Kaiserin Sisis zweiter Fall.Sie war keine Nachtwandlerin, die über Dachfirste oder Gesimse lief.Andererseits war sie Sisi! Wie lange mochte das her sein, dass sie etwas getan hatte, worüber sich die anderen das Maul zerrissen?Wurde sie allmählich eine Langweilerin, so wie alle hier am Hof?Schönbrunn bei Regen und eine der immergleichen Jagdgesellschaften - Kaiserin Sisi kann sich nichts Langweiligeres vorstellen. Als auch noch Kater Carl zu viel Schaumrolle nascht und erkrankt, scheint der Tiefpunkt erreicht. Doch plötzlich fallen Schüsse, und Sisi ist wieder ganz in ihrem Element. Ein Verbrechen ist aufzuklären und das Reizvolle daran: Der Täter stammt aus ihren eigenen Reihen. Da kann Franz-Joseph noch so sehr protestieren, Sisis Spürnase ist hier gefragt ...Zwischen Hofreitschule und Kaiserwalzer: Die Lieblingskaiserin ermittelt wieder.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Philiene
aus Süsel
5/5
01.06.2026
eBook (ePUB 3)
Sisi kann das Ermitteln nicht lassen
Die Vorstellung das Kaiserin Elisabeth durch die Gänge von Schönbrunn geistert und versucht einen Mord aufzuklären ist einfach herrlich und in diesem Roman auch wunderbar umgesetzt. Sisi wirkt hier unheimlich sympathisch, gewitzt und manchmal etwas vorschnell.
Als der Onkel des Kaisers Erzherzog Salvator in Schloss Schönbrunn ermordet wird, kann Sisi es einfach nicht lassen und nimmt wieder einmal die Ermittlungen auf. Schnell erkennt sie, daß so manch einer einen Grund gehabt hätte den Mann zu ermorden, doch wer hat es getan.?
In diesem Roman kommt man der als Menschenscheu geltende Kaiserin ganz nahe und die Vorstellung das die so war wie es hier dargestellt ist, ist zu schön um wahr zu sein und gerade deswegen hat es mir so gut gefallen.
Der Kriminalfall ist spannend und bis zum Schluß gibt es immer wieder neue Vermutungen und Verdächtigte
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Ein sehr gelungener Krimi rund um die österreichische Kaiserin.
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Jürg K.
5/5
13.05.2026
eBook (ePUB 3)
Ein Hauch von Nostalgie
Dies ist ein Roman, der sofort ein besonderes Flair verströmt. Ein Hauch von Nostalgie, ein Schimmer imperialer Eleganz und darunter ein feines, fast schelmisches Augenzwinkern. Was mich besonders begeistert hat, ist die Art, wie Sisi hier neu gedacht wird. Nicht als tragische Ikone, sondern als neugierige, kluge, rebellische Frau, die sich weigert, nur Dekoration eines Hofballs zu sein. Ihr Drang, selbst zu handeln, wirkt nie aufgesetzt, sondern wie eine logische Konsequenz aus ihrem Freiheitsbedürfnis. Der Mord mitten im Glanz von Schönbrunn ist ein herrlicher Kontrast. Zwischen Walzerklängen, höfischer Etikette und goldenen Sälen bricht plötzlich die Realität ein, blutig, chaotisch, menschlich. Und genau da blüht Sisi auf. Mit Charme, Schmäh und einer guten Portion Sturheit setzt sie sich über Franz Josephs Bedenken hinweg und stürzt sich in die Ermittlungen. Dass das gefährlicher ist, als sie ahnt, verleiht der Geschichte eine angenehme Spannung. Besonders gelungen finde ich die Figuren rundherum. Adelige Gäste, die mehr verbergen, als sie zeigen. Ein Kaiser, der zwischen Sorge und Genervtheit schwankt; Bedienstete, die mehr wissen, als sie sagen dürfen. Das alles ergibt ein lebendiges, leicht ironisches Panorama der k.u.k.-Welt. Ein charmant-witziger, atmosphärischer Krimi, der historische Eleganz mit moderner Erzählfreude verbindet. Ein Buch, das ein Lächeln hinterlässt und Lust auf weitere Ermittlungen der wohl unkonventionellsten Kaiserin Europas.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
4/5
10.07.2026
eBook (ePUB 3)
Sisis zweiter Fall
„…Oberst Meinhardt meint, es sei eine Frage des Mitgefühls. Unsere Bevölkerung fände es pietätlos, wenn Majestät heute Abend spielen würde…“
Sisi und Franz hatten einen Abend im Spielcasino geplant. Dann aber kam die Nachricht vom Unglück im Traugottstollen. Franz ist sofort nach Wien zurückgereist.
