Produktbild: Manfred Krug. Ich habe nicht viel erwartet
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Manfred Krug. Ich habe nicht viel erwartet Tagebücher 2002-2004

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

14,2/21,5/3,1 cm

Gewicht

528 g

Farbe

Dunkellila / Senf

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9856822-2-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

14,2/21,5/3,1 cm

Gewicht

528 g

Farbe

Dunkellila / Senf

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9856822-2-5

Herstelleradresse

Kanon Verlag Berlin GmbH
Belziger Straße 35
10823 Berlin
DE

Email: info@kanon-verlag.de

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  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufzeichnungen gegen das Vergessen

    Der Berliner Kanon Verlag hat seine Edition der Tagebücher von Manfred Krug (1937-2016) fortgesetzt. „Ich habe nicht viel erwartet – Tagebücher 2002-2004“ ist bereits der vierte Band. Unterhaltsam, selbstkritisch, aber manchmal auch etwas selbstinszeniert sind die Tagebuchaufzeichnungen nicht nur für sich selbst geschrieben, sondern auch für die Nachwelt. Die erste Eintrag des Jahres 2002 lautet: „Ab heute gilt der Euro, die D-Mark hat ausgedient. Ich erwarte nichts Gutes.“ Überhaupt betrachtet Krug die politische und gesellschaftliche Situation dieser Jahre sehr skeptisch. Es sind die Jahre des Irak-Krieges, in Deutschland die Agenda 2010 und 2004 schließlich die Klimakatastrophen mit der Elbeflut in Sachsen (2002) und dem Tsunami in Südostasien. Im Jahr 2002 zog sich Krug mit dem Erreichen des Rentenalters offiziell aus dem aktiven Schauspielberuf zurück. Ein tiefer persönlicher Einschnitt war das Auffliegen seines bisher verschwiegenen Doppellebens. Die Tagebücher dokumentieren eindringlich die Erschütterung und die darauffolgenden Aussprachen mit seiner Ehefrau Ottilie. Nach dem Ende seiner Filmkarriere suchte Krug aber auch neue künstlerische Wege. So nahm er zusammen mit seiner Tochter Fanny Krug das Album „Sweet Nothings“ (2003) auf. Regelmäßig macht er kritische Anmerkungen zu Fernsehsendungen, die er gesehen hat, oder vermerkt Telefonanrufe und Treffen mit Freunden. Viele seiner Tagebucheintragungen sind kämpferisch, scharfzüngig und vor allem humorvoll … doch das macht schließlich den Reiz der Lektüre aus.

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