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Produktbild: Tote Frauen verzeihen nicht (Bd. 1)
Band 1 Neu
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Katarina Wennstam

1. Tote Frauen verzeihen nicht (Bd. 1)

Tote Frauen verzeihen nicht (Bd. 1) Historischer Kriminalroman - Der Auftakt der großen Bestsellerserie aus Schweden

Aus der Reihe Jahrhundertmorde
Gesprochen von
8
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Anna Carlsson

Spieldauer

11 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.10.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

181

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

Döda Kvinnor Förlåter Inte (Bookmark Förlag, Stockholm 2023)

Übersetzt von

Marie-Sophie Kasten

Sprache

Deutsch

EAN

9783844557855

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Anna Carlsson

Spieldauer

11 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.10.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

181

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

Döda Kvinnor Förlåter Inte (Bookmark Förlag, Stockholm 2023)

Übersetzt von

Marie-Sophie Kasten

Sprache

Deutsch

EAN

9783844557855

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Yvonne

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    03.11.2026

    eBook (ePUB)

    Historischer Kriminalroman um 1896, der perfekt auf die Misstände von Frauen hinweist

    Der Roman hat mich sehr begeistert. Er ist für mich eher gesellschaftskritisch und setzt sich mit den Misständen von Frauen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten auseinander. Da ist Olga, Witwe eines hohen Polizeibeamten, die ein Schicksal trägt, was nach und nach im Buch enthüllt wird. Ich hatte einen Gedanken, der sich allerdings später nicht bewahrheitete. Das war schon sehr gekonnt von der Autorin gemacht. Neben der reichen Olga, deren erwachsener Sohn ebenfalls bei der Polizei ist, lernt man ihr Dienstmädchen Edit kennen. Sie entstammt einer sehr armen Familie und dann ist da noch Hildur, die Tochter des Pförtners, die mit zahlreichen Geschwistern und ihrem Vater in dem Einzimmer-Pförtnerhaus lebt und neben der Versorgung ihrer Geschwister, die zweite Frau des Vaters ist bei der Geburt des jüngsten Kindes gestorben, Näharbeiten sehr geschickt durchführt. Dabei lernt sie auch Fredrika kennen, die Waise ist und von ihrem Onkel, einem Arzt, als Gesellschafterin aufgenommen wird. Was haben nun alle Frauen gemeinsam? Sie wohnen in dem gleichen Haus. Als Hildur eines Nachts die Leiche einer jungen Frau findet, die dem Anschein nach ein Kind abgetrieben hat und dabei gestorben ist, werden die Frauen nach und nach aktiv, denn sie glauben nicht an diesen Todesumstand. Nachdem auch noch ein weiterer Toter gefunden wird, ermitteln die Frauen gemeinsam. Das war wirklich spannend zu lesen, wobei der Fokus der Autorin hier eher auf den Umständen liegt, in denen die Frauen lebten und wie diese sich nach und nach versuchen daraus zu befreien. Dabei erkennt der Leser wie durch das Zusammenhalten der Frauen nach und nach alte Rollenmuster aufbrechen. Der Leser begleitet dabei auch die einzelnen Protagonistinnen in Kapiteln und lernt dabei ihre Geheimnisse kennen, die jede hat. Auch werden die Gedanken sichtbar. Ein toller Roman, der flüssig zu lesen ist und ich kam mir wirklich in die Zeit versetzt vor. Da ich historische Romane und gerade auch historische Krimis mag, kann ich den Roman sehr für diese Zielgruppe empfehlen. Insbesondere auch den Lesern, die sich mit den Themen wie Doppelmoral, Unabhängigkeit, die eine Frau nur über den Tod des Mannes gewinnen konnte, erste Ärztinnen, unpraktische Kleidung, geltende Gesetze, die die Männer unterstützten und von Männern gemacht wurden, die dadurch Frauen als nicht vollwertiges Mitglied der Gesellschaft erscheinen ließen. Der nächste Band erscheint Anfang April 2027, ich freue mich schon sehr darauf.

