Förderung der Therapieadhärenz in der psychologischen und medizinischen Rehabilitation
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.05.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-19366-2
Studienarbeit aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Psychologie - Sonstiges, Note: 1,0, Hamburger Fern-Hochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Welche psychologischen Interventionen tragen nachweislich zur Förderung der Therapieadhärenz in der medizinischen Rehabilitation bei? Zunächst werden zentrale Begriffe Therapieadhärenz vs. Compliance, sowie theoretische Grundlagen dargestellt. Anschließend werden Einflussfaktoren auf Therapieadhärenz in der Rehabilitation patientenbezogene sowie therapeuten- und systembezogene Faktoren systematisiert. Darauf aufbauend werden psychologische Interventionen Psychoedukation, motivationale und kommunikationsbezogene Ansätze, mit Blick auf Wirkmechanismen und praktische Umsetzbarkeit in typischen Reha-Strukturen diskutiert. Den Abschluss bilden Zusammenfassung, Fazit und Ausblick. Psychologische Interventionen können einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Therapieadhärenz in der medizinischen Rehabilitation leisten. Die Adhärenz zu therapeutischen Maßnahmen ist im rehabilitativen Setting von zentraler Bedeutung, da die Erreichung von Rehabilitationszielen, wie Funktionsverbesserung, Steigerung der Belastbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe, häufig davon abhängt, dass Patienten therapeutische Empfehlungen, darunter Übungsprogramme, Selbstmanagementstrategien und Lebensstilveränderungen, regelmäßig und über einen längeren Zeitraum hinweg umsetzen. Eine aktuelle Evidenzsynthese zur Adhärenz in der Physiotherapie und im therapeutischen Training betont dementsprechend, dass Adhärenz eine Grundvoraussetzung für das Erreichen geplanter Therapieziele und gewünschter Outcomes darstellt. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass insbesondere bei nicht-supervidierten Heimübungsprogrammen die Nicht-Adhärenz ausgeprägt hoch sein kann. Adhärenz hängt nicht nur vom Wissen über Krankheit und Therapie ab, sondern wird maßgeblich durch Verhaltensänderungsprozesse wie Motivation, Selbstwirksamkeit und Umgang mit Barrieren bestimmt. Verhaltensbezogene Techniken gelten als zentrale Faktoren für langfristige Umsetzung. Im Reha-Bereich ist die partizipative Entscheidungsfindung (Shared Decision Making, SDM) wichtig, da sie individuelle Präferenzen und Ressourcen einbezieht. Eine Machbarkeitsstudie zeigt, dass SDM-Interventionen in den Reha-Prozess integriert und von den Beteiligten akzeptiert werden können.
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