Portrait
Hans BerkesselJahrgang 1955; StD i. R., Historiker und Pädagoge; Studium der Fächer Germanistik, Geschichte, Politikwissenschaft und Publizistik; freie journalistische und Verlagstätigkeit ab1984 bis 1991; danach bis 2015 Lehrer und Regionaler Fachberater Geschichte; Mitarbeiter am Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz (IGL) mit denArbeitsschwerpunkten Demokratiegeschichte und jüdische Geschichte; Herausgeber und Autor zahlreicher Publikationen zur regionalen Zeitgeschichte, zur politischen Bildungund zur Schulentwicklung. Mitbegründer und Vorsitzender der Stiftung „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz“; 2016 mit dem Bundesverdienstkreuzausgezeichnet..Cornelia DoldJahrgang 1991; Dr. phil., Historikerin und Pädagogin; Studium der Fächer Geschichte, Deutsch und Politik für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Mainz; 2015 bis2019 pädagogische Mitarbeiterin in der Gedenkstätte KZ Osthofen; 2019 Promotion zum Thema „Außerschulische Lernorte neu entdeckt. Feldstudien in der Gedenkstätte KZOsthofen zur Förderung tiefgreifender Lernprozesse durch „aktivierte Rundgänge“ mit selbstreguliertem Lernen und Fachsprachentraining“; seit April 2019 Leiterin des „Hausdes Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz“..Tim B. MüllerJahrgang 1978, Dr. phil., Historiker, Studium in Heidelberg und an der Cornell University (USA). Mit dem internationalen Fraenkel Prize der Wiener Holocaust Libraryausgezeichnete Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin 2009. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität Berlin (2005–2010) und am HamburgerInstitut für Sozialforschung (2010–2018), danach wissenschaftlicher Leiter des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg, seit 2025 Demokratieland-Referent der LpB Rheinland-Pfalz. Lehrauftrag an der Universität Mannheim, Mitglied des Beirats der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Demokratiegeschichte..Kai-Michael SprengerJahrgang 1967, Historiker, Dr. phil., Studium der Fächer Geschichte, Latein, Germanistik und Pädagogik in Mainz, Galsgow und Pavia; Promotion zur italienischenmittelalterlichen Landesgeschichte. Nach Stationen in Mainz, Ravensburg und Rom war er von 2014 bis 2015 Geschäftsführer des Instituts für Geschichtliche LandeskundeRheinland-Pfalz e.V. Von 2016 bis 2023 leitete er das Referat für Archive, Bibliotheken, Nichtstaatliche Museen, Landesgeschichte und Heimatpflege im rheinland-pfälzischenMinisterium für Familie, Frauen, Kultur und Integration. Seit 2023 ist er Gründungsdirektor der Bundesstiftung „Orte der deutschen Demokratiegeschichte“;Forschungsschwerpunkte und Publikationen vorwiegend zur Landesgeschichte, zur Rezeptionsgeschichte des Mittelalters sowie zur Demokratiegeschichte.