Produktbild: Ökonomische Analyse der Schiedsgerichtsbarkeit
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Ökonomische Analyse der Schiedsgerichtsbarkeit Theorie, Empirie, Rechtsvergleichung

92,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.05.2026

Verlag

Mohr Siebeck

Seitenzahl

241

Maße (L/B/H)

24,5/16,2/2,3 cm

Gewicht

504 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-16-200541-0

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.05.2026

Verlag

Mohr Siebeck

Seitenzahl

241

Maße (L/B/H)

24,5/16,2/2,3 cm

Gewicht

504 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-16-200541-0

Herstelleradresse

Mohr Siebeck GmbH & Co. K
Wilhelmstraße 18
72074 Tübingen
DE

Email: info@mohrsiebeck.com

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  • Produktbild: Ökonomische Analyse der Schiedsgerichtsbarkeit
  • I. Einleitung

    II. Einseitige Wahl des Gerichts: forum shopping

    1. Prozessrisikoanalyse des Anspruchstellers

    2. Die erwarteten Prozesskosten

    3. Vergleich mehrerer Gerichte: forum shopping

    4. Die Angebotsseite

    5. Bewertung

    III. Einverständliche Wahl des Forums

    1. Gerichtsstands- und Schiedsvereinbarungen

    2. Keine Optimierung der Siegchancen

    3. Maximierung des Vertragsnutzens

    4. Beeinflussung der Entscheidung über Erfüllung oder Vertragsbruch

    5. Vorbehalt: Effizienz des materiell-rechtlichen Vertrags

    6. Kosten

    7. Einschränkungen in der realen Welt

    8. Agenturkosten

    9. Die Reaktion der Marktgegenseite: Gesetzgeber und Gerichte

    10. Bewertung

    IV. Die Nachfrage nach Schiedsgerichtsbarkeit

    1. Vereinbarungen ex ante und ex post

    2. Anwendung des Maximierungskalküls auf die Schiedsgerichtsbarkeit

    3. Der Nutzen der Schiedsgerichtsbarkeit bei Binnenstreitigkeiten

    4. Grenzüberschreitende Streitigkeiten

    5. Kosten

    6. Verfahrensdauer

    7. Institutionelle vs. Ad-hoc-Schiedsgerichtsbarkeit

    8. Entscheidungsheuristiken der Parteien

    9. Agenturkosten

    V. Was maximieren Schiedsrichter? - Anreizdynamiken im Schiedsgericht

    1. Wettbewerb auf dem Markt für schiedsrichterliche Streitbeilegung

    2. Keine wirtschaftlichen Anreize für Richter staatlicher Gerichte

    3. Schiedsrichter als kommerzielle Dienstleister

    4. Neutralität der Vorsitzenden und Einzelschiedsrichter

    5. Parteibenannte Schiedsrichter in der Zwickmühle

    6. Tendieren Schiedsgerichte zu faulen Kompromissen?

    VI. Gesetzgeber und Schiedsinstitutionen

    1. Die erweiterte Angebotsseite

    2. Schiedsinstitutionen

    3. Wettbewerb der Schiedsrechtsordnungen

    VII. Tiefenstruktur und „Philosophie" der Schiedsverfahrensrechte

    1. Wettbewerbsstrategien europäischer Schiedsplätze

    2. Das französische Modell: Internationale Schiedsgerichtsbarkeit als autonomes transnationales Rechtssystem

    3. Gegenmodell England: Symbiose von staatlicher Justiz und privater Schiedsgerichtsbarkeit

    4. Das schweizerische Modell: Neutralität und Pragmatismus

    5. Deutschland

    6. Fazit: Gerichte und Wissenschaft als Akteure des Wettbewerbs

    VIII. Empirie: Das Ranking der Schiedsplätze

    1. Empirische Daten

    2. Interpretation der Befunde

    3. Die Position Deutschlands im Wettbewerb der Schiedsstandorte

    IX. Alternative Streitbeilegung als Alternative

    1. Die Schiedsgerichtsbarkeit im Menü der ADR-Mechanismen

    2. Kostenvorteile der Mediation und anderer ADR-Mechanismen

    3. Der (geringere) Nutzen von Mediation und ADR

    4. Empirische Evidenz

    5. Versteckte Kosten und Risiken von Mediationsklauseln

    X. Externalitäten der Schiedsgerichtsbarkeit

    1. Konkretisierungs- und Rechtsfortbildungsfunktion der Zivilgerichte

    2. Kein Beitrag der Schiedsgerichte

    3. Gewichtung der Externalitäten

    XI. Die Zukunft der Schiedsgerichtsbarkeit

    1. Kritik an der Schiedsgerichtsbarkeit

    2. Legitime Parteiinteressen an schiedsrichterlicher Streitbeilegung

    3. Verfassungsrechtliche Gewährleistung der Schiedsgerichtsbarkeit

    4. Geheimjustiz?

    5. Unionsrechtliche Einschnürung der Schiedsgerichtsbarkeit

    6. Bilanz: Ökonomischer Nutzen und rechtlicher Status der Schiedsgerichtsbarkeit