Die Autorin hat einen humorvollen Krimi geschrieben. Der Schriftstil ist locker und leicht. Die Atmosphäre im Wien zu Zeit Sisis wird gut wiedergegeben.
In Schönbrunn trifft sich eine Jagdgesellschaft. Bei der Jagd wird Erzherzog Salvator am Ohr verletzt. Sisi hat dies von ihrem Standpunkt aus beobachtet. Der Erzherzog nimmt es mit Humor.
„…So miserabel, wie die Herren schießen, kann es auch ein Querschläger gewesen sein…“
Doch wenige Stunden später ist der Erzherzog tot. Die äußeren Umstände sprechen für einen Schuss. Natürlich mischt sich Sisi in die Ermittlungen ein.
Von der illustren Gesellschaft, die im Schloss vorhanden ist, hätte so mancher ein Motiv für die Tat. Der Erzherzog war aus vielen Gründen unbeliebt. Ihm gehörte auch der Traugottstollen. Nach dem Unglück hatte er sich allerdings nie bei den Angehörigen der Toten blicken lassen. Als Onkel des Kaisers ist Salvator jedoch unangreifbar.
Gewöhnungsbedürftig ist das Bild, das die Autorin von Sisi und dem Verhältnis zu ihren Mann zeichnet. Beides scheint mir weit von der Realität entfernt.
Die Geschichte wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf. Jeder der Beteiligten hat seine besondere Meinung zu den Vorkommnissen.
Am Ende bleibt keine Frage offen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Jackolino
4/5
05.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Sisi - die kluge Kaiserin
In Schönbrunn, bzw. dem Jagdschloss Auhof trifft sich die kaiserliche Entourage zur Fasanenjagd. Außer Sisi sind Erzherzog Salvator, seine Gattin Helene, das Bankiersehepaar Balthoff, Sir Laurence, ein englischer Freund und Sportlehrer Sisis, ein steirischer Graf und ein russischer Tenor mit von der Partie, außerdem die Hofdame der Kaiserin und einige Diener. Sisi wird Zeuge eines Angriffs auf Erzherzog Salvator, den dieser jedoch als Querschläger abtut. Er ist am Ohr verletzt. Allerdings findet man ihn am nächsten Morgen tot in einem der Zimmer des Schlosses Schönbrunn. So unbeabsichtigt scheint die Schussverletzung vom Vortag also doch nicht gewesen zu sein.
Der Erzherzog ist kein sympathischer Mensch, er betrügt seine Frau, ist ein Schürzenjäger, nach einem schrecklichen Unfall in einer seiner Kohlegruben interessiert ihn das Schicksal der betroffenen Menschen überhaupt nicht, ihm geht es nur ums Geldverdienen, dabei ist er bereits einer der reichsten Männer Österreichs. Es gibt also einige, die ein Motiv für die Tat hätten.
Sisi mochte den Erzherzog zwar auch nicht, findet aber kriminelle Ermittlungen immer ausgesprochen spannend. Und so mischt sie sich in die Aufklärung, mit der eigentlich Oberst Meinradt betraut ist, ein. Ihr Mann, Kaiser Franz Joseph sieht das überhaupt nicht gerne und versucht, ihr die detektivische Arbeit zu untersagen, aber mit viel weiblicher List vermag Sisi doch, Licht in die Ermittlungen zu bringen.
