Armando. Das skulpturale Werk 1988–2017 Erinnern als Symbiose von historischer Seismik und archaischer Tektonik
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
17.08.2026
Abbildungen
76 illustrations
Verlag
De GruyterSeitenzahl
448
Maße (L/B)
28/21 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-689-24108-7
Das Œuvre des niederländischen Künstlers Armando umfasst 173 Bronzeskulpturen, die im Zeitraum zwischen 1988 und 2017 entstanden. Melanie Lange analysiert erstmals die bildhauerischen Arbeiten in Hinsicht auf Form und Gehalt, Materialität und Struktur und ordnet die Bronzen in das Gesamtwerk des Künstlers ein. Sechs Schlüsselmotive – „Die Leiter“, „Das Rad“, „Das Blatt”, „Kopf“, „Gestalt“, „Bruchstück“ – verkörpern ästhetische Konzeptionen und das Credo einer verantwortungsbewussten Kunst, die dem Vergessen und Verschweigen bildnerisch entgegenwirkt. Armandos Skulpturen weiten die zeitgeschichtliche Dimension der Malerei auf archaische Topoi der frühzeitlichen Menschwerdung aus. Angesichts aktueller Entwicklungen von Autokratie, Gewalt und Krieg gewinnt seine sich in den Skulpturen spiegelnde Weltanschauung, eine besondere Aktualität.
- Erste systematische Analyse von Armandos skulpturalem Œuvre
- Werkästhetische Auseinandersetzung mit Armandos Kunstschaffen im Kontext der Zeitgeschichte
- Kunst im Spannungsfeld analytischer Reflexion und mimetischer Einfühlung
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