe dem Roman 5 von 5 Sternen und eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung. Spannung ist garantiert.

  • Hiltrud van Trimm

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Romantisch fantastisch fesselnd

    Dieser intensive Roman fesselt wirklich sehr und lässt durch das Setting – das Raue an Irlands wilder Küste aufgrund der Vergangenheit von Nola und Emma, aber auch das Sanfte einer Zärtlichkeit zwischen zwei Menschen – spüren. Ich finde die Erzählung, abwechselnd aus der Perspektive der Hauptprotagonisten, toll.Es hat düstere Passagen, die etwas beklemmend sind, was es so spannend macht – ein perfekter Mix aus Gefühlen, Traurigkeit und Krimi-Spannung. Der ganze Roman erinnert von der Stimmung her sehr an die Atmosphäre, die am irischen Atlantik herrscht: sanft, rau, grob, beängstigend, weich. Wegen solcher Sätze wie: „honigfarbener Stein“ oder „Das Haus macht nur Geräusche, weil es steinalt ist und sich so gerne mit dem Wind unterhält“ liebe ich die Romane von Cantrell. Es lohnt sich jede Minute die man mit diesem Buch verbringt.

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