Eliza ist Tanzlehrerin und träumt von der Eröffnung einer eigenen Tanzschule in dem baufälligen Haus, das sie von ihrer Oma geerbt hat. Um es in Eigenregie zu renovieren, kehrt sie in ihren Heimatort zurück. Dort begegnet sie in der Gemeinde dem angehenden Kirchenmusiker Tobias. Es funkt sofort zwischen den beiden. Noch während sie sich näher kennenlernen, trifft Eliza unverhofft ihre erste Liebe Samu wieder. Er hat gerade seinen Debütroman veröffentlicht, wirkt glücklich und selbstbewusst und scheint im Gegensatz zu damals mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Eliza erkennt ihn kaum wieder.Als ihr Traum zu scheitern droht, ist es Samu, der sie an den unerschütterlichen Glauben und Optimismus erinnert, mit dem sie ihn damals über Wasser gehalten hat, als sein Leben ein einziges Chaos war. Und plötzlich fragt sie sich, ob es ein Fehler war, ihn zu verlassen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
26.10.2026
Buch (Taschenbuch)
schöne und abwechslungsreiche Geschichte über Träume, Liebe, persönliche Herausforderungen und den Glauben
„Dancing in the Dark“ hat mich mit seinem Cover, dem Titel und der Inhaltsangabe direkt angesprochen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Eliza, eine Tanzlehrerin mit einem großen Traum: Das alte baufällige Haus ihrer Oma soll mal eine Tanzschule werden.
Doch das ist leichter gesagt als getan.
Gleichzeitig lernt sie Tobias kennen, einen Kirchenmusiker, mit dem sie sich auf Anhieb gut versteht. Doch plötzlich begegnet sie auch ihrer ersten großen Liebe Samu wieder. Er ist nicht mehr der Mensch, den sie von früher kennt, sondern wirkt selbstbewusster und glücklicher. Eliza erkennt ihn kaum wieder.
Als ihr Traum zu zerplatzen droht, ist es ausgerechnet Samu, der ihr zur Seite steht und sie an ihren einst so unerschütterlichen Glauben erinnert.
Doch was geschieht auf dem Weg zu ihrem Traum? Welche Rolle spielen Tobias und Samu in Elizas Leben, und was hat es mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit auf sich?
Die Handlung hat mir gut gefallen. Ich konnte direkt in das Geschehen hineinfinden und fand die verschiedenen Themen sehr interessant: die Gründung einer Tanzschule, persönliche Herausforderungen, neue Begegnungen, die erste Liebe, aber auch den Glauben und das Schreiben eines Debütromans.
Besonders schön fand ich, dass man einiges über den Alltag und die Arbeit in einer Tanzschule erfährt. Da ich selbst nichts mit diesem Bereich zu tun habe, waren die Einblicke für mich sehr interessant und lehrreich.
Auch das Thema Debütroman fand ich toll. Es wurde auf eine angenehme Weise in die Geschichte eingebunden und hat das Buch für mich noch persönlicher und spannender gemacht.
Die Charaktere sind lebendig und authentisch dargestellt. Eliza konnte ich sehr gut verstehen, sowohl in Bezug auf ihren Traum als auch auf ihre Gefühle. Ihre Gedanken und Herausforderungen waren für mich gut nachvollziehbar.
Tobias fand ich in Ordnung. Ich würde nicht sagen, dass ich ihn besonders mochte, aber auch nicht, dass ich ihn unsympathisch fand. Er war für mich einfach ein neutraler Charakter.
Samu hingegen fand ich sehr interessant. Manchmal hätte ich ihn am liebsten einfach in die Arme geschlossen. Seine Geschichte hat mich besonders gefesselt, ebenso wie die Ereignisse aus seiner Vergangenheit.
Denn in diesem Buch wird nicht nur die Gegenwart erzählt, sondern es gibt auch Einblicke in die Vergangenheit. Diese Wechsel haben mir gut gefallen, da ich dadurch die Charaktere und ihre Entscheidungen noch besser verstehen konnte.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte lässt sich leicht verfolgen und hat einen klar erkennbaren roten Faden.
Besonders toll fand ich, dass Gott mitten im Geschehen steht und eine wichtige Rolle spielt. Der Glaube kommt gut zum Ausdruck, wirkt dabei aber keineswegs aufgesetzt, sondern ganz natürlich. Das hat mir wirklich gut gefallen.
