Produktbild: Metzina
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Metzina Erzählung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Knapp Verlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

1,8/13/21 cm

Gewicht

252 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-907334-54-6

Beschreibung

Rezension

«Rebekka Salm hat ein absolut tolles Gefühl für Dramaturgie, Aufbau, Erzählökonomie. Sie schreibt gute Dialoge und hält wunderbar die Spannungsfäden zusammen bis zum Ende.»

Elke Heidenreich über das Debüt «Die Dinge beim Namen»
«Ihre Romane gehören zum Interessantesten, was die jüngere Schweizer Literatur zu bieten hat.»

NZZ am Sonntag
«Die Schweiz hat eine neue Erzählerin.»

Alex Capus, Bestsellerautor

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Knapp Verlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

1,8/13/21 cm

Gewicht

252 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-907334-54-6

EU-Ansprechpartner

Die Werkstatt Verlagsauslieferung GmbH
Königstraße 43
26189 Rastede
DE
info@werkstatt-auslieferung.de

Herstelleradresse

Knapp Verlag AG
Birkenweg 15
4600 Olten
CH
buch@knapp-verlag.ch

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  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    historisch, fantasievoll

    Klappentext / Inhalt: Olten im 14. Jahrhundert. Metzina kennt die Kräuter, hilft Kinder auf die Welt zu bringen und weiß um die Kräfte des Wetters. Wenn Fieber die Körper schüttelt oder die Nächte von bösen Träumen heimgesucht werden, suchen die Menschen ihren Rat – noch. Als feindliche Truppen vor den Stadttoren stehen, bricht über Olten ein gewaltiges Unwetter herein. Blitze zerreißen den Himmel, der Fluss tritt über die Ufer, und im Chaos des Sturms wendet sich das Kriegsglück. Zufall oder Zauberei? Während die siegreichen Kyburger eine Erklärung für den ihnen in den Schoß gefallenen Triumph suchen, brauchen die Solothurner jemanden, der für ihre Niederlage verantwortlich ist. In beiden Lagern fällt der Verdacht auf Metzina. Sie flieht, wird gefasst und in den krummen Turm geworfen. Der Scheiterhaufen wird aufgeschichtet. Bald soll sie als Hexe brennen. In der Dunkelheit des Gefängnisses verliert Metzina ihre Kräfte, die Hoffnung und beinahe den Verstand. Was ihr bleibt, ist die Stimme. Sie beginnt zu erzählen. Vom Leben als Frau und als Fremde. Von ihrer Kindheit in der Klus, von Krieg und Flucht. Vom tragischen Tod ihres Sohnes und von einer Welt, in der Wahrheit weniger zählt als das, was den Herrschenden nützt. Sie erzählt gegen das Vergehen der Zeit an – und gegen ihr eigenes. Solange Metzina erzählt, ist sie noch. Metzina ist eine eindringliche historische Erzählung über eine unbequeme, kluge und widerständige Frau aus dem 14. Jahrhundert. Gekonnt verknüpft die Autorin historische Überlieferungen und Fiktionalität zu einem besonderen Lesevergnügen. Cover: Im Dunst des Rauches ist eine Frau dahinter erkennbar, welche die Räucherware in den Händen hält. Optisch ist es nicht unbedingt mein bevorzugtesThema und ich würde auch nicht direkt angesprochen. werden und dennoch liegt eine gewisse Faszination darin, die Interesse geweckt hat. Das Cover selbst wirkt recht dunkel und bringt etwas geheimnisvolles mit sich. Meinung: Historische Geschichte über eine Frau,. die mehr weiß und kann als andere und so als Sündenbock und Hexerei bezichtigte hinhalten muss. Metzina kennt Kräuter und kann diese hilfreich anwenden und sieht Dinge, die andere nicht erkennen, nützliches, was Wert geschützt wird, aber auch gefürchtet ist. Eine Geschichte, die mitreißt und die Zeit des 14 Jahrhunderts aufleben lässt. Inhaltlich möchte ich hier nicht zuviel vorweg nehmen und halte mich daher mit inhaltlichen Details und Informationen dazu zurück. Die Geschichte einer Frau im Dorf Olten um 1383 wird hier aufgegriffen und gut recherchiert wieder gegeben. In die Zeit und die damaligen Gegebenheiten findet man sich gut hinein und auch der Schreibstil und die Erzählweise greift die Epoche und Zeit auf und setzt diese gut um. Auch in Charaktere und Hintergründe findet man sich sehr gut hinein. Die Mischung aus historischen Gegebenheiten und spannender Geschichte sind hier sehr gut vereint und lassen einen tief in Geschehnisse und Geschichte eintauchen. Der Schreibstil ist passend gewählt und setzt das Ganze sehr gut um. Abschnitte und Passagen haben eine angenehme Länge. Die Anfänge mit Ort und Zeitangaben sind gut gewählt und gut erkennbar. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen. Alles in allem fand ich es interessant umgesetzt. Eine Geschichte, die einen in die Zeit des 14 Jahrhunderts versetzt und dabei eine faszinierende Geschichte näher beleuchtet und verschiedenen Ansätze sehr interessant angeht und umsetzt. Fazit: Eine gelungene Mischung aus historischer Geschichte und fantasievoller Erzählung.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    19.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte von einer Hexe

