Keine Kletterhalle, keine Skaterbahn, keine Freunde mehr, stattdessen viel zu viel Grün, langweilige Pferdeweiden und ein endloser Schulweg. Dies ist kurz, knapp und gnadenlos das, was Fabian nach dem Umzug aus der Großstadt aufs Land erwartet. Er kann Kleinwönne wirklich gar nichts abgewinnen – wäre da nicht Lotta, die vor ihm in seinem Zimmer gewohnt hat und die genau den umgekehrten Weg nehmen muss: vom Land in die Stadt. Doch während Fabian nichts mit sich anzufangen weiß, blickt Lotta hoffnungsvoll auf die Möglichkeiten der Stadt und sieht zudem die Chance, sich in der neuen Klasse nicht mehr so ausgeschlossen zu fühlen wie in ihrer alten Schule. Die beiden Neuankömmlinge schließen einen Pakt: Stadtnachhilfe für Lotta. Dorfnachhilfe für Fabian. Was als kleine Selbsthilfegruppe beginnt, entwickelt sich allmählich zu einer tiefen Freundschaft, die allerdings ganz schön auf die Probe gestellt wird, als sich Mitschüler Oskar für Lotta interessiert, aber ihre Grenzen nicht akzeptiert …
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
samantha_linde
5/5
03.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Jugendbuch über Freundschaft, (Selbst-)Zweifel und über die Frage "Was ist Zuhause?"
Lotta zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder vom Land in die Stadt, Fabian mit seiner Familie von der Stadt aufs Land in Lottas altes Zuhause. Während Lotta sich viel von der Stadt erhofft (endlich Freunde, viele Freizeitmöglichkeiten), hat Fabian überhaupt keine Lust auf das Dorfleben.
Durch einen toten Hamster lernen die beiden sich kennen und begegnen sich auch in der Schule wieder. Sie sind sich von Anfang an sympathisch schließen einen Pakt: Jeder hilft dem anderen in seiner neuen Umgebung Fuß zu fassen.
Dabei erleben beide, was es heißt wirklich anzukommen und Freunde zu finden, und dass auch Neues seine Reize hat, wenn man sich darauf einlässt.
In diesem Buch werden die Sorgen und Probleme der beiden 14jährigen Hauptpersonen Lotta und Fabian in einer für dieses Alter sehr ansprechenden Art und Weise und Sprache dargestellt. Es werden auch heikle Themen wie z.B. Mobbing und sexuelle Belästigung angesprochen.
Insgesamt eine kurzweilige und altersgerechte Geschichte für ca. 12 bis 16jährige.
Christiane
Thalia Book Circle Community
5/5
02.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Kurzweilig, Unterhaltsam, Lesenswert!
Im August 2026 hat die Autorin Judith Moor die Erzählung „Stadt, Land, Mist“ gemeinsam mit dem Verlag Freies Geistesleben herausgebracht. Der Titel und das Cover passen gut zur Geschichte und in das Genre.
Mich hat das Cover angesprochen. Ich liebe das Land, ich liebe die Stadt und mit „Mist“ kenne ich mich auch ganz gut aus. Das Mädchen im rosa T-Shirt finde ich auf Anhieb sympathisch und die Umzugskartons auf der rechten Seite erinnern mich daran, dass ich ebenfalls über einen Umzug nachdenke. Noch habe ich nicht die richtige Idee, ob ich lieber ländlich oder städtisch wohnen möchte.
Lotta und Fabian haben im Gegensatz zu mir keine Wahl. Lotta zieht mit ihrer Familie in die Stadt und Fabian zieht mit seiner Mutter auf das Land. Ausgerechnet nach Kleinwönne. Da hat er überhaupt keine Lust zu und kommt mit dem Landleben gar nicht zurecht. Er langweilt sich. Doch da ist auch noch Lotta, die vor ihm in seinem Zimmer gewohnt hat. Lotta sieht den Umzug in die Stadt positiv. In ihrer Schulklasse wurde sie gemobbt und somit kommt ihr ein Neuanfang gerade recht. Dennoch überfordern sie die vielfältigen Freizeitangebote in der Stadt. Lotta und Florian beschließen sich gegenseitig Nachhilfe zu geben. Aus ihrer Selbsthilfegruppe entwickelt sich eine schöne Freundschaft bis Oskar anfängt mit Lotta anzubändeln und ihr „Nein“ nicht akzeptieren will.
Mit Lotta und Fabian hat die Autorin Judith Moor zwei Persönlichkeiten entwickelt, die mir schnell ans Herz wachsen. Sie sind mir beide sympathisch und haben das Herz auf dem rechten Fleck. Ihre Reaktionen und Handlungen kann ich zu jederzeit nachvollziehen und ich bin froh darüber, dass beide Charaktere nicht perfekt sind.
Über ca. 270 Seiten habe ich den Schreibstil der Autorin sehr gerne gelesen. Er wirkt auf mich kurzweilig, humorvoll, locker, leicht, atmosphärisch stark, unterhaltsam und positiv. Einmal mit dem Lesen gestartet ist es so, als fliege ich durch die Geschichte. Ich muss mich zügeln, denn ich neige dazu, zu schnell zu lesen, und dann entgehen mir die humorvollen Stellen. Das wäre sehr schade. So lese ich konzentriert im Wechsel der Erzählstränge. Einmal aus der Sicht von Lotta und einmal aus der Sicht von Fabian. Immer abwechselnd. Mit diesem Stilmittel bringt die Autorin Schwung in ihre Erzählung und ich lerne Lotta und Fabian noch einmal aus der Sicht des anderen kennen.
Alles in allem hat Judith Moor mit „Stadt, Land, Mist“ eine Erzählung auf den Büchermarkt gebracht, die es sich zu lesen lohnt. Wer Lust hat, zwei Teenies beim Erwachsen werden zu begleiten und Lust auf ein paar unterhaltsame Lesestunden hat, der ist hier richtig. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.
Bewertung
5/5
27.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Stadt Land Mist
Das Buch „Stadt Land Mist“ von Judith More ist ein sehr unterhaltsames, lustiges aber wahres Buch. Landleben sind Kühe, 3 verschiedene Grillzangen und Einöde- Stadt ist action, dass pure Leben und laut. - Hier wird alles beleuchtet, aber ist es wirklich so?
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte abwechslungsreich erzählt wird und immer wieder witzige Situationen vorkommen. Es wechseln immer wieder die Erzählperspektiven- was das Buch sehr gut lesbar macht. Zudem gibt es noch einige Nebencharaktere die einen an die eigenen Nachbarn erinnern. Die Hauptfiguren sind sehr gut beschrieben und sympathisch, man kann ihre Erlebnisse gut nachvollziehen. An manchen Stellen musste ich schmunzeln, weil die Situationen etwas übertrieben sind, aber immer einen wahren Kern haben.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, weil es durch das Thema und die unterschiedlichen Erzählperspektiven sehr gut lesbar ist.
raschke64
aus Dresden
5/5
26.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Absolut kein Mist
Fabian muss mit seiner Familie aus der Großstadt mitten aufs Land ziehen. Dort gibt es gar nichts für ihn. Seine kleinen Schwestern sind begeistert von den Ponys hinter dem Haus, seine Mutter liebt den Garten abgöttisch und sein Vater hat neue Projekte in Arbeit. Fabian vermisst die Stadt und vor allem seine Kletterhalle. In dem neuen Haus wohnte vorher Lotta mit ihrem Bruder und ihrer Mutter. Sie sind in die Stadt gezogen und in erster Linie ist Lotta froh darüber, von ihrer alten Schule, in der sie gemobbt wurde, wegzukommen. Doch auch sie findet die Großstadt eher schwierig. Fabian und Lotta beschließen, dass sie sich gegenseitig helfen und dem anderen den jeweiligen Ort irgendwie schmackhaft machen.
Buch ist ein ganz tolles Lesererlebnis für Jugendliche. Zum einen werden die Gegensätze von Stadt und Land herausgestellt, aber eben auch, dass man in jedem Bereich etwas Gutes finden kann. Dann geht es um sehr viel Freundschaft und gegenseitige Hilfe. Es werden aber auch Themen wie Mobbing oder sexuelle Belästigung, Spielsucht oder Internetzeit angesprochen. Es werden Lösungen aufgezeigt. Aber es macht auch Spaß, das Buch zu lesen. Denn viele der Dialoge sind schlichtweg einfach witzig. Die Kapitel jeweils als Sicht von Lotta und Fabian lesen sich richtig gut weg und machen unheimlich Spaß. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung.
KJBBN
aus Wesel
5/5
25.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Toller Teenager Roman
*** Werbung
Lovelybooks Leserunde
zu
Stadt ️ Land Mist
- von Judith Mohr
Rezension // Meine Meinung zu… ♂️
Ein herrlich unbeholfener, liebevoller Teenager Roman mit Witz, Gefühl, und Freundschaft.
Cover und Titel:
Ich finde es toll, daß Vorder- und Rückseite quasi die beiden Hauptprotagonisten spiegeln: vorne das Mädchen für Lotta, hinten das Klettern für Fabian.
Genau so lustig und chaotisch wie der Titel klingt- und auch das Cover aussieht-, so herrlich erfrischend jung und unbeholfen (positiv!) ist die Geschichte.
Protagonisten & Co. :
Die zwei 14-jährigen Teenager sind sympathisch und einfach liebenswürdig. Ihr Verhalten ist sehr authentisch beschrieben, auch das der Mitschüler und Geschwister.
Einzig die Eltern von Fabi kann ich nicht ganz verstehen (bzgl. des Kletterns) .
Bent ist einfach cool .
✒️ Autorin:
Der Schreib- und Erzählstil der Autorin sind leicht und flüssig, authentisch und passend. Sie spricht ein sehr wichtiges Thema in der Geschichte an, baut diese aber gut in die Story ein. Das Buch ist liebevoll und mit Wärme im Herzen geschrieben.
️Fazit:
Eine tolle Lektüre nicht nur für Teenager. Ich lese sehr gerne solche Bücher für die eigentlich jüngere Generation, sie bringt einen zum schmunzeln, lächeln und lachen, und der ehrliche Alltag “holt einen auf den Boden zurück”.
Eine volle Leseempfehlung .
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