Insgesamt ist „Dancing in the Dark“ eine schöne und abwechslungsreiche Geschichte über Träume, Liebe, persönliche Herausforderungen und den Glauben.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne christliche Romane liest und Geschichten mit authentischen Charakteren, einer Prise Romantik und einer wichtigen Botschaft mag.
Birgit E
5/5
19.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Tiefgründiger Liebesroman über Neuanfänge, Ängste und Loslassen
ancing in the Dark ist eine sehr tief und unter die Haut gehende Geschichte über Eliza, die im von ihrer Großmutter geerbten Haus eine Tanzschule einrichten möchte. Sie will es eigenständig renovieren und merkt dabei, dass dies nur gelingen kann wenn sie sich bei den vielen auftauchenden Baustellen Hilfe holt und zulässt. Sie trifft zwei interessante Männer, wobei einer davon ihre alte Jugendliebe ist mit dem sie eine sehr heftig verlaufene Beziehung hatte.
Eliza möchte gerne anderen helfen und unterstützen bzw. fühlt sich schnell für andere verantwortlich. Jedoch überschreitet sie hier manches mal ihre eigenen Grenzen. Sie lernt als sie in ihren Heimatort zurückzieht dort einen interessanten Mann kennen, der aber eher das Gegenteil von ihr ist. Ich fand es spannend zu beobachten wie Eliza nach und nach erkennen muss, dass sie nicht alles richten und reparieren kann und dass ihrer Hilfsbereitschaft grenzen gesetzt sind. Zum Schluss kann sie für sich selbst einstehen und akzeptieren, dass sie nicht vollständig für andere Personen verantwortlich sein kann.
Tobias flattert in diesem Roman immer wieder hin und her, mal taucht er auf, dann ist er weg und es war für mich ebenso wie für Eliza ein Rätselraten, wie tief sein Interesse an ihr ist und ob er überhaupt der Richtige ist.
Dann ist hier noch Samu, Elizas erste und einzige Jugendliebe, die an den damaligen Umständen zerbrach. Am Anfang war er mir etwas rätselhaft, doch im Laufe der Handlung lernte ich sein Päckchen, das er zu tragen hat, kennen. Und seine innere Stärke, mit der er seinen Einschränkungen begegnet, beeindruckte mich sehr. Er hat Eliza insofern etwas voraus, dass er erkannt hatte, dass er Hilfe benötigt und dass er sich ein Portefolio an Hilfsmitteln sich zugelegt hat.
Mit diesem Roman merkte ich wieder, dass Melissa Feurer ein Talent dafür hat, tiefgründige Geschichten über tiefe, außergewöhnlich empfindende Charaktere zu schreiben. Dieses Buch zog mich immer mehr in seinen Bann und ich litt mit Eliza und Samu in den Rückblenden mit, aber auch bei ihren auftauchenden Schwierigkeiten im Heute. Obwohl hier sehr schwere Themen wie z. B. eine Angststörung thematisiert werden hatte das Buch trotzdem eine positive Botschaft für mich: egal was passiert oder wie tief ich unten bin, ich bin nie allein - es gibt Gott und die Menschen an meiner Seite, die mir beistehen und hindurchhelfen. Trotz dieses roten Fadens wird der Glaube an Gott natürlich mit eingebunden und die Figuren des Buches dürfen zweifeln, sich ab- und wieder hinwenden zu Gott.
Fazit:
Dancing in the Dark ist ein sehr tiefgründiger Roman, der auch schwierige Themen anpackt, die vielleicht nicht jeder so packen könnte. Es ist ein Buch zum Abtauchen, wenn man sich darauf einlassen kann und bleibt nicht an der Oberfläche, sondern schaut tief ins Herz der Hauptfiguren hinein, lässt mitfühlen und -leiden und verspricht trotzdem sehr viel Hoffnung, die da ist. Es ist nicht unbedingt ein Buch zum Entspannen und Ausruhen und definitiv keine leichte Lektüre. Wer das sucht, sollte sich eher die Lichtenberg-Reihe von Melissa C. Feurer zu Gemüte führen.
Freunde von tiefgründigen Liebesgeschichten kommen mit diesem Buch hier voll auf ihre Kosten und das noch in einem sehr schön zu lesenden Schreibstil.
Bewertung
5/5
07.10.2026
Buch (Taschenbuch)
tief und unglaublich schön
Wie gewohnt lässt Melissa C. Feurer uns hier mit ihrem angenehmen Schreibstil in eine neue Welt eintauchen. Nicht nur Eliza, auch Tobias, Samu und die anderen sind spannende, gut durchdachten Charaktere, die man gerne näher kennenlernen möchte.
