»Euthanasie«-Verbrechen, Hirnforschung und die Max-Planck-Gesellschaft Namen und Lebensgeschichten der Opfer
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
19.08.2026
Abbildungen
mit 40 z. T. farbigen Abbildungen
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
532
Maße (L/B)
24/17 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-6065-5
Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen wurden seit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft zunehmend entrechtet, zwangsweise ihrer Fortpflanzungsfähigkeit beraubt und ab 1939 auch ermordet.
Dieses Gedenkbuch erinnert an diejenigen Opfer der NS-»Euthanasie«, deren Gehirne in den Instituten der Kaiser-Wilhelm- bzw. der Max-Planck-Gesellschaft zu Forschungs- und Lehrzwecken benutzt worden sind. Mit der namentlichen Nennung der Betroffenen und der Darstellung ausgewählter Lebensgeschichten ermöglicht der Band ein angemessenes Gedenken an diese Menschen.
Das Gedenkbuch ist ein Ergebnis eines größeren Forschungsprojekts zur Hirnforschung an Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Kontext nationalsozialistischer Unrechtstaten, das von 2017 bis 2026 durchgeführt wurde. Die Programmatik und Praxis der neurowissenschaftlichen Forschungen im Kontext der NS-»Euthanasie«, die wissenschaftliche Nutzung der entstandenen Präparate auch in der Nachkriegszeit sowie der Umgang der Max-Planck-Gesellschaft mit der Geschichte dieser Forschungen und den resultierenden Präparatesammlungen werden in einem parallel publizierten Band dargestellt.
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