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Produktbild: Ein guter Charakter
Neu

Ein guter Charakter Roman

31

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2458

Erscheinungsdatum

06.10.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1031 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Luna, Phoenix, Queen

Übersetzt von

Gesine Schröder

Sprache

Deutsch

EAN

9783841241511

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

2458

Erscheinungsdatum

06.10.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1031 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Luna, Phoenix, Queen

Übersetzt von

Gesine Schröder

Sprache

Deutsch

EAN

9783841241511

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  • Bewertung

    5/5

    05.10.2026

    eBook (ePUB 3)

    Stärken und Schwächen

    Der Roman "Ein guter Charakter" von Julie Orringer ist im aufbau Verlag erschienen und wurde von Gesine Schröder aus dem Amerikanischen übersetzt. Der Roman ist im Original nach den unterschiedlichen Namen der Hündin "Luna, Phoenix, Queen" benannt. Den deutschen Titel finde ich passender und er gefällt mir weitaus besser. Barr Pennington, Professor für Literatur und Autor, lebt einsam und allein in seinem Haus im mittleren Westen. Die Söhne Milo und James sind ausgezogen und seine Frau Dava, ehemalige Professorin für Literatur, ist krankheitsbedingt in einem Pflegeheim. Als er Manuskripte von Dava findet, an denen sie jahrelang geschrieben hat, offenbart sich ihm eine unfassbare Wahrheit. Kurzerhand gibt er Davas Werk als seins aus. Nach seinem Tod entdecken sein Sohn James und Evie, die Assistentin von Barr, diesen Schwindel. Zusammen mit seinem Bruder Milo und Svetlana, der langjährigen Geliebten von Dava und die Verwalterin ihres literarischen Erbes, muss nun entschieden werden, ob man mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit geht. Was hat Barr dazu gebracht, den Roman seiner Frau als seinen auszugeben? Diese Frage stellen sich nicht nur seine Söhne. War es verletzte Eitelkeit oder eine Art Rache? Luna, Phoenix oder Queen, auf welchen Namen die Hündin auch immer hören mag, stellt eine Verbindung zwischen den Beteiligten her und ist der ruhende Pol, vor allem für die kranke Dava. Julie Orringer hat in ihrem Roman Themen, wie Einsamkeit, Krankheit, Sprachlosigkeit, sexuelle Neigungen und vieles mehr angesprochen. Themen, die bei vielen Menschen zum Alltag gehören und oft tabu sind. Themen, über die man gerne schweigt. Aber, dass das nicht der richtige Weg ist, hat Julie Orringer mit ihrem Roman gezeigt.

  • Jessy1968

    aus Antdorf

    5/5

    18.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein literarischer Schatz, der sich erst nach und nach offenbart.

    Das Cover, in seinen Farben und dem außergewöhnlichen Motiv, hat sofort meinen Blick auf sich gezogen. Voller Neugier, was es mit dem Hund und dem Vogel auf seinen Kopf auf sich hat und ebenfalls durch den Klappentext, der sehr interessant geklungen hat, musste ich dieses Buch einfach lesen. Ich fand es zunächst nicht ganz einfach, da es ganz anders war als erwartet. Jedoch hat es sich im Laufe des Lesens als richtiger Glücksgriff entwickelt. Wer mit dem Anfang noch nicht so ganz warm wird, sollte unbedingt weiterlesen und der Geschichte eine Chance geben. Mir persönlich hat der Einstieg zwar bereits sehr gut gefallen, doch so richtig in seinen Bann gezogen hatte mich das Buch zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Bis dahin war es für mich einfach eine interessante und abwechslungsreiche Geschichte, bei der ich gespannt war, wohin sie mich führen würde. Zunächst sieht es so aus, als ob Barr Pennington die Hauptperson ist. Zumindest verspürt er das dringende Bedürfnis die wohl ärmste Kreatur im Tierheim möchte mit ihm kommunizieren – wie sie es bereits schon einmal getan hat. Seine Frau ist an Alzheimer erkrankt und sein Verlangen gilt seiner deutlich jüngeren Assistentin. Man bekommt sehr schnell den Eindruck, dass es sich bei ihm um eine nicht besonders sympathische Person handelt und die Geschichte einen sehr runterziehen könnte. Doch all das sind nur Facetten einer wirklich ganz besonderen Geschichte, die trotz ihrer schweren und nachdenklichen Momente einen keineswegs herunterzieht, sondern sich einfach nach einer ganz eigenen Faszination entfaltet. Die eigentliche Geschichte dreht sich um Dava, seiner Frau. Ihrer Ehe, der Zeit mit ihrer Geliebten Sventlana, ihren Kindern und dem schleichenden Verfall durch ihre Alzheimer-Krankheit. In den sehr lang gehaltenen Kapiteln erzählen verschiedenste Personen Ausschnitte aus ihrem Leben und dem Zusammenhang mit Dava. Noch vor der Hälfte des Buches war es dann um mich geschehen. Ich tauchte immer tiefer in das Buch ein und ließ mich von den unterschiedlichen Lebensabschnitten der Figuren mitreißen. Besonders Milo, James und "das Reh" Naomi haben mich sehr berührt. Ich kann all diese Emotionen gar nicht mit Worten beschreiben, die sich hinter dieser Geschichte verbergen und vielleicht habe ich auch längst nicht alles verstanden, was sie zu erzählen vermag. Aber vielleicht ist genau das auch ein Teil ihrer Besonderheit: dass sie Raum für eigenen Gedanken lässt und noch lange nach dem Lesen in einem nachklingt. Julie Orringer hat eine wunderbare Art zu erzählen. Ihr Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und trotz dem eigentlich sehr ernsten und traurigen Hintergrund hat sie mich bestens unterhalten. Vor allem aber hat sie mich berührt und mir gezeigt, dass sich hinter einer zunächst eigenartigen Geschichte so viel mehr verbergen kann, als ich anfangs vermutet habe. Für mich ist "Ein guter Charakter" ein wahrer Schatz guter Literatur. Ein Buch, das mich überrascht, bewegt und schließlich vollkommen für sich eingenommen hat. Aber auch ein Buch, das Zeit für sich in Anspruch nimmt und nicht mal eben in zwei Tagen durchgelesen ist. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne etwas Besonderes lesen und sich auf eine vielschichtige Geschichte einlassen möchten.

  • Suzanne

    5/5

    17.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein leiser und berührender Roman

    Dieser Roman beginnt damit, dass Barr Penninton, Professor für Kreatives Schreiben, eine ungewöhnliche Zuneigung zu einem Hund fasst. Sein Leben hat sich sehr verändert seit bei seiner Frau Dava Alzheimer festgestellt wurde. Schon länger ist sie in einem Pflegeheim, in dem er sie nur widerwillig besucht, überfordert von der Situation dort. Im Tierheim begegnet er der Hündin Luna, die verletzt und mißgestaltet durch einen Unfall ist. Auf ihren gemeinsamen Spaziergängen hat er plötzlich das Gefühl die Hündin würde mit ihm reden. Er sucht immer wieder ihre Nähe und kann sich trotzdem nicht entschließen sie zu sich zu nehmen. Dann ist es zu spät, jemand anders hat die Hündin adoptiert und er kann diesen Verlust nur schwer ertragen. Der Roman spielt auf verschiedenen Zeitebenen. In Rückblicken erfahren wir auch Details aus Davas Leben und über die gemeinsame Ehe. Sie hat eine Affäre mit ihrer Kollegin Svetlana, die sich über eine lange Zeit hinzieht und von der der Rest ihrer Familie nichts ahnt. Wir erleben die bedrückenden Moment in denen Dava ihre Alzheimerdiagnose erhält und wie sie langsam immer mehr vergisst. Und die Zuneigung und Fürsorglichkeit die ihre Freundin Svetlana ihr entgegenbringt obwohl sie sie schon nicht mehr erkennt. Hauptthema des Buches ist zum einen der Verrat den Barr an seiner Frau begeht. Er veröffentlicht ein geheimes Manuskript, das sie vor ihm versteckt hat und das er zufällig findet. Er gibt es als sein eigenes aus und bekommt dafür viel Anerkennung. Zum anderen ist es aber auch die Veränderung die Dava durch die Alzheimererkrankung durchmacht und deren Verlauf wir als Leser miterleben. Das Buch liest sich wunderbar, es ist sehr leise und detailreich geschrieben. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, dadurch erfahren wir im Laufe des Romans mehr über die einzelnen Personen. Eine ganz besondere Position hat dabei die Hündin, sie ist in der Erzählung das verbindende Element zwischen den einzelnen Figuren. Sie hat für mich den guten Charakter, den man beim Professor vermisst. Die Autorin hat mich mit ihrem ruhigen unaufgeregten Erzählstil mit in die Geschichte genommen. Es ist ein ganz wunderbares Buch für einen ruhigen Herbsttag.

  • Bianka

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn einem eine Geschichte auch nach der letzten Seite nicht aus dem Kopf geht

    Wenn einem eine Geschichte auch nach der letzten Seite nicht aus dem Kopf geht Was für ein toller Roman! Ich habe Ein guter Charakter von Julie Orringer gerade beendet und bin wirklich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Es ist keine Geschichte, die mit großen Ereignissen oder ständig neuen Wendungen arbeitet. Vieles passiert zwischen den Figuren, und je mehr man über sie erfährt, desto interessanter und manchmal auch unangenehmer wird es. Dava ist eine erfolgreiche Literaturprofessorin und erkrankt viel zu früh an Alzheimer. Ihr Mann Barr findet beim Packen für ihren Umzug ins Pflegeheim ein unveröffentlichtes Manuskript, in dem sie ihr eigenes Leben und auch ihre Affäre mit ihrer Kollegin Svetlana verarbeitet hat. Und was macht er? Er nimmt das Manuskript, ändert ein paar Details und veröffentlicht es unter seinem eigenen Namen. Ich weiß nicht, was mich daran mehr wütend gemacht hat: dass er sich die Arbeit seiner Frau aneignet oder dass er genau weiß, dass sie sich irgendwann nicht mehr dagegen wehren kann. Dava verliert nach und nach ihre Erinnerungen und damit auch ein Stück von sich selbst. Und während sie immer weniger für sich selbst einstehen kann, nutzt ihr eigener Mann ihre Geschichte für seinen Erfolg. Das ist schon ein ziemlich bitterer Gedanke. Was mir an dem Roman besonders gefallen hat, ist, dass Julie Orringer ihre Figuren nicht einfach in Gut und Böse einteilt. Durch die verschiedenen Perspektiven von Dava, Barr, Svetlana und der Tochter erfährt man nach und nach mehr über diese Familie, ihre Beziehungen und die Dinge, die zwischen ihnen schiefgelaufen sind. Man versteht manches besser, ohne deshalb gleich alles gutzuheißen. Gerade Barr fand ich als Figur interessant, auch wenn ich sein Verhalten gegenüber Dava wirklich schwer erträglich fand. Überhaupt fand ich es spannend, wie viel sich im Laufe der Geschichte verändert, wenn man dieselben Menschen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Jeder hat seine eigene Sicht auf die Dinge, seine Verletzungen und seine ganz persönliche Wahrheit. Und manchmal fragt man sich beim Lesen, ob diese Menschen überhaupt noch zueinanderfinden können oder ob sie sich längst zu weit voneinander entfