Ein Anruf aus Australien, der alles verändert.Emilio Harms führt ein beschauliches Musikerleben in Berlin, bis ihn die Vergangenheit einholt. In den Slums von Manila leben Zwillingsbrüder, die sein eigen Fleisch und Blut sein sollen - das Ergebnis eines flüchtigen Urlaubsflirts vor zehn Jahren.Was als vermeintliche Betrugsmasche beginnt, entpuppt sich durch einen DNA-Test als unerbittliche Wahrheit. Emilio steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens: Soll er die Existenz seiner Söhne James und Antony verleugnen, um seine heile Welt mit Partnerin Sofia und Tochter Amelia zu retten? Oder stellt er sich der moralischen Verantwortung gegenüber zwei Kindern, die in bitterster Armut aufwachsen?Getrieben vom Schicksal seines verstorbenen Freundes Daniel und der konfrontativen Arbeit der NGO Iniwan ng Barko, begibt sich Emilio auf eine Reise zwischen die Welten. Von den grün-herben Weiden Norddeutschlands bis in den schwülen Smog der philippinischen Metropole Manila - eine Geschichte über Vaterschaft, tiefe Schuld und die befreiende Kraft der Wahrheit.Authentisch, bewegend und unnachgiebig ehrlich.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Anja
aus M
5/5
25.10.2026
Buch (Taschenbuch)
interessant, informativ und bewegend
ein grossartiges buch, das ich absolut weiterempfehlen kann. schon das cover hat mir gefallen und die geschichte, die auf wahren begebenheiten aufgebaut ist, liest sich total spannend und gibt interessante und bewegende informationen zur thematik. väter werden gesucht, die zb in asiatischen ländern im urlaub kinder gezeugt haben, um den kindern zu helfen ein besseres leben zu bekommen. wunderbar, wie die geschichte dieses mannes und seiner familie erzählt wird und wie die kontaktaufnahme zu ihm und dann zu den söhnen beschrieben ist. gut geschildert auch was daraus entsteht.
Vampir989
aus Freudenberg
5/5
24.09.2026
Buch (Taschenbuch)
sehr emotional
Inhaltsangabe:
Ein Anruf aus Australien, der alles verändert. Emilio Harms führt ein beschauliches Musikerleben in Berlin, bis ihn die Vergangenheit einholt. In den Slums von Manila leben Zwillingsbrüder, die sein eigen Fleisch und Blut sein sollen - das Ergebnis eines flüchtigen Urlaubsflirts vor zehn Jahren. Was als vermeintliche Betrugsmasche beginnt, entpuppt sich durch einen DNA-Test als unerbittliche Wahrheit. Emilio steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens: Soll er die Existenz seiner Söhne James und Antony verleugnen, um seine heile Welt mit Partnerin Sofia und Tochter Amelia zu retten? Oder stellt er sich der moralischen Verantwortung gegenüber zwei Kindern, die in bitterster Armut aufwachsen? Getrieben vom Schicksal seines verstorbenen Freundes Daniel und der konfrontativen Arbeit der NGO Iniwan ng Barko, begibt sich Emilio auf eine Reise zwischen die Welten. Von den grün-herben Weiden Norddeutschlands bis in den schwülen Smog der philippinischen Metropole Manila - eine Geschichte über Vaterschaft, tiefe Schuld und die befreiende Kraft der Wahrheit. Authentisch, bewegend und unnachgiebig ehrlich.
Meine Meinung:
Ich hatte große Erwartungen an diese Lektüre.Und ich wurde nicht enttäuscht.Der Autor hat mich sofort in den Bann gezogen.Emilio erzählt uns hier seine eigene Geschichte.Seine Welt ändert sich von einem Tag als er erfährt das er durch einen Urlaubsflirt plötzlich Vater geworden ist.Erst nach vielen Jahren wird er in Kenntnis gesetzt.Er reist in die Philippinen und erlebt dort viele interessante Momente.Der Autor beschreibt alles sehr authentisch und mit viele Gefühl.Ich wurde förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so viele eindringliche und mitreissende Erlebnisse und ich durfte hautnah dabei sein.Vor meinen Augen sah ich die Lebenszustände in den armen Gebieten und Slams.Manchmal war ich Tränen nahe.Emilio am von dem schönen Deutschland in ein sehr verarmtes Land.Damit musste er erst einmal klar kommen.Viele Themen werden auch hier angesprochen.Da geht es um Verantwortung,Schuldgefühle,Mut und Zusammenhalt.Geschickt hat es dies in die Geschichte eingebaut.Gefühle,Gedanken und Emotionen hat er hervorragend zum Ausdruck gebracht.Einmal angefangen mit lesen konnte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Vieles hat mich zum Nachdenken angeregt.Ich hatte viele lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.
