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Produktbild: Das Ende der Wirklichkeit

Das Ende der Wirklichkeit Deepfakes, synthetische Welten und der Beginn der Post-Realität

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

40900

Erscheinungsdatum

08.09.2026

Verlag

Rheinwerk eBooks

Seitenzahl

520 (Printausgabe)

Dateigröße

1287 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783367118427

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

40900

Erscheinungsdatum

08.09.2026

Verlag

Rheinwerk eBooks

Seitenzahl

520 (Printausgabe)

Dateigröße

1287 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783367118427

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  • VolkerM

    5/5

    26.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie sieht die Zukunft der Wahrheit aus?

    Es war noch nie so einfach, Informationen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und digitale Inhalte zu erzeugen. Dennoch zeigen Studien, dass wir immer einsamer werden. Auch wächst das Misstrauen gegenüber Informationen, Medien und zunehmend sogar gegenüber der Frage, was überhaupt noch als Realität gelten kann. Mit „Das Ende der Wirklichkeit“ widmet sich Mateusz Labuz einem Themenfeld, das er aus wissenschaftlicher Perspektive seit Jahren erforscht. Labuz arbeitet am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg, leitet dort ein Projekt zur internationalen Cybersicherheit und hat sich bereits im Rahmen seiner Promotion mit Deepfakes und synthetischen Medien beschäftigt. Er bringt damit genau die fachliche Perspektive mit, die für ein Buch über die Folgen generativer KI erforderlich ist. Im Mittelpunkt des Buches steht die Frage, wie sich Gesellschaft, Kommunikation und individuelle Wahrnehmung verändern, wenn künstliche Intelligenz nicht nur Texte, Bilder, Videos und Stimmen erzeugt, sondern auch Beziehungen, Emotionen und Erinnerungen simulieren kann. Labuz betrachtet dabei eine Vielzahl von Bereichen, darunter synthetische Sprache, digitale Arbeit, Desinformation, Betrug und die gesellschaftlichen Folgen einer immer stärker künstlich erzeugten Informationswelt. Besonders gut hat mir Labuz breiter Blick auf das Thema gefallen. Er beschränkt sich nicht auf die mittlerweile bekannten Risiken von Deepfakes, sondern ordnet diese in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang ein. Sein Ansatz, technische Entwicklungen nicht isoliert zu betrachten, sondern ihre Auswirkungen auf Vertrauen, soziale Beziehungen und demokratische Prozesse in den Vordergrund zu rücken, sind überzeugend. Dadurch gewinnt das Buch eine Tiefe, die über viele reine Technik- oder KI-Einführungen hinausgeht. Hervorzuheben sind außerdem die differenzierte Haltung und der sachliche Schreibstil des Autors. Er verfällt weder in Technikbegeisterung noch in Weltuntergangsrhetorik. Stattdessen beschreibt er sehr differenziert Chancen und Risiken und zeigt, wie schwer sich einfache Antworten auf komplexe Entwicklungen finden lassen. Zahlreiche Studien, Forschungsarbeiten und reale Beispiele verleihen den Argumenten Gewicht. Dass selbst Themen wie AI-Washing, Datenvergiftung, Modellkollaps oder der zunehmende Anteil synthetischer Inhalte im Internet behandelt werden, unterstreicht den Anspruch, das Thema möglichst umfassend zu erfassen. Auf über 500 Seiten werden zahlreiche Facetten der „synthetischen Welt“ diskutiert, wodurch sich einzelne Gedankengänge gelegentlich wiederholen oder ausführlicher ausfallen, als es für die Darstellung notwendig wäre. Leser, die vor allem an konkreten technologischen Hintergründen interessiert sind, könnten zudem stellenweise den Eindruck gewinnen, dass gesellschaftliche und philosophische Überlegungen stärker gewichtet werden als technische Details. Wer sich zudem eine klare Antwort darauf erhofft, ob der Mensch im KI-Zeitalter langfristig die Kontrolle behält oder von der Technologie überrollt wird, wird sie auch hier nicht finden (können). Dennoch ist „Das Ende der Wirklichkeit“ eines der seltenen Bücher, das die gesellschaftlichen Folgen generativer KI nicht auf einzelne Schlagworte reduziert, sondern als zusammenhängenden Wandel betrachtet. Gerade diese Verbindung von technologischen, politischen und sozialen Perspektiven macht das Buch lesenswert und hebt es von vielen anderen Veröffentlichungen zum Thema KI ab.

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