Ich fand es amüsant, mir Kaiserin Elisabeth als Schnüfflerin und Detektivin in der Hofburg, in Schönbrunn und im Jagdschloss Auhof vorzustellen. Natürlich wirken immer noch die Romy Schneider Filme nach, die aber eine eher heile Welt am Kaiserhof vermittelten. Näher an der Wirklichkeit war da Brigitte Hamann mit ihrer Biografie. Einige ihrer Erkenntnisse sind auch in den Krimi eingeflossen, so z. B. die eigene Turnhalle Sisis im Schloss oder die Probleme der kaiserlichen Familie mit dem Thronfolger und seinem Erzieher Gondrecourt.
Angenehm fand ich, dass das Kaiserpaar als durchaus nahbar geschildert wurde, die vielleicht auch gerne auf das ganze Brimborium um sie herum verzichtet hätten. Elisabeth ist unprätentiös, packt mit an, ist nicht empfindlich und ohne Berührungsängste. Der Umgang mit ihrem Dienstpersonal ist fair und freundlich und so schafft sie es auch, an Informationen zu kommen, die der Polizei vorenthalten worden wären.
Natürlich werden die Morde zum Schluss geklärt, wobei Sisi, was die Bestrafung der Schuldigen angeht, durchaus zu eigenwilligen Entscheidungen kommt. Aber dafür ist sie die Kaiserin und die Handlung spielt lange vor unserer Zeit und es galten noch andere Gesetze.
Ich fand die Idee, Sisi in Mordfällen ermitteln zu lassen, witzig und vielversprechend und habe das Buch mit Vergnügen gelesen.
thewonderlandofbooks
Thalia Book Circle Community
3/5
06.07.2026
eBook (ePUB 3)
Nettes Cozy Crime, aber ich bin nicht wirklich reingekommen
2,5/5 ⭐️
Ich war ehrlich gesagt etwas verunsichert vor dem zweiten Band. Band 1 fand ich okay, aber es hat mich noch nicht richtig gepackt. Trotzdem hatte ich die Hoffnung, dass ich diesmal besser in die Geschichte reinkomme, weil mich das Setting rund um Sisi, der Regency-Flair und die Idee hinter dem Krimi eigentlich total reizen.
Leider hat sich diese Hoffnung für mich nur teilweise erfüllt. Grundsätzlich ist die Geschichte wieder total kurzweilig und lässt sich super schnell weglesen. Auch das Setting mochte ich wieder sehr gern. Sisi als Protagonistin funktioniert für mich einfach gut, gerade weil sie zwischen ihren Pflichten und ihrem eigenen Ermittlungsdrang hin und hergerissen ist. Auch das Wiedersehen mit bekannten Figuren und das Zusammenspiel im Umfeld hat mir wieder gefallen.
Das große Problem war für mich allerdings, dass ich komplett den Überblick über die Figuren und Konstellationen verloren habe. Ich konnte mir die Namen und Verbindungen oft nicht merken und musste ständig überlegen, wer eigentlich wer ist und wie alles zusammenhängt. Das hat mir das Miträtseln leider extrem schwer gemacht.
Und genau darunter hat der Kriminalfall für mich gelitten. Eigentlich ist die Idee gut und auch das Setting wieder sehr gelungen, aber ich war so oft raus aus der Geschichte, dass ich nicht wirklich in den Fall eintauchen konnte. Dadurch hatte ich viele Fragezeichen und konnte die Spannung nicht richtig greifen.
Im Vergleich zu Band 1 fand ich das Drumherum sogar ähnlich gut oder teilweise sogar besser, aber ich bin einfach nicht mehr so reingekommen. Vielleicht lag es auch daran, dass der Überraschungseffekt vom ersten Band weg war oder ich mich an den Stil schon gewöhnt hatte.
Fazit:
Am Ende war es für mich ein netter, kurzweiliger Read, aber mehr leider nicht. Ich habe das Buch eher beendet, um es zu beenden, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht, nicht weil es mich wirklich gepackt hat.
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