Bewertung
aus Mengen
5/5
17.09.2026
Buch (Taschenbuch)
5000 Pesos
Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Auch der Klappentext klang interessant. Von dem Schriftsteller habe ich bis jetzt noch nichts gelesen und gehört. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Einmal in die Hand genommen, möchte man das Buch nicht mehr weglegen. Die einzelnen Personen sind mit Bedacht ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Zum Buch, Emilio lebt ein bescheidenes Leben als Musiker. Er kommt immer mal gerade so finanziell über die Runden. Doch ein Anruf aus Australien bringt sein ganzes Leben durcheinander. Eine Institution behauptet, dass er der Vater von Zwillingen ist, die in den Slums von Manila leben. Er denkt an einen Betrugsversuch, doch ein DNA Test bringt ihm dann Gewissheit. Mit welchen Zweifeln Emilio sich nun befasst und welche weiteren Schritte er nun unternimmt, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Das Buch hat mich hervorragend unterhalten und mir eine tolle Lesezeit beschert. Ich empfehle es sehr gerne weiter.
Isolde_die_Holde
5/5
13.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Verantwortung übernehmen, auch wenn es schwierig wird
Emilio ist Musiker und lebt mit seiner Freundin und der gemeinsamen Tochter zusammen in einem beschaulichen Städtchen.
Eine philippinische Organisation nimmt Kontakt zu ihm auf und eröffnet ihm eine unbequeme Wahrheit. Er hat zwei Söhne in Manila und soll sie finanziell unterstützen.
Das Buch besticht vor allem durch die emotionale Achterbahn, die der Protagonist durchleben muss. Von Verleugnung, Angst und Schuld, bis hin zu Akzeptanz, Mut und Verantwortung. Emilio nimmt nach langem Hin und Her die Aufgabe an und besucht seine Söhne. Das löst eine Reihe weiterer Ereignisse aus, die am Ende die Charakterentwicklung von Emilio stark vorantreibt und neue Perspektiven eröffnet.
Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gefallen, man konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Idee war wirklich interessant und gut umgesetzt. Dass trotzdem viele realitätsnahe Aspekte eingewoben waren, haben für mich das Gesamtbild abgerundet und die Story authentisch gemacht.
Das Buch gibt einen Einblick in Themen wie beispielsweise Sextourismus, Korruption, Rohstoffgewinnung und wie durch konkretes Handeln Verantwortung abgegeben oder übernommen werden kann.
Ein wirklich lesenswertes Buch, das ich nur empfehlen kann.
Nicole Thöne
aus Castrop-Rauxel
5/5
07.09.2026
Buch (Taschenbuch)
5000 Pesos: Die Kraft des Sich-Stellens
5000 Pesos – Die Kraft des Sich-Stellens von Jens Kastner
Manchmal reicht ein Anruf, um ein bisher gut sortiertes Leben ins Wanken zu bringen.
Emilio lebt in Berlin, hat eine Partnerin, eine Tochter und eigentlich keinen Grund, seine Vergangenheit noch einmal hervorzuholen. Dann erfährt er, dass auf den Philippinen zwei Söhne auf ihn warten. Zuerst klingt das für ihn nach Betrug. Verständlich. Gerade heute würde vermutlich nicht jeder auf so eine Nachricht reagieren – geschweige denn ihr glauben.
Doch ein DNA-Test lässt keinen Raum mehr für Ausflüchte.
Was mir an der Geschichte besonders gefallen hat, ist, dass Emilio nicht plötzlich zum perfekten Helden wird. Er zweifelt. Er hat Angst. Er verschweigt die Wahrheit zunächst sogar seiner eigenen Familie. Und genau diese Widersprüche machen ihn für mich glaubwürdig. Denn Verantwortung zu übernehmen bedeutet eben nicht, dass die Angst vorher verschwindet.
Die Reise nach Manila verändert dann noch einmal den Blick auf alles. Emilio begegnet nicht nur seinen Söhnen, sondern auch einer Lebensrealität, die mit seinem Alltag in Deutschland kaum vergleichbar ist. Armut, fehlende Perspektiven und die Folgen von Urlaubsbekanntschaften, die für den einen nach ein paar Tagen enden und für den anderen ein ganzes Leben bestimmen können.
Das hat mich beschäftigt.
Besonders die Situation von James und Anthony bleibt hängen. Zwei Kinder, die nichts dafür können, unter welchen Umständen sie geboren wurden – und deren Chancen trotzdem von genau diesen Umständen geprägt werden.
„5000 Pesos“ ist kein Buch, das ich einfach zuklappen und gedanklich abhaken konnte. Es stellt unangenehme Fragen: Was schulden wir Menschen, die durch unser Handeln Teil unseres Lebens geworden sind? Und wo beginnt Verantwortung – erst dann, wenn wir von den Konsequenzen erfahren?
Nicht jede Entwicklung im Buch war für mich vollkommen rund, und manche Zeitsprünge hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht. Auch das Cover hätte mich im Buchhandel vermutlich nicht sofort angesprochen.
Aber die Geschichte selbst hat etwas geschafft, was mir bei Büchern wichtig ist: Sie hat mich nach dem Lesen weiterdenken lassen.
Eine kurze, eindringliche Geschichte über Schuld, Familie und die Entscheidung, sich einer Wahrheit zu stellen, vor der man am liebsten davonlaufen würde.
⭐️⭐️⭐️⭐️
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