  • Bewertung

    5/5

    03.11.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Historischer Roman mit starken Frauen

    Mit „Tote Frauen verzeihen nicht“ entführt Katarina Wennstam uns ins Stockholm Ende des 19. Jahrhunderts und versetzt uns historisch recht genau in eine Gesellschaft im Umbruch, in der die Herkunft und der gesellschaftliche Stand maßgeblich über die Möglichkeiten eines Menschen, insbesondere von Frauen, entschieden haben. Besonders beeindruckt hat mich die Darstellung der damaligen Lebensverhältnisse und die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, inklusive Krankheiten, Glaubenssätzen und neuesten Entwicklungen. Die patriarchalen Strukturen, die Abhängigkeit der Frauen und die Doppelmoral einer Gesellschaft, in der Männer weitreichende Freiheiten genießen, während Frauen die Konsequenzen tragen müssen, werden hier sehr kritisch beleuchtet. Dabei wird deutlich, wie wenig ein Frauenleben wert sein konnte, wenn es nicht in die gesellschaftlichen Erwartungen passte. Nicht alle Handlungsstränge haben mich gleichermaßen überzeugt. Gerade die kurze Geschichte rund um Maja hätte für mich stärker in die Gesamthandlung eingebunden werden können. Besonders nahegegangen ist mir jedoch Edits Schicksal. Ihre Figur fand ich einfühlsam dargestellt. Und ihr Schicksal hat mich beim lesen ergriffen. Ich habe mit ihr mitgelitten und hätte ihr von Herzen ein Happy End gewünscht. Gleichzeitig musste ich mir eingestehen, dass ein solches Ende vielleicht zu romantisch für die Zeit gewesen wäre, in der die Geschichte spielt. Gerade diese Tragik macht ihre Geschichte für mich so eindringlich. Insgesamt ist „Tote Frauen verzeihen nicht“ für mich ein lesenswerter historischer Kriminalroman, der nicht nur einen spannenden Fall erzählt, sondern vor allem die Lebensrealität von Frauen in einer Gesellschaft sichtbar macht, in der sie oftmals unsichtbar waren. Ein Buch, das nachdenklich stimmt und dessen Figuren einen nicht unberührt zurücklassen.

  • Bock auf Bücher

    aus Dresden

    5/5

    30.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein atmosphärischer, feministischer Kriminalroman, der weit über seinen Fall hinaus erzählt

    Stockholm um 1890: Vier Frauen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten entdecken nach und nach, was ihre Lebensgeschichten miteinander verbindet. Olga, Fredrika, Hildur und Edit bewegen sich in einer Welt, in der Frauen nur begrenzte Rechte und Möglichkeiten haben und männliches Fehlverhalten allzu oft auf ihre Kosten geht. Besonders begeistert haben mich die vier Protagonistinnen. Sie sind unterschiedlich gezeichnet, ihre Lebensrealitäten sorgfältig ausgearbeitet. Ihre Annäherung wirkt dabei nicht konstruiert, sondern entwickelt sich Schritt für Schritt. Gerade darin liegt für mich eine der schönsten Aussagen des Romans: Solidarität entsteht, wenn Frauen beginnen, die Erfahrungen anderer ernst zu nehmen und vermeintlich persönliche Schicksale in einem größeren Zusammenhang zu sehen. Auch das historische Setting ist hervorragend gelungen. Wennstam verbindet gründliche Recherche mit einer so leichtfüßigen Erzählweise, dass sich die Geschichte nie wie eine Geschichtsstunde anfühlt. Gleichzeitig verhandelt sie ernste Themen wie Sexarbeit, Machtmissbrauch, illegale Schwangerschaftsabbrüche und weibliche Selbstbestimmung. Ein berührender, stellenweise erschütternder und ausgesprochen feministischer Roman, der mich mit den Frauen hat mitfiebern und mitleiden lassen. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung! Eine klare Leseempfehlung für alle, die historische Kriminalromane mit starken Figuren, atmosphärischem Setting und gesellschaftlicher Tiefe mögen.