Besonders hervorheben kann man hier das Alter und die Reife der Protagonisten. So entstehen authentische Dialoge, die deshalb nicht unbedingt angenehmer sind. Unsicherheiten und Zweifel dürfen offen auf den Tisch gelegt werden - an dieser Stelle wird das Buch echt und lässt einen so einiges lernen.
Der Titel passt in mehr als nur einer Hinsicht zum Buch und so wird es auch inhaltlich manches Mal “dunkel”. Trotzdem war es gut auszuhalten. Denn auch schwerere Episoden waren immer fest eingebettet in die Gewissheit, dass es einen guten Gott gibt und wir uns an ihn wenden dürfen.
_____,_____
Mein Fazit:
Ein wundervoller Roman, in dem die Protagonisten echt und verletzlich sind. Beim Lesen kann man mit ihnen lachen, weinen und von ihnen lernen. Und trotzdem liegt über allem eine solche Wohlfühlatmosphäre, dass man am liebsten wieder in das Buch schlüpfen würde.
Starlight.of.Books
aus Hessen
5/5
22.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Berührender Second Chance Roman
"Dancing in the Dark" von Melissa C. Feurer hat mich mit seiner Mischung aus Second-Chance-Romance, Tanz und ganz viel Gefühl wunderbar berührt.
Eliza ist Tanzlehrerin und träumt davon, in dem alten Haus ihrer Großmutter ihre eigene Tanzschule zu eröffnen. Dafür kehrt sie in ihre Heimat zurück und trifft dort nicht nur auf den angehenden Kirchenmusiker Tobias, zwischen dem und ihr sofort eine besondere Verbindung entsteht, sondern auch auf ihre erste große Liebe Sam.
Gerade die Begegnung mit Sam bringt jede Menge Gefühle aus der Vergangenheit zurück, während Eliza ihn damals verlassen hat, scheint er inzwischen ein völlig anderer Mensch zu sein, selbstbewusst, glücklich und mitten im Leben. Doch als Elizas großer Traum zu zerbrechen droht, ist ausgerechnet Sam derjenige, der sie daran erinnert, wie viel Kraft und Optimismus schon immer in ihr gesteckt haben.
Ich mochte besonders, dass die Geschichte nicht nur von Romantik erzählt, sondern auch von Neuanfängen, alten Wunden, Träumen und der Frage, ob man manchmal den Mut finden muss, seiner Vergangenheit noch einmal eine Chance zu geben. Elizas Liebe zum Tanzen macht die Geschichte zusätzlich besonders und verleiht ihr eine schöne, emotionale Atmosphäre.
Auch die verschiedenen Beziehungen und Begegnungen sorgen dafür, dass Elizas Weg nicht einfach vorhersehbar ist. Dabei bleibt vor allem ihre persönliche Entwicklung im Mittelpunkt und genau das hat mir richtig gut gefallen.
"Dancing in the Dark" ist für mich eine gefühlvolle Geschichte über zweite Chancen, den Mut, für seine Träume einzustehen, und die Erkenntnis, dass manche Menschen vielleicht nie ganz aus unserem Herzen verschwinden.
herz.fuer.buecher
5/5
16.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Wohlfühlbuch
Ich liebe ja das FNA Genre und habe mittlerweile schon viele Bücher aus dem Subgenre gelesen und jedes einzelne davon hat mich berührt.
Doch das neue Buch von Melissa hat mir nochmal besonders gut gefallen. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ich habe mich beim lesen total wohlgefühlt und das Buch vermittelt eine gewisse Leichtigkeit und gleichzeitig geht die Tiefe aber auch nicht verloren. Die perfekte Mischung. Es ist eine total nahbare Geschichte, in die sich glaube ich ganz viele Menschen hineinversetzen können.
Gehört für mich auf jeden Fall zu den Top 5 FNA Büchern die ich bisher gelesen habe. Das einzige was ich etwas schade fand war, dass es kein Epilog am Ende gab und für mich das Ende des Buches ein klein wenig abrupt war.
Insgesamt ein absolut tolles Buch und ich kann es euch sehr ans Herz legen wenn ihr nach einem neuen Wohlfühlbuch sucht.
PS: Ich würde mich sehr freuen wenn es noch weitere Bände geben würde.
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