Theologiestudium um 1600 Konfessionsübergreifende Perspektiven auf Studienorganisation, Studierpraxis und studentische Kultur
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- Deutsch ausgewählt
154,30 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
31.10.2026
Herausgeber
Philipp PilhoferVerlag
Mohr SiebeckSeitenzahl
340
Maße (L/B)
23,2/15,5 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-16-200670-7
Die Beitragenden dieses Bandes untersuchen das Theologiestudium um 1600 konfessionsübergreifend mit Blick auf Studienorganisation, Studierpraxis und Studentenkultur. Der erste Abschnitt ist einem Überblick über die Theologenausbildung in den unterschiedlichen konfessionellen Bildungslandschaften gewidmet; dazu werden verschiedene Standorte und Studienordnungen vorgestellt. Der zweite Abschnitt beginnt mit einem Beitrag, der den ausgegebenen Zielen lutherischer Theologenausbildung nachgeht, und fokussiert sich dann auf den Studienvollzug und das studentische Leben. Der dritte Abschnitt vertieft anhand unterschiedlicher Standorte spezifische Praktiken des Studierens, von den Übungspredigten über Privatkollegien und -disputationen bis hin zu Praktiken des Exzerpierens und Notierens.
Methodisch verbindet der Band universitäts- und theologiegeschichtliche Fallstudien mit der Auswertung bislang kaum beachteter Quellen. Dadurch rückt hier die tatsächliche Studierpraxis jenseits von Statuten und Ordnungen ins Zentrum. Zentrale Quellen sind autobiographische Zeugnisse, Mitschriften, und leges von Kollegien, die studentisches Leben, Studienvollzug und Lehrpraxis sichtbar machen. Die Analyse stützt sich zudem auf Disputationsdrucke und -notizen, Predigtreihen fungieren als integraler Bestandteil akademischer Studien. Beteiligt sind Forschende aus der Theologie und den Geschichtswissenschaften aus sechs Ländern und mit vier unterschiedlichen konfessionellen Hintergründen.
Geographisch reichen die Fallstudien von reformierten Standorten wie Herborn oder Basel und der Schweiz generell über lutherische Standorte wie Rostock, Wittenberg und Jena und über den katholischen Standort Wien bis zum orthodoxen Standort Kyiv.
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