Ein Erbe in Grönland. Eine geheimnisvolle Holzkiste. Und ein Stern, der Hoffnung schenkt. Timea ist Fotografin - und innerlich zerrissen. Den Schmerz über diese Zerrissenheit versucht sie mit waghalsigen Freizeitaktivitäten zu betäuben. Als sie überraschend von einem Erbe in Grönland erfährt, führt sie das Schicksal in die raue Schönheit des Ewigen Eises. Dort trifft sie auf Mads, einen dänischen Kurator, der die Geschichte der Herrnhuter Mission erforscht. In einer alten Holzkiste entdeckt Timea bewegende Briefe ihrer deutschen Vorfahrin, die einst als Missionskind aus Grönland nach Deutschland geschickt wurde. Die Worte der Ahnin spiegeln Timeas eigenes Gefühl von Verlassenheit und erzählen zugleich von der Entstehung des Herrnhuter Sterns, jenem Symbol der Hoffnung, das Generationen überdauerte. Gemeinsam mit Mads begibt sich Timea auf eine Reise in die Vergangenheit und findet in den Zeilen ihrer Vorfahrin Trost, Verständnis und neue Zuversicht.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Lugau
5/5
18.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine wunderbare, berührende Geschichte, die nachklingt
Die junge Fotografin Timea ist immer in Aktion. Hinter oft waghalsigen Freizeitaktivitäten verbirgt sie ihre innere Zerrissenheit. Völlig unerwartet erfährt sie von einem Erbe in Grönland und reist spontan gen Norden. Dort trifft sie den dänischen Kurator Mads Holm, der eine Ausstellung zur Herrnhuter Mission auf Grönland gestaltet. Er hat Timea kontaktiert, denn eine alte Holzkiste enthält Briefe ihrer Vorfahrin Philippine, die als Missionskind von Grönland nach Deutschland geschickt wurde. Diese Briefe berühren Timea tief und gemeinsam mit Mads begibt sie sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Vorfahrin und darin verwoben der Geschichte des Herrnhuter Sterns.
Ich bin in der DDR aufgewachsen und Herrnhuter Sterne gehörten für mich ganz selbstverständlich in die Advents- und Weihnachtszeit. Wie stolz war ich, wenn ich als Kind beim Zusammenbauen helfen durfte, wie liebe ich bis heute das warme Leuchten des gelb-roten Sterns. So hat der Klappentext des Romans mich sofort angesprochen. Auch das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Die winterliche Stimmung, die farbigen Holzhäuser am Fjord, der Herrnhuter Stern vor dunkelblauen Himmel… das alles stimmt sofort auf die Geschichte ein.
Ich lese sehr gern Romane von Elisabeth Büchle und auch „Hoffnung leuchtet wie ein Stern“ hat mich von der 1. Seite an in seinen Bann gezogen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, die Beschreibungen von Personen und Orten sind detailliert und warmherzig, es macht Freude mit den Protagonisten im eisigen Grönland unterwegs zu sein….
Die Charaktere sind facettenreich und vielschichtig. Besonders bei Timea spürt man ihre inneren Kämpfe und dann wieder fasziniert mich wie sie völlig zur Ruhe kommt, wenn sie fotografiert. Timea, Mads und Inuit Naja waren mir sehr sympathisch.
Tief berührt haben mich die Briefe von Missionskind Philippine, die in eine vergangene Zeit entführen. Man spürt in jeder Zeile das Heimweh des kleinen Mädchens nach Grönland und darf miterleben wie das Basteln der leuchtenden Sterne ihr Hoffnung schenkt.
Wunderschön sind auch die Beschreibungen der Natur. Man spürt die eisigen Winde, sieht die von Frost erstarrte Welt und bestaunt die Nordlichter… Wie gern würde ich Timeas Fotos betrachten.
„Hoffnung leuchtet wie ein Stern“ ist ein emotionaler Roman, nicht nur für die Winterzeit. Mich hat die Geschichte berührt und sie klingt noch in mir nach. Gern empfehle ich das Buch weiter.
LisaDi
5/5
17.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Stern, der über Grenzen hinweg leuchtet
Manche Bücher spürt man schon nach den ersten Seiten, dass sie einem lange im Kopf bleiben werden. Genau so ging es mir mit "Hoffnung leuchtet wie ein Stern" von Elisabeth Büchle.
