Elizabeth Gaskell's Cranford is a charming and gently humorous portrait of small-town life in Victorian England, offering readers a warm and insightful glimpse into a close-knit community shaped by tradition, decorum, and quiet resilience. Through a series of interconnected episodes, Gaskell brings to life the rhythms, relationships, and subtle dramas of a town where change arrives slowly-but never without consequence.
The story is narrated by Mary Smith, an occasional visitor to Cranford, who observes with affection and wit the lives of its predominantly female inhabitants. Among them are the memorable Miss Matty and Miss Deborah Jenkyns, sisters who embody the values of propriety, kindness, and dignity, even as they navigate the challenges of limited means and shifting social realities. The women of Cranford live according to their own unwritten rules, preserving a sense of order and gentility in the face of economic hardship and the gradual encroachment of modernity.
Though the novel is rich in humor and lighthearted moments, it also carries a deeper emotional resonance. Gaskell explores themes of friendship, compassion, and quiet endurance, revealing the strength found in community and the importance of empathy in times of difficulty. Moments of loss and hardship are met not with despair, but with solidarity and grace, highlighting the enduring human capacity for kindness.
Cranford is less about dramatic plot and more about the delicate intricacies of everyday life. Gaskell's keen observational style and gentle satire illuminate the social customs and unspoken expectations that shape the town's identity, while her sympathetic portrayal of her characters ensures that their struggles and joys feel both authentic and deeply relatable.
A timeless classic, Cranford delights with its warmth, wit, and humanity. It is a celebration of community, tradition, and the quiet heroism of ordinary lives-an enduring work that continues to captivate readers with its tenderness and insight into the human spirit.
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Engalnd um 1853. Cranford ist…
Callisto am 01.07.2011
Bewertungsnummer: 2986109
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Engalnd um 1853. Cranford ist ein kleiner, beschaulicher Ort, der von einigen alten Jungfern beherrscht wird allen voran Mrs Jamieson, deren Wort Gesetzt unter den Damen des Städtchens ist. Obwohl alle Häuser ab einer gewissen Größe oder ab einer gewissen Miete in der Hand von Frauen sind, ist keine von ihnen reich, aber man ist auch nicht so arm, dass man arbeiten müsste. Um das Gesicht zu wahren gibt es daher viele ungeschriebene Regeln, die jeder, der nach Cranford zieht schnell lernen sollte, zu seinem eigenen Besten. Verirrt sich tatsächlich einmal ein Ehepaar nach Cranford, verschwindet der Gatte irgendwie; entweder ist es zu Tode erschrocken, weil er auf den Abendgesellschaften der einzige Mann ist, oder er wird von seinem Regiment abberufen oder muss geschäftlich während der Woche in der nahegelegenen Stadt arbeiten. Kurzum, was auch immer den Männer zustößt, sie sind nicht in Cranford. Die Ladies von Cranford sind sich selbst genug und wie eine von ihnen so schön bemerk "Ein Mann ist im Haus sowas von im Weg!" Captain Brown ist jedoch anders und mischt die Ladies von Cranford gehörig auf. Er ist immer nett, freundlich und merkt es gar nicht, wenn die Damen ihn schneiden. So erobert er sie dennoch, gegen ihren Willen. Elisabeth Gaskall nahm das Städtchen Knutsford in Cheshire, in welchem sie ihre Jugend verbrachte als Vorlage für das fictive Cranford. In gewisser Weise war dieser Roman eine Auftragsarbeit. Charles Dickens war sehr beeindruckt von Gaskells Roman Mary Barton. Er bearbeitete sie so lange, bis sie endlich klein bei gab und für seine "Household Words" unterhaltsame Episoden über das Städtchen Cranford schrieb. Schon nach der ersten Lieferung (Kapitel 1 und 2, 1851) hatte Gaskell eigentlich keine Lust mehr an der Geschichte weiterzuschreiben, was man auch merkt, denn die ersten beiden Kapitel sind ganz anders als der Rest des Buches. Sie sind witziger, spitzzüngiger und karikierender als der Rest des Buches. Kapitel 3 und 4 erschienen Januar, Kapitel 5 und 6 im März 1851 und Kapitel 7 und 8 im April 1852. Auch Dickens Bitten brachten Gaskell zunächst nicht dazu weiter an Cranford zu schreiben, da sie mit ihrer neuen Novelle Ruth begonnen hatte, bis sie 1853 doch noch von Januar bis Mai 1853 die letzten Kapitel einreichte. Diese Stückelung merkt man der Geschichte an. Die Autorin jedoch baut sie geschickt in die Handlung mit ein, indem sie die Erzählerin Mary Smith immer mal wieder in Cranford zu Gast sein lässt und sie dann wieder zu ihrem Vater zurückkehren muss, der sie nicht permanent entbehren kann. Das Buch ist ein Abgesang auf die gute alte Zeit. Man schwelgt in alten Werten währen die Industrialisierung immer mehr um sich greift. Anders als die Bücher von Austen und Co geht es in Cranfort nicht um eine Liebesgeschichte, natürlich heiraten auch einige, aber das ist eher Nebensächlich. Cranford beschreibt einfach das ruhige Leben einer gehobenen Mittelklasse alter Jungfern in teils aberwitzigen Episoden. So bilden sich die Damen eine Zeitlang ein, dass Diebe ihr Unwesen treiben und sie überfallen und ausrauben wollen und erzählen sich zusätzlich auch noch Geister- und Schauergeschichten. Es gibt auch Teekränzchen, aber so wirklich zu benehmen wissen sich die Damen auch nicht. Mir gefiel besonders die Geschichte von der Spitze, die von der Katze verschluckt wurde und wie sie wieder aus der Katze herausbekommen wurde und jene von der kahlen Kuh in Flanellklamotten. Nach und nach erst kristallisiert sich eine Hauptperson dieser Erzählung(en) heraus: Miss Matty Jenkyns. Zunächst steht sie unter dem Pantoffel ihrer älteren, ebenfalls unverheirateten Schwester und muss nach deren Tod plötzlich mit Ende 50 anfangen, ihr Leben selber in den Griff zu bekommen. Um Matty Leben herum entfaltet sind die kleinen Intrigen Cranfords. Ein wunderbarer, unterhaltsamer Klassiker ohne nervige Liebesgeschichten aber mit sehr viel Ironie und Humor.
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