Produktbild: Mein Jahr in Paris mit Gertrude Stein
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Mein Jahr in Paris mit Gertrude Stein Roman

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18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

24855

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Verlag

AKI Verlag

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

912 KB

Übersetzt von

Marion Hertle

Sprache

Deutsch

EAN

9783311707370

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Verkaufsrang

24855

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Verlag

AKI Verlag

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

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Marion Hertle

Sprache

Deutsch

EAN

9783311707370

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  • Johanna

    aus München

    4/5

    19.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Paris, Freundschaft, Gertrude Stein und eine Katze

    Eine Katze schleicht durch Deborah Levys Buch wie ein roter Faden. Kein Faden, ein geisterhafter, katzenhaft leiser Nebel. Ein bisschen so surrealistisch wie Leonora Carringtons Katzen auf dem Buchcover von Levys jüngstem Werk: eine Annäherung an die große Gertrude Stein, neugierig, vorsichtig tastend, ohne Ehrfurcht. Ihr Versuch, einen Essay über Gertrude Stein zu schreiben, mündet in einen Roman über den Versuch, einen Essay über Gertrude Stein zu schreiben. Und obwohl das ziemlich „escheresk“ und kompliziert klingt, ist das höchst ungewöhnliche (und schmale) Buch (151 Seiten) unterhaltsam, witzig und anregend. Eine Geschichte von Freundschaft, Liebe und neuen Anfängen. Zurück zur Katze: Die Erzählerin, die vermutlich der Autorin ähnelt, wohnt für ein Jahr in Paris, wo sie Freundschaft mit zwei Frauen schließt. Eine davon, Eva, vermisst ihren Kater. Die Freundinnen suchen den Kater, beraten die Erzählerin beim Schreiben ihres Essays, hadern mit ihren eigenen Lebensentscheidungen, treffen sich regelmäßig und essen gut. Wenn die Erzählerin kocht, dann aus dem Kochbuch von Steins Geliebter, Alice B. Toklas. Auf dem Friedhof Père Lachaise und auf der Suche nach Steins Grab findet die Erzählerin viele kleine Geschichtensplitter über „die Toten, die in ihrem Kopf begraben sind“ und auf dem Weg zu Steins Grab auch viele über Gertrude Stein. In ihren Streifzug komponiert sie Bruchstücke von Gertrude Steins Biografie hinein, besonders den Mut, mit dem sie sammelte und schrieb. Ein gleichsam kubistisches Gemälde der Wegbereiterin der Moderne entsteht. Schließlich galt auch für die: „Sie war besessen von dem, was sie ‚Komposition‘ nannte.“ Levy unterstreicht die emanzipatorische Leistung Steins, die niemals mit der Frau eines Genies Smalltalk führen wollte, sondern selbst Genie sein. Das alles erzählt Levy in einem leichten, oft ironischen Ton, der dem Gertrude Steins so gar nicht entspricht. Die wollte nicht verstanden werden. Das wäre ihr zu langweilig gewesen, meint die Erzählerin. Fun fact: Gertrude Stein mochte übrigens Hunde, keine Katzen. Übersetzung: Marion Hertle

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