Timea, eine Fotografin, die sich mit riskanten Freizeitaktivitäten von einem inneren Schmerz abzulenken versucht, erfährt unerwartet von einem Erbe in Grönland. Und mit ihr taucht man ein in eine Welt aus ewigem Eis und stiller Hoffnung.
Was mich beim Lesen wirklich gepackt hat, ist die Art, wie Grönland in diesem Buch lebendig wird. Ich konnte mir die raue Schönheit dieser Landschaft so richtig vorstellen, die schroffen Küsten, das Knirschen des Eises, diese besondere Weite und Stille. Beim Lesen habe ich die Kälte fast selbst gespürt. Genau das macht dieses Buch für mich zu einem perfekten Rückzugsort für gemütliche Lesestunden.
Dazu kommt eine zweite Zeitebene, die mich genauso mitgenommen hat. Während Timea in der Gegenwart nach Antworten auf ihre eigenen Fragen sucht, erzählt das Buch parallel die Geschichte einer deutschen Vorfahrin, die einst als Missionskind von Grönland nach Deutschland geschickt wurde. Beide Geschichten ergänzen sich wunderbar, ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen.
Schön eingebettet fand ich auch die Entstehungsgeschichte des Herrnhuter Sterns, ein hübsches Detail hinter einem Symbol, das man aus der Weihnachtszeit kennt, ohne seine Herkunft zu wissen.
Für mich ein echter Wohlfühlroman: atmosphärisch dicht, warmherzig erzählt und mit einer Prise Hoffnung, die noch lange nachklingt. Wer an einem kalten Abend eine Geschichte sucht, die einen mitnimmt und einhüllt wie eine warme Decke, wird hier genau richtig fündig.
Bewertung
5/5
17.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
„Feinfühlig, atmosphärisch, tiefgehend“
Der neue Roman „Hoffnung leuchtet wie ein Stern“ von Elisabeth Büchle entführt die Leserschaft in das Ewige Eis nach Grönland. Sie lesen die Geschichte der jungen, deutschen Fotografin Timea, die eine schwere Last aus der Vergangenheit mit sich trägt. Aufgrund eines überraschenden Erbes reist sie nach Grönland und trifft dort auf den Dänen Mads, der als Kurator die Arbeit der Herrnhuter Mission erforscht. Gemeinsam machen sie sich anhand gefundener Briefe auf eine spannende Reise, um Antworten zu finden.
Der Autorin gelingt es, auf feine Weise die beiden Lebensgeschichten von Timea und deren Vorfahrin miteinander zu verweben. Dadurch, dass die Leserschaft erst nach und nach hinter diverse Geschehnisse kommt, baut sie einen schönen, leichten Spannungsbogen auf. Beeindruckend ist die Natur Grönlands beschrieben, die uns eigentlich so fern ist und doch so atmosphärisch nähergebracht wird. So fällt es einem nicht schwer, selbst im Hochsommer das Gefühl von Gänsehaut zu bekommen, indem man mit den Protagonisten, die bei zweistelligen Minusgraden zu kämpfen haben, mitfühlt.
Timea macht im Laufe des Romans eine wunderschöne Entwicklung durch, die tiefgreifend erzählt wird. Diese wird besonders durch das Symbol der Herrnhuter Sterns, der Hoffnung vermittelt, hervorgehoben. So findet sich dieser nicht nur thematisch im Buch, sondern auch auf den einzelnen Seiten als Platzhalter wieder. Für alle Leser, die noch mehr über die Geschichte Herrnhuts erfahren möchten, gibt Elisabeth Büchle im Anhang wichtige Infos und weiterführende Literatur bekannt.
Dieser Roman tut dem Herzen gut, inspiriert und beschreibt wundervolle Naturschauspiele. Er bekommt eine volle Herzensempfehlung von mir.
Bewertung
5/5
16.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderbarer Roman, den ich nur empfehlen kann!
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen – eine wunderbare Auszeit vom Alltag. Schon auf den ersten Seiten wird man direkt ins Geschehen hineingezogen und taucht schnell in die Geschichte ein.
Der Roman ist im gewohnt wunderbaren Büchle-Stil geschrieben: mit bildhaften und anschaulichen Beschreibungen, einer spannenden Handlung und einer unglaublich guten Recherche. Dadurch hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, die Geschehnisse selbst durch die Augen der Figuren zu erleben. Die Atmosphäre Grönlands wird so lebendig vermittelt, dass man unweigerlich den Wunsch bekommt, selbst einmal den Winter dort zu erleben.
Für mich ein rundum gelungener Roman und eine klare Leseempfehlung!
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