• Produktbild: Wo das Eis singt
  • Produktbild: Wo das Eis singt

Wo das Eis singt Schwedenroman

15

26,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.05.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/2,3 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-696-39604-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.05.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/2,3 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-696-39604-6

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Menschen, die ihre Familie verlassen und dabei nicht nur Gutes erfahren müssen!

    Dieses Buch erschien 2026. „Eine Entscheidung in einer Winternacht verändert alles.“ Ante verlässt 1949 seine Familie im Norden Schwedens. Damit löst er sich von Herkunft, Erwartungen und einer Zukunft, die andere längst für ihn bestimmt haben. So erfindet er sich unter anderem Namen in Paris neu und wird Kriegsreporter. Helga steht an seiner Seite, sie liebt ihn, ohne zu wissen, wer er wirklich ist. Ante versucht, seine Vergangenheit endgültig abzustreifen. Zur gleichen Zeit kämpft seine Schwester Máret allein und abgeschnitten von der Welt ums Überleben. Ante erhält einen Brief von Máret, der seine mühsam aufgebaute Identität ins Wanken bringt. Zwei Leben, zwei Wege, es stellt sich die Frage, wie weit ein Mensch gehen kann, bevor er sich selbst verliert. Hier handelt es sich um eine fiktive Geschichte vor realem, historischem Hintergrund. Das Cover und der Titel passen super zur Geschichte. Nachdem ich diesen Roman gelesen habe, ist das auf jeden Fall klar. Der Schreibstil der Autorin Heike Fröhling gefällt mir super. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und verschiedenen Zeiten erzählt. Die Überschriften weisen immer auf die Zeit hin und den Ort. So wusste ich genau, in welcher Gegend und in welcher Zeit ich mich beim Lesen befand. Abwechselnd erfuhr ich etwas über Ante und seine Schwester Máret. Beide haben der Familie aus unterschiedlichen Gründen den Rücken gekehrt und so machen auch beide unterschiedliche Erfahrungen. Sowohl Ante als auch Máret haben ein schweres Schicksal zu verkraften und so habe ich mit ihnen gelitten, gehofft und gebangt. Wie schwer muss es sein, fernab der Heimat unter einer anderen Identität zu leben? Ich habe Ante bewundert, denn er ist echt stark und sein Leben war alles andere als leicht. Máret erlebt etwas, das mir sehr zu Herzen ging und mir auch Tränen in die Augen trieb. Ich hatte Lesemomente der besonderen Art und hab alles supergut nachvollziehen können, denn die Beschreibung der Gegend ist so bildhaft, dass sich alles wie einen Film vor meinen Augen abspielte. Mich hat die Geschichte tief bewegt und ich konnte dieses Buch kaum aus den Händen legen. Das Buch habe ich an einem Tag regelrecht verschlungen. Die Bücher der Autorin Heike Fröhling gefallen mir immer sehr, aber dieses ist schon ganz besonders. Danke für dieses tolle Leseerlebnis. Mich konnte die Autorin Heike Fröhling begeistern, faszinieren und überzeugen. Auch hat mich die Geschichte zum Nachdenken gebracht und mir viel über das Leben der Samen aufgezeigt. Für mich ist dieses Buch ein Lesehighlight. Aus diesem Grund empfehle ich es natürlich sehr gern weiter.

  • leseratte1310

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben der Sámi

    Der Same Ante hadert mit dem vorgezeichneten einfachen Leben. In einer Winternacht im Jahr 1949 verlässt er seine Familie. Da er keine Papiere hat, nimmt er einfach eine neue Identität an und schließt sich in Frankreich der Fremdenlegion an. Auch seine Schwester Máret trennt sich von der Familie und lebt mit ihrem Hund in einer verlassenen Hütte. Sie begegnet einem schwedischen Pfarrer und verliebt sich in ihn. Aber er ist nur gekommen, um die Heiligtümer der Samen zu zerstören, was verheerende Folgen hat. Die Atmosphäre in Schwedens Norden ist sehr bildgewaltig beschrieben. Die winterliche Kälte und die Einsamkeit sind greifbar. Es ist das Land der Sámi, das ihnen genommen wird und Entwurzlung und Diskriminierung bringt. Die Samen sind nicht angesehen in Schweden. Sie werden unterdrückt, dürfen ihre Sprache nicht verwenden und ihre Bräuche nicht mehr ausüben. Aber Ante möchte mehr. Er würde gerne studieren, doch das ist unmöglich. Daher verlässt er die Familie und schafft es tatsächlich ohne Papiere nach Frankreich. Er schämt sich, ein Same zu sein und nimmt eine andere Identität an. Als er nach der Zeit bei der Fremdenlegion zurückkommt, trifft er Helga. Sie kommen sich näher, aber es steht auch Einiges zwischen ihnen. Als Márets Mann stirbt, gibt die Familie ihr die Schuld an seinem Tod. Sie zieht sich mit ihrem Hund in eine verlassene Berghütte zurück, wo sie einsam lebt. Die Begegnung mit Adam eröffnet ihr eine fremde Welt, bringt dann aber große Schwierigkeiten mit sich. Besonders ihr Bruder Risstin ist mit ihrem Leben nicht einverstanden. Aber Máret ist eine starke Frau, die viel erträgt. Am Ende schließt sich der Kreis und Ante und Máret werden sich wiedersehen. Es ist eine tiefgründige und lesenswerte Geschichte, die mich tief berührt hat.

  • Bewertung

    aus Lannach

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein besseres Leben?

    Dieser Roman der Autorin Heike Fröhling erzählt die Geschichte von drei Geschwistern, die der Bevölkerungsgruppe der Samen im Norden Schwedens entstammen. Sie beginnt im Jahr 1943. Ante, Maret und Rissin sind die Geschwister, um die es geht. Sie besuchen eine schwedische Schule, an der sie wegen ihrer Abstammung nicht besonders gut behandelt werden. Ante möchte gern studieren, aber das ist nicht möglich, er soll in die Fußstapfen seiner Vorfahren treten und Rentiere züchten. Maret wird mit einem Mann verheiratet, der Trinker ist und dann auch noch erkrankt. Maret will ihm helfen, aber er stirbt Rissin ist ganz und gar Same, er ist mit seinem Leben im Dorf und der Gemeinschaft zufrieden. Sowohl Ante als auch Maret verlassen das Dorf, um ihr Leben selbst gestalten zu können. Ante landet mit einer völlig neuen Identität bei der Fremdenlegion, Maret in einer armseligen Hütte ausserhalb ihres Dorfes. Der Roman erzählt eindringlich von der schwierigen Situation der Samen, von Wünschen und Bedürfnissen, die zum Teil sogar erfüllt werden. Aber auch ein einfaches Leben ist niemals einfach, das erfahren sowohl Ante als auch Maret. Das Buch erschließt eine traurige, zu Herzen gehende Lebensbeschreibung, die man unbedingt lesen sollte. Das Cover zeigt den zugefrorenen See , dessen Eis man beinahe wirklich singen zu hören meint.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Identitätssuche

    Ante und seine Familie leben hoch im Norden Schwedens. Doch er kann sich nicht mit seiner samischen Abstammung abfinden. Während seine Schwester Máret und sein Bruder Risstin mit ihrem Leben zufrieden zu sein scheinen, zieht es Ante fort von seinen Eltern und dem Dorf. Er wagt in Algerien bei der Fremdenlegion einen Neuanfang mit neuer Identität, denn er schämt sich seiner Abstammung. Während er neue Menschen kennenlernt und sich bis zum Kriegsberichterstatter emporarbeitet, schickt Ante immer wieder Briefe an seine Schwester, von der er jedoch nie eine Antwort erhält. Máret wiederum kämpft ihren eigenen Kampf in der rauen Umgebung des Nordens. Doch dann scheinen sich die Wege der beiden Geschwister, die unter dem Druck gesellschaftlicher Ausgrenzung und persönlicher Entscheidungen zu leiden haben, nach Jahren wieder zu kreuzen… „Wo das Eis singt“ von Heike Fröhling ist ein atmosphärischer und emotionaler Roman, der weit mehr ist als nur eine Geschichte über den hohen Norden. Er verbindet historische Realität mit persönlichem Schicksal und erzählt eindrucksvoll von Identität, Verlust und dem Kampf um kulturelle Zugehörigkeit. Besonders beeindruckend finde ich die intensive Darstellung der samischen Kultur und ihrer Unterdrückung im Schweden der Nachkriegszeit. Die Autorin schafft es, die raue Schönheit Lapplands ebenso lebendig einzufangen wie die innere Zerrissenheit ihrer Figuren. Die winterliche Landschaft wirkt dabei nicht nur als Kulisse, sondern beinahe wie ein eigener Charakter – still, erbarmungslos und zugleich poetisch. Dies zeigt sich auch im Titel, der das Leben der Samen im Einklang mit der Natur eindrucksvoll verdeutlicht. Der Schreibstil ist ruhig, bildhaft und emotional dicht. Gerade die Passagen über Entwurzelung und Heimatlosigkeit bleiben lange im Gedächtnis. Gleichzeitig entwickelt der Roman eine starke Sogwirkung, weil sich persönliche Schicksale mit historischen Konflikten verweben. Besonders gelungen ist die Figur Máret, deren Einsamkeit und Hoffnung sehr berührend dargestellt werden. Aber auch Antes täglicher Kampf um seine Identität und welche Auswirkungen diese auf sein Leben hat, haben mich sehr beeindruckt. „Wo das Eis singt“ ist kein schneller Wohlfühlroman, sondern eine tiefgründige Geschichte über Herkunft, Freiheit und die Frage, was vom eigenen Ich bleibt, wenn man seine Wurzeln verliert. Wer atmosphärische Romane, starke Familiengeschichten und historische Themen mag, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.

  • kleinschorschi

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende und emotionale Familiengeschichte

    Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Ante und Máret, deren Wege sich unter dramatischen Umständen trennen. Ante erkennt früh, dass ihm als Same jede Zukunft verbaut wird. Seine Sprache und Kultur werden unterdrückt, Bildung bleibt ihm verwehrt. Seine Flucht nach Frankreich und der Eintritt in die Fremdenlegion zeigen eindrucksvoll, welchen Preis Menschen zahlen, wenn sie ihre Herkunft verleugnen müssen, um frei zu sein. Besonders berührend ist dabei die innere Zerrissenheit der Figur: Ante gewinnt äußerlich ein neues Leben, verliert dabei jedoch Stück für Stück seine eigene Identität. Parallel dazu schildert der Roman Márets Schicksal im Norden Schwedens. Ihre Einsamkeit, die Schuldzuweisungen ihrer Familie und ihr Leben in der abgelegenen Berghütte erzeugen eine stille, melancholische Atmosphäre. Die Begegnung mit dem Pfarrer bringt zunächst Hoffnung und Wärme in ihr Leben, entwickelt sich jedoch zu einem schmerzhaften Konflikt zwischen Liebe und Verrat. Gerade dieser Handlungsstrang macht deutlich, wie eng persönliche Gefühle und politische Unterdrückung miteinander verbunden sein können. Fazit / Meinung: Das (Taschen-)Buch hat 290 Seiten und ist in 46 Kapitel eingeteilt, die alle eine Orts- und Datumsangabe haben. Die Länge der Kapitel sind meist angenehm kurz gehalten und genau richtig. Der Schreibstil ist locker und insgesamt sorgt es für einen flüssigen Lesefluss. Erzählt wird im Wechsel, immer so ca. zwei Kapitel Ante, dann ca. zwei Kapitel Máret und dann kommt ein kurzes Rückblick-Kapitel. Trotz der teilweise schweren Themen verliert der Roman nie seine Spannung. Vor allem die Frage, ob Ante jemals in seine Heimat zurückkehren und Frieden mit seiner Vergangenheit finden kann, trägt die Handlung bis zum bewegenden Ende. Es ist eine bewegende Geschichte, die 1949 im hohen Norden Schwedens beginnt und den Leser tief in die Lebenswelt der Samen hineinzieht. Die winterlichen Landschaften Lapplands wirken beinahe greifbar, gleichzeitig bleibt die Geschichte stets emotional nah an ihren Figuren. Besonders gelungen ist die Verbindung aus historischen Hintergründen und persönlichen Schicksalen. Der Roman macht auf ein wenig bekanntes Kapitel europäischer Geschichte aufmerksam und zeigt eindrucksvoll, wie stark Diskriminierung und Assimilationspolitik das Leben der Samen geprägt haben. Es ist ein emotionaler und zugleich wichtiger Roman über Entwurzelung, kulturelle Identität und den Kampf eines Volkes ums Überleben. Wer historische Familiengeschichten mit gesellschaftlicher Tiefe und starken Charakteren schätzt, wird dieses Buch kaum aus der Hand legen können. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

Kundinnen und Kunden meinen

5

13

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (15)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Wo das Eis singt
  • Produktbild: Wo das Eis singt