    Metzina wird 1342 geboren in der Klus. Sie lernt dort ganz viel über Kräuter und 1376 bietet sie ihre Dienste als Wehmutter (Hebamme) an. So kommt sie nach Olten. Sie wird bewundert für ihre Arbeit und ihr Wissen. Doch als sie noch das Wetter vorhersagen kann, werden viele skeptisch. Als die Stadt Olten noch angegriffen wird und ein heftiger Sturm tobt, wird sie beschuldigt diesen heraufbeschworen zu haben. 1382 wird sie so als Hexe angeklagt, und wird nach Solothurn in einen Turm eingesperrt. Zunächst sieht es ausweglos aus. Doch in ihrer Vergangenheit, gab es noch weitere Szenen die sie mitangesehen hat, die sie vielleicht retten können. Ich habe ja schon Bücher von Rebekka Salm gelesen und diese wundervoll gefunden. Nun kommt eine Geschichte, über eine wissbegierige Frau die mit ihrem Wissen viele Kinder auf die Welt und viele heilen konmte. Oft braucht es einen anderen Sündenbock, doch Metzina lasst es sich nicht nehmen ihr eigenes Schicksal zu bestimmen. Eine Geschichte über die Region in der ich lebe, zu einer Zeit die ich mir eigentlich nicht vorstellen mag, in der Frauen nichts zu sagen hatten. Metzina lässt sich nichts gefallen und das ist auch gut so. Ich habe es total gerne gelesen und Metzina gerne begleitet, denn die Wahrheit muss erzählt werden.

  • Lesezeichenfee

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau, die mehr sieht als andere

    „Metzina“ von Rebekka Salm, erschienen im Knapp Verlag, erzählt die Geschichte einer Frau im 14. Jahrhundert, die sich mit Kräutern auskennt, Kindern auf die Welt hilft und nach einem schweren Verlust beginnt, die Zeichen des Wetters zu lesen. Als die Stadt belagert wird, wird Metzinas besondere Fähigkeit plötzlich zum Problem. Eine kluge Frau, die mehr weiß, als manch einem Mann lieb ist, wird schnell zum Sündenbock. Die Geschichte hat mich richtig mitgerissen. Metzina erzählt meistens selbst in der Ich-Form, wodurch man ihr sehr nahekommt. Das Kopfkino läuft sofort und man leidet mit ihr und ihren Schmerzen. Der Schreibstil ist abwechslungsreich und so flüssig, dass es nie langweilig wird. Auch der historische Hintergrund und der Lokalkolorit haben für mich sehr stimmig gewirkt. Ich konnte mich gut in die Zeit und die Atmosphäre hineinversetzen. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt wunderbar zur Geschichte. Und über das Lesebändchen freue ich mich sowieso immer – Lesezeichen kann man schließlich nie genug haben. Lesezeichenfees Fazit: Eine eindringliche, mitreißende und atmosphärische Geschichte über eine außergewöhnliche Frau, die mir beim Lesen sehr nahegekommen ist.

  • Bewertung

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründig und schön

    Die Erzählung „Metzina“ von Rebekka Salm rückt das Schicksal einer klugen, heilkundigen Frau im Olten des 14. Jahrhunderts in den Mittelpunkt. Als ein verheerendes Unwetter während einer militärischen Belagerung das Kriegsglück unerwartet wendet, brauchen die Herrschenden dringend eine Erklärung für das Chaos. Getrieben von tiefem Aberglauben wird die Schuld auf Zauberei geschoben und Metzina als willkommener Sündenbock in den Kerker geworfen. Dort, in der Dunkelheit auf den Feuertod wartend, beginnt sie gegen die Angst anzuerzählen und berichtet von ihrem Leben, von Krieg, Flucht und Verlust. Ihr Erzählen wird dabei zur letzten Bastion gegen das Vergessen. Ich persönlich fand die Geschichte wirklich spannend und richtig gut umgesetzt. Zwar tat ich mir anfangs mit der besonderen Erzählweise und einigen Begriffen ein wenig schwer, aber da die Handlung eben im 13. und 14. Jahrhundert spielt, passt dieser Stil absolut. Nach einer kurzen Eingewöhnung kommt man sehr gut rein und lässt sich von der Atmosphäre tragen. Rebekka Salm erschafft mit diesem Buch zudem weit mehr als nur ein historisches Drama über die Schrecken der Hexenverfolgung. Die Geschichte entfaltet eine beklemmende Aktualität, denn die zugrundeliegenden Mechanismen haben bis heute uneingeschränkt Bestand. Der Aberglaube von damals lässt sich nahtlos auf unsere Gegenwart umlegen: Die schnelle, blinde Suche nach Sündenböcken, die Stigmatisierung von Andersdenkenden und die Dynamik regelrechter „Hexenjagden“ finden sich in der heutigen Gesellschaft in vielerlei Gestalt wieder. So wird die Erzählung zu einem zeitlosen, eindringlichen Porträt darüber, was geschieht, wenn Angst und Vorurteile das Handeln einer Gesellschaft bestimmen.

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Bewertungen (4)

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