Produktbild: Psychoanalytisch fundierte Traumapädagogik

Psychoanalytisch fundierte Traumapädagogik Zur Professionalisierung Sozialer Arbeit mit traumatisierten Menschen

1

31,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Herausgeber

Bernd Ahrbeck + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

162

Maße (L/B/H)

20,2/15,1/1,5 cm

Gewicht

245 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3501-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

162

Maße (L/B/H)

20,2/15,1/1,5 cm

Gewicht

245 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3501-1

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

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  • Bewertung

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch genau, wie eine psychoanalytisch zeigt, was fundierte Traumapädagogik zur Perspektiverweiterung und Professionalisierung beitragen kann.

    Birgit Bucher diskutiert gleichermaßen wissenschaftstheoretisch wie anwendungsbezogen, inwiefern die in der traumapädagogischen Praxis als zentral geltenden Konzepte durch eine explizit psychoanalytische bzw. psychoanalytisch-pädagogische Fundierung an Gehalt und Tiefendimension gewinnen können. Sie zeigt, wie insbesondere die den Frühen Dialog beschreibenden, interaktionellen Konzepte Holding, Containment und Mentalisierung sowie die für die psychoanalytische Theoriebildung und Methodik zentralen Konzepte Übertragung und Gegenübertragung, Wiederholungszwang und Szenisches Verstehen für die Traumapädagogik genutzt werden können. Praxisnah und anhand von Fallbeispielen skizziert die Autorin den Nutzen der Integration psychoanalytisch-pädagogischer Wissensbestände in die traumapädagogische Aus- und Weiterbildung. Nach einem Vorwort und einer Einleitung wird danach die Konzeptualisierung von Trauma im psychoanalytischen Kontext beleuchtet. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie Traumapädagogik, Psychoanalyse und Psychoanalytische Pädagogik den Gegenstand im Rahmen ihrer Entwicklungsgeschichte konzipieren. Dazu werden auch Pionier*innen und ihre jeweiligen Kontexte dargestellt. Daran knüpft das folgende Kapitel an. Dabei werden ausgewählte traumapädagogische Konzepte auf ihre psychoanalytisch-pädagogischen Wurzeln zurückgeführt und vertiefend nach den Voraussetzungen einer gelungenen Adaption sowie nach Möglichkeiten ihrer Erweiterung gefragt, um an diese Weise präzisere Erklärungsmuster für die mit Traumatisierung einhergehende Beziehungsstörung und möglicherweise nachhaltigere Interventionen im Umgang damit zu erlangen. Das letzte Kapitel sucht noch einmal explizit nach den Anschlussfähigkeiten dieser Überlegungen für die Praxis im Umgang mit Traumapatient*innen. Die Schulung von Fachkräften Sozialer Arbeit in traumapädagogischer Arbeit, ihre Rahmenbedingen zur Weiterbildung und Fähigkeiten individueller Selbstreflexion sind dabei Schwerpunkte. Im Anhang gibt es noch ein Literaturverzeichnis. Das Buch ist kompakt geschrieben und informativ. Das dritte und vierte Kapitel zu Konzepten und Schlussfolgerungen hätten ruhig etwas ausführlicher dargestellt werden können. Das Buch zeigt aber genau, wie eine psychoanalytisch fundierte Traumapädagogik zur Perspektiverweiterung und Professionalisierung beitragen kann. Es wäre töricht, diese erweiterten Möglichkeiten nicht zu nutzen.

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  • VorwortBarbara Neudecker1 Einleitung2 Trauma im psychosozialen KontextZugänge von Traumapädagogik,Psychoanalyse und Psychoanalytischer Pädagogik2.1 Trauma als Gegenstand:Die Etablierung der Traumapädagogikals eine Fachrichtung mit hoher Praxisorientierung2.1.1 Entstehung, Selbstverständnis und zentrale Konzepteder Traumapädagogik2.1.2 Der Traumabegriff der Traumapädagogikin ausgewählten Monografien, Periodika und Sammelbänden2.1.3 Traumapädagogische Diagnostik2.1.4 Psychoanalytisch-pädagogische Zugänge der Traumapädagogik2.2 Trauma in der Psychoanalyse2.2.1 Die Anfänge psychoanalytischer Traumatheorie:Entwicklung eines psychoökonomischen Trauma-Modells2.2.2 Vom psychoökonomischenzum objektbeziehungstheoretischen Trauma-Modell2.2.3 Neuere traumabezogene Konzepte und Schlussfolgerungenaus den Erkenntnissen der Frühentwicklung2.3 Trauma im theoretischen Fokusvon Psychoanalytischer Pädagogik2.3.1 Anwendung der Psychoanalyse in der Pädagogik?2.3.2 Ist die Psychoanalytische Pädagogik nicht eigentlichim Kern schon eine Form der Traumapädagogik?3 Perspektiverweiterung traumapädagogischer Konzeptedurch die PsychoanalysePsychoanalytisch fundierte Traumapädagogik3.1 Das Konzept von Übertragung und Gegenübertragungund die Projektive Identifizierung als Entwicklungsraum3.2 Das Konzept des Guten Grundes durchSzenisches Verstehen und Fördernden Dialog vertiefen3.3 Das Konzept des Sicheren Ortes in seiner Tragfähigkeitdurch Optimalstrukturierung, Holdingund Containing stärken4 Schlussfolgerungen für Aus- und Weiterbildungzur Professionalisierung Sozialer Arbeitmit traumatisierten Menschen4.1 Chancen und Grenzen der Integrationpsychoanalytisch-pädagogischer Wissensbeständein die traumapädagogische Aus- und Weiterbildung4.2 Gruppenanalytische Selbsterfahrungzur Förderung der Selbstreflexivität4.3 Szenisches Verstehenals psychoanalytisch orientierte Selbstreflexion4.4 Professionelles Arbeiten in und an Grenzen:Szenisches Verstehen eines Fallberichtes4.5 SchlussbemerkungLiteraturDanksagung