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Band 3

Seifenkrieg Backlynn Saga 3

Aus der Reihe Backlynn Saga
1

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,9 cm

Gewicht

372 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-696-38024-3

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,9 cm

Gewicht

372 g

Auflage

1

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Deutsch

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978-3-696-38024-3

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  • Bewertung

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Lady kämpft für soziale Gerechtigkeit

    Lady kämpft für soziale Gerechtigkeit Anton Dellinger Seifenkrieg, Backlynn Saga 3 Nach „Meine vertauschten Brüder“ (2025) und „Schatten über Backlynn“ (2025) ist nun der dritte Teil der Backlynn-Saga von Anton Dellinger erschienen. Wie in den beiden ersten Romanen der Saga führt Dellinger die Leser auch in seinem dritten Buch in das England des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Doch diesmal steht nicht nur die Upperclass der Empires im Mittelpunkt. Als gleichwertiges literarisches Subjekt nimmt der Autor die Herausforderungen der englischen industriellen Gesellschaft ins Visier. Die soziale Ungleichheit zeichnet Dellinger überzeugend in Bildern des erbärmlichen Lebens der Arbeiter, in ihrer Ausbeutung, der 10- und 12stündigen Schufterei der Frauen und Kinder in den Fabriken. Dies alles sieht die Protagonistin des Romans, Lady Florence, als sie als Erbin die Seifenfabrik ihres Vaters übernimmt. Sie entscheidet sich, die Zustände zu ändern. Im Gewirr von Intrigen der Konkurrenz, von Politik und maßgebenden Gremien ignoriert, ja verachtet, sozial den Männern unterlegen kämpft die alleinstehende Frau - sie ist Witwe – für eine bessere Arbeitswelt. Die Ähnlichkeiten zur Suffragettenbewegung sind in diesem Teil des Romans nicht zu übersehen. Sie werden aber von Dellinger, der diesen Aspekt mit einem feinen Pinsel zeichnet, nicht ausdrücklich thematisiert und schon gar nicht in den Mittelpunkt gestellt. Damit vermeidet der Autor ein Revolutions-Hurra, was dem Roman zugutekommt. Nicht zu übersehen ist aber auch die Nähe der Buchthematik zu Charles Dickens Roman „Große Erwartungen“, in dem Dickens autobiographisch die Kinderarbeit in England der Viktorianischen Zeit thematisiert. Sehr anschauend bringt Dellinger die Hintergründe der britischen Politik auf den Plan. Insbesondere ist hier die Vorgehensweise des britischen Premierminister Disraeli zu nennen. Hilfreich sind die am Ende des Buches angebrachten Fußnoten, welche die historischen, sozialen und politischen Hintergründe des Romans gut erläutern. Auch Dellingers dritter Roman aus der Serie Baclynn-Saga ist leicht lesbar, spannend konstruiert, lehrreich und unterhaltsam. Ich empfehle ihn sehr. Dr. Christiane Zakrzewski

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