Die Geschichte einer ersten großen Liebe. Doch was passiert, wenn diese unschuldige Jugendliebe einem 40 Jahre älteren, berühmten Musiker geschenkt wird? Gilt sie überhaupt ihm als Mensch oder vielmehr seiner Kunst? Und was passiert, wenn dieser Mann die Gefühle des jungen Mädchens ausnutzt und ihr nahelegt, mit niemandem darüber zu sprechen? Erst jetzt, 20 Jahre später, entscheidet sie sich, davon zu erzählen.In diesem autobiographischen Buch erzählt die Autorin Marie Franz von ihren Erfahrungen mit dem Liedermacher Konstantin Wecker. Das Buch nimmt uns anhand von Prosatexten und Lyrik mit in die Innenwelt des Mädchens von damals und öffnet den Raum für längst überfällige Gespräche über Machtmissbrauch und Verantwortung, die wir heute mehr denn je führen müssen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
17.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Mutig und berührend
Marie Franz erzählt ihre Geschichte mit einer Offenheit und Ehrlichkeit, die berührt und den Leser mitnimmt in ihre Gefühlswelt. In diesem Buch nicht nur um eine persönliche Erfahrung, sondern auch um Macht, Idealisierung und Verantwortung. Mich hat das Buch zum Nachdenken angeregt, denn zwischen den Zeilen stellt es die Frage, wo die Grenzen verläuft zwischen Einverständnis, Einfluss und Manipulation. Es bleibt nach dem Lesen noch lange im Kopf.
Bewertung
5/5
15.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch, das in Erinnerung bleibt
Lyrik, Prosa-Abschnitte und Gefühle, die für Lesende greifbar werden - das Buch spricht wichtige Themen an und bleibt in Erinnerung! Die Texte erlauben Lesenden, einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt des Mädchens von damals zu gewinnen. Sie transportieren so viel, auch zwischen den Zeilen - der Schreibstil ist etwas ganz Besonderes! Eine klare Leseempfehlung für alle, die auf der Suche nach einem Buch sind, in dem eine wahre Geschichte ehrlich und mutig erzählt wird!
Bewertung
5/5
10.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Sehr berührendes, eindrückliches Buch über Machtmissbrauch und dessen Folgen
Die wahre Geschichte eines jungen Mädchens, das seine erste Liebe leider dem falschen Mann schenkt, nämlich einem 40 Jahre älteren, berühmten Musiker. Anhand von Gedichten und Tagebucheinträgen nimmt uns Marie mit in die Gedankenwelt des Mädchens von damals und zeigt eindrücklich, was für tiefgehende Folgen eine solche Begegnung in jungen Jahren für das weitere Leben haben kann.
Ehrlich und aufrichtig geschrieben, dabei ohne jegliche Bitterkeit, trägt dieses Buch einen wichtigen Teil zur aktuellen MeToo Debatte bei und unterstreicht einmal mehr, wie wichtig es ist, dass über solche Themen gesprochen wird.
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