  • kuddel

    5/5

    24.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender historischer Krimi

    Die Autorin hat hier einen spannenden Reihenauftakt vorgelegt, der jetzt schon Lust auf die nächsten Bände macht. Im Mittelpunkt steht ein Quartett von Frauen aus unterschiedlichen Schichten. Die Näherin Hildur findet in der Neujahrsnacht eine tote 16jährige mit einem Fötus neben sich. Bis vor kurzem war sie Dienstmagd bei einem angesehenen Bauherrn in Stockholm. Sie starb an den Folgen einer Abtreibung. Für die Polizei ist dies kein Fall in dem ermittelt wird. Die Welt 1895 ist von anderen Frauenbildern, Rollen und Gesellschaftsregeln geprägt als heute. Stockholm und das Leben für Frauen in der Zeit, die Gefahren und Machtstrukturen, die sie aushalten mussten werden hier gut beschrieben. Das Gesundheitswesen, Hygiene, Mode und das Wahlrecht werden ebenfalls thematisiert. Hildur hört sich mit ihren Mitbewohnerinnen, der wohlhabenden Polizistenwitwe Olga, deren Dienstmädchen Edit und Fredrika vorsichtig um. Sie wollen wissen, was hier passiert ist. Die Fragen werden nicht gerne gehört und es wird riskant für die Frauen. Die Autorin erzählt spannend und flicht in den Kriminalfall immer wieder die Gesellschaftsordnung nebst einiger Kritik ein. Die Welt war männerdominiert. Arme Mädchen mussten sich als Dienstmädchen verdingen, sie waren den Dienstherren ausgeliefert, deren Frauen wegschauten und die Schwangeren ohne Papiere auf die Straße setzen konnten. Die Figuren haben mir gut gefallen. Sie haben interessante Charaktere, die sich weiterentwickeln. Ich bin sehr gespannt auf die beiden bereits angekündigten Fortsetzungen.

  • br62

    5/5

    14.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    4 Frauen unterschiedlicher Herkunft, aber mit einem gemeinsamen Ziel

    1896 findet die Näherin Hildur in einem Stockholmer Hinterhof die Leiche einer jungen Frau. Tief berührt von ihrem Tod beginnt sie Fragen zu stellen und findet in Frederika, einer Nachbarin, in der wohlhabenden Witwe Olga und ihrem Dienstmädchen Edit Verbündete. Die Autorin Katarina Wennstam hat sich sehr ausführlich mit der Geschichte Stockholms um die Jahrhundertwende 1900 beschäftigt. Sie erzählt abwechselnd aus der Sicht der vier Frauen unter welchen Bedingungen sie leben, welche Stellung sie in der Gesellschaft haben und welche Rechte sich davon ableiten. Obwohl sie Frauen aus unterschiedlichen, sozialen Schichten sind, ist ihnen doch eines gemeinsam, ihr Leben wird von Männern bestimmt. Ich habe den Mut dieser Frauen sehr bewundert, sich zur Wehr zu setzen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Für mich war es sehr interessant zu lesen, wieviel möglich ist, wenn man ein gemeinsames Ziel hat, nämlich ein Verbrechen aufzuklären. So stand natürlich der Kriminalfall im Mittelpunkt, die wenigen ermittlungstechnischen Möglichkeiten, die der Polizei zur Verfügung standen aber auch die Entwicklung neuer Techniken. Ich habe mich auf den 471 Seiten immer gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich manchmal schlucken musste, wenn die Ungerechtigkeiten aufgedeckt wurden. Tatsächlich freue ich mich jetzt schon die nachfolgenden Bücher zu lesen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (8)

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