Berlin bei Nacht : Tauchen Sie ein in die faszinierende Clubkultur der Hauptstadt – dort, wo Berlin Nachtleben, Mythos und Sehnsucht verschmelzen. Im Mittelpunkt steht der KitKatClub – seit über 30 Jahren Ikone für radikale Offenheit, sexuelle Selbstbestimmung und kreative Freiheit. Alexandra Bahr erzählt von glamouröse Outfits, mutige Begegnungen und wofür der Club gesellschaftlich steht.
• Exklusiver Blick hinter die Türen eines Kultclubs • Inspiration zu mehr Selbstbestimmung und Mut • Zeitdokument der Berliner Nacht- und Szenegeschichte • Mitreißende Anekdoten, die noch lange nachklingen - Perfekt für Kultur- und Lifestyle-Leser:innen.
Stilvolle Zeitgeschichte – für alle, die mehr wagen!
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
9 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Berlin anders erleben
Mrs. Dalloway am 09.06.2026
Bewertungsnummer: 3163111
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Den berühmten Kitkat Club in Berlin kennt wohl jede:r - zumindest vom Namen her. In diesem Buch wird im Detail darüber berichtet was genau an diesem Ort passiert, welche Menschen hier aufeinander treffen und was er (für sie) bedeutet.
Ich finde den Erzählstil aus der Ich-Perspektive sehr gelungen! Man fühlt sich beim Lesen als wäre man live dabei. Oder zumindest viel näher dran! Auch die kleinen Zitate, die den Kapiteln vorangehen, begeistern mich. Ich selber habe kein Bedürfnis, diesen Club zu besuchen, aber das Buch fasziniert mich trotzdem.
Mich begeistern die kleinen Dinge, zum Beispiel die Einblicke in die Geschichten der Mitarbeitenden des Clubs. Man wird für ein Probe arbeiten bezahlt.. Das ist großartig und längst nicht überall selbstverständlich.
Es ist eine ganz eigene Welt, die man hier betritt. Ich empfehle dieses Buch gerne allen, die sich Zutritt zu dieser Welt verschaffen möchten, oder auch einfach mal nur gucken wollen.
Mut zur Individualität, Respekt und einem selbstbestimmtes Leben
SiRose am 06.06.2026
Bewertungsnummer: 3160131
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Die ehemalige Managerin des KitKat-Clubs in Berlin ist keine klassische Autorin und gerade das macht „Radikal Frei“ so besonders und persönlich. Alexandra Bahr erzählt hier über ihre Eindrücke und Erfahrungen des Nachtlebens im weltberühmten Club Berlins. Es ist eine spannende Lebensgeschichte, wo man locker erliest, wie echte Freiheit durch Selbstakzeptanz entsteht. Sie schreibt intim, dass es möglich ist authentisch zu leben und gleichzeitig beruflich erfolgreich zu sein.
Man taucht ein in die faszinierende Clubkultur mit radikaler Offenheit, Selbstbestimmung und kreativer Freiheit. Dabei geht es um glamouröse Outfits, mutige Begegnungen als exklusiven Blick hinter die Türen des Kultclubs. Sie regt an zu Mut und Selbstbestimmung und hat noch einige mitreißende Anekdoten auf Lager, so dass ein internes Zeitdokument der Szenegeschichte gewährt wird. Es geht um Nächte, in denen Menschen für ein paar Stunden Freiheit ohne inneren Zwang mit ihrer Persönlichkeit und ihren Vorlieben ihrer Andersartigkeit ausleben, ohne Furcht vor Untoleranz, oder sogar Angriffe. Die Stunden im KitKat einfach zu sein ohne Zwänge, Regeln (natürlich die des Clubs gelten und gegenüber den Menschen dort) mit Lustgewinn, Zaubersachen, Ekstase und mit viel Kick. Dabei ist Bahr klasse und deshalb konnte ich mich sofort mit ihrem Schreibstil identifizieren und habe das Buch schnell inhaliert. Sie schreibt so nah und emotional von „ihrem“ KitKat an dem Grenzen verschoben sind, Konventionen hinterfragt oder einfach weggevögelt werden. Ein richtiges Zitat: "Ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um zusammen zu kommen." Mich würde das nur insofern reizen, mir dort den Spiegel der Gesellschaft anzusehen, die Diversität und Toleranz ohne Pöbeleien. Die Club-Philosophie ist beeindruckend und interessant. Z. B., in der Bewerbung für den Club: Wie ticken die Leute gemeinsam, was kann der Mensch einbringen und wo ist er am glücklichsten! Das müsste eigentlich die Denkart für jede Einstellung sein. Auch finde ich die Sache mit dem klassischen Streichquartett, was dort nackt spielt, spannend. Außerdem zeigt uns Alexandra immer wieder, wie man sich akzeptiert, nämlich, erstens, dass unsere Träume, Hoffnungen und Sehnsüchte zu unserem Leben gehören und zweitens, dass die Chance auf ihre Verwirklichung tatsächlich groß ist. Mir gefällt die Anschauung: dass es Leute gibt, die gut drauf sind, die ebenso wollen, dass du gut drauf bist! Durch gelebte Vielfalt, Inklusion in dem gesellschaftliche Grenzen und Vorurteile überwunden werden und die individuelle Freiheit gefeiert wird.
Zum Schluss bleibt: "Kultur ist das, was übrig bleibt, wenn niemand mehr drüber nachdenkt." Wow, hier gefällt mir nochmal besonders die respektvollen Nachbehandlungen. Vorbehaltlosigkeit wünsche ich mir in so vielen Bereichen. Wie oft wird man persönlich beleidigend, aber ich würde nie auch einen Menschen verurteilen, der eine andere Meinung oder Lebensmodel hat.
Das Thema Frauenrecht finde ich in diesem Buch auch angebracht. Gerade der Konsens mit der Opferhaltung sehe ich genau so! Ich muss doch nicht starr vor Angst am Leben teilnehmen und hinter jedem Kompliment ein Angriff vermuten. Leider gibt es Diversität nur dann, wenn es einer Gesellschaft gut geht. Dabei ist die Gesellschaft reicher, wenn sie mehr unterschiedliche Menschen hat, die sich einbringen.
Das Schlusswort ist perfekt: "Aber ein bisschen weniger Neurosen, Frustrationen, Verklemmungen, Depressionen dürfte es dank des Kittys auf dieser Welt schon geben." Auch der Ausruf: "Du bist perfekt!" Danke!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.