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Wir verlieren dieses Land Polizisten erzählen, worüber niemand offen spricht

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2500

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.06.2026

Verlag

Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,9/15,2/3,3 cm

Gewicht

540 g

Farbe

Schwarz / Beige

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-66256-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2500

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.06.2026

Verlag

Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,9/15,2/3,3 cm

Gewicht

540 g

Farbe

Schwarz / Beige

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-66256-7

Herstelleradresse

Deutscher Wirtschaftsbuch
Christoph-Rodt-Straße 11
86476 Neuburg an der Kammel
DE

Email: info@deutscherwirtschaftsbuchverlag.com

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Konflikte eskalieren schneller, die Enthemmung nimmt zu.

BK am 22.06.2026

Bewertungsnummer: 3175368

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auffallend ist, wie wenig und nebulös viele Medien über Gewalt und Angst in unserem Land berichten. Autos fahren Amok und Messer stechen zu, die Umhüllung von Tätern mit entschuldigenden Worten ist ein Kennzeichen unserer Zeit. Sarrazin hatte alles vorausgesehen und tatsächlich mit seinen damaligen Zahlen noch untertrieben. Er warnte davor, dass insbesondere Zuwanderung aus muslimisch geprägten Ländern zu erheblichen Problemen führen könne. Damit war er sich einig mit Aussagen von Helmut Schmidt, der ebenfalls davor warnte. Die Autorin stellt in ihren spannenden Recherchen Polizisten immer die gleiche Eingangsfrage: „Ist es schlimmer geworden?“ Meist hört sie ein ja und diese Aussage zeigt treffend, um was es geht: „Vor 20 Jahren kannte ich solche Szenarien nur aus Israel, heute musst du in Deutschland jederzeit damit rechnen, dass jemand plötzlich ein Messer zieht.“ Konflikte eskalieren schneller, die Enthemmung nimmt zu, es reichen Kleinigkeiten, dabei geht es nicht mal um Geld, verbale Anwürfe reichen schon. „Wer glaubt, der andere habe ein Messer dabei, steckt vorsorglich selbst eines ein.“ Die Aufrüstungsspirale im Kleinen dreht sich und macht alles gefährlicher. Konflikte enden im Ernstfall schnell tödlich. Liv von Boetticher schreibt klar, mutig und ohne die üblichen Nebelkerzen. Dieses Buch ist keine bequeme Lektüre, aber eine höchst notwendige. Es beschreibt ein Land, das sich in vielen Bereichen selbst nicht mehr ernst nimmt: vor allem bei dem Mut zur Wahrheit. Mir selbst wurde vor kurzem ein langjähriger Kleinanzeigen Account mit guten Bewertungen gehackt und ein anderer, vermutlich aus Clanstrukturen, hat das Konto benutzt, um selbst betrügerisch zu verkaufen. Überall breiten sich Vorgehensweisen aus, die man früher nicht kannte, vom Enkeltrick bis zur Erpressung in Schulen, sogar bei Kindern. Früher saßen Polizei und Kriminalität in einem Golf, heute ist die Kriminalität im Ferrari unterwegs, die Polizei aber immer noch im Golf. So beschreiben Polizisten dieses schiefe Verhältnis. Und wirklich, einige Polizisten reden schon vom Systemversagen, es meint ein Geflecht aus Zuständigkeiten, Versäumnissen und Pannen, die man schon beim Attentäter am Breitscheidplatz feststellen konnte. Man kommt nicht mehr hinterher und Bürokratie verhindert bessere, schnellere Ermittlungen. Besonders gut ist, dass in diesem Buch nicht weichgespült wird. Man spürt auf jeder Seite: Es geht nicht um Panik, sondern um Wirklichkeitssinn. Um den Versuch, noch einmal nüchtern hinzusehen, bevor alles in Phrasen, Talkshow-Sätzen und amtlicher Beruhigung verschwindet. Wer verstehen will, warum so viele Bürger das Vertrauen in Politik und Medien verlieren, sollte dieses Buch lesen. Nicht irgendwann. Jetzt. Hier sprechen Menschen, die von Berufswegen gezwungen sind, jeden Tag den Verbrechen direkt ins Auge zu sehen. „Für viele Polizisten fühlt es isch so an, als sehe man die Probleme klar vor sich - dürfe sie aber weder offen aussprechen noch konsequent bearbeiten.“ Live von Boetticher bringt Licht in unterschiedlichste Bereich, auch in das Rotlichtmilieu. Deutsche Luden mussten ihre Geschäft schon vor einiger Zeit an Nordafrikaner und andere Gruppen abgeben, inkl. Schleusen von Frauen aus anderen Ländern und einer Kultur des Kampfes, der Grenzen auch im Inneren verschob: Gewalt wurde brutaler, entgrenzter, endgültiger. Viele Politiker und staatliche Ämter sind darauf trainiert zu verharmlosen, zu verschleiern und zu beschönigen. Es wird nichts nützen, alle Parteien, die die Inhalte dieses Buches nicht kennen (wollen), werden den Weg unter 5% gehen, davon bin ich überzeugt. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, ist in Deutschland von 2009 auf 2024 um rund 39% gestiegen. Dabei sind die offiziell gemeldeten Zahlen nur ein Teil der Wahrheit. Viel alltägliche Fälle, die mit Gewalt ausgehandelt werden, tauchen gar nicht auf. Hell- und Dunkelfeld in Deutschland sind ein weites Feld, das vor allem über soziale Medien direkt in die Herzen und Gefühle von Menschen wirken. Ich werde z.B. niemals den Tod des Polizisten Rouven Laur in Mannheim vergessen. Der Anschlag damals galt einem Islamkritiker, der ebenfalls schwer verletzt wurde, heute aber nirgendwo mehr als Opfer auftaucht.

Konflikte eskalieren schneller, die Enthemmung nimmt zu.

BK am 22.06.2026
Bewertungsnummer: 3175368
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auffallend ist, wie wenig und nebulös viele Medien über Gewalt und Angst in unserem Land berichten. Autos fahren Amok und Messer stechen zu, die Umhüllung von Tätern mit entschuldigenden Worten ist ein Kennzeichen unserer Zeit. Sarrazin hatte alles vorausgesehen und tatsächlich mit seinen damaligen Zahlen noch untertrieben. Er warnte davor, dass insbesondere Zuwanderung aus muslimisch geprägten Ländern zu erheblichen Problemen führen könne. Damit war er sich einig mit Aussagen von Helmut Schmidt, der ebenfalls davor warnte. Die Autorin stellt in ihren spannenden Recherchen Polizisten immer die gleiche Eingangsfrage: „Ist es schlimmer geworden?“ Meist hört sie ein ja und diese Aussage zeigt treffend, um was es geht: „Vor 20 Jahren kannte ich solche Szenarien nur aus Israel, heute musst du in Deutschland jederzeit damit rechnen, dass jemand plötzlich ein Messer zieht.“ Konflikte eskalieren schneller, die Enthemmung nimmt zu, es reichen Kleinigkeiten, dabei geht es nicht mal um Geld, verbale Anwürfe reichen schon. „Wer glaubt, der andere habe ein Messer dabei, steckt vorsorglich selbst eines ein.“ Die Aufrüstungsspirale im Kleinen dreht sich und macht alles gefährlicher. Konflikte enden im Ernstfall schnell tödlich. Liv von Boetticher schreibt klar, mutig und ohne die üblichen Nebelkerzen. Dieses Buch ist keine bequeme Lektüre, aber eine höchst notwendige. Es beschreibt ein Land, das sich in vielen Bereichen selbst nicht mehr ernst nimmt: vor allem bei dem Mut zur Wahrheit. Mir selbst wurde vor kurzem ein langjähriger Kleinanzeigen Account mit guten Bewertungen gehackt und ein anderer, vermutlich aus Clanstrukturen, hat das Konto benutzt, um selbst betrügerisch zu verkaufen. Überall breiten sich Vorgehensweisen aus, die man früher nicht kannte, vom Enkeltrick bis zur Erpressung in Schulen, sogar bei Kindern. Früher saßen Polizei und Kriminalität in einem Golf, heute ist die Kriminalität im Ferrari unterwegs, die Polizei aber immer noch im Golf. So beschreiben Polizisten dieses schiefe Verhältnis. Und wirklich, einige Polizisten reden schon vom Systemversagen, es meint ein Geflecht aus Zuständigkeiten, Versäumnissen und Pannen, die man schon beim Attentäter am Breitscheidplatz feststellen konnte. Man kommt nicht mehr hinterher und Bürokratie verhindert bessere, schnellere Ermittlungen. Besonders gut ist, dass in diesem Buch nicht weichgespült wird. Man spürt auf jeder Seite: Es geht nicht um Panik, sondern um Wirklichkeitssinn. Um den Versuch, noch einmal nüchtern hinzusehen, bevor alles in Phrasen, Talkshow-Sätzen und amtlicher Beruhigung verschwindet. Wer verstehen will, warum so viele Bürger das Vertrauen in Politik und Medien verlieren, sollte dieses Buch lesen. Nicht irgendwann. Jetzt. Hier sprechen Menschen, die von Berufswegen gezwungen sind, jeden Tag den Verbrechen direkt ins Auge zu sehen. „Für viele Polizisten fühlt es isch so an, als sehe man die Probleme klar vor sich - dürfe sie aber weder offen aussprechen noch konsequent bearbeiten.“ Live von Boetticher bringt Licht in unterschiedlichste Bereich, auch in das Rotlichtmilieu. Deutsche Luden mussten ihre Geschäft schon vor einiger Zeit an Nordafrikaner und andere Gruppen abgeben, inkl. Schleusen von Frauen aus anderen Ländern und einer Kultur des Kampfes, der Grenzen auch im Inneren verschob: Gewalt wurde brutaler, entgrenzter, endgültiger. Viele Politiker und staatliche Ämter sind darauf trainiert zu verharmlosen, zu verschleiern und zu beschönigen. Es wird nichts nützen, alle Parteien, die die Inhalte dieses Buches nicht kennen (wollen), werden den Weg unter 5% gehen, davon bin ich überzeugt. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, ist in Deutschland von 2009 auf 2024 um rund 39% gestiegen. Dabei sind die offiziell gemeldeten Zahlen nur ein Teil der Wahrheit. Viel alltägliche Fälle, die mit Gewalt ausgehandelt werden, tauchen gar nicht auf. Hell- und Dunkelfeld in Deutschland sind ein weites Feld, das vor allem über soziale Medien direkt in die Herzen und Gefühle von Menschen wirken. Ich werde z.B. niemals den Tod des Polizisten Rouven Laur in Mannheim vergessen. Der Anschlag damals galt einem Islamkritiker, der ebenfalls schwer verletzt wurde, heute aber nirgendwo mehr als Opfer auftaucht.

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Wir verlieren dieses Land

von Liv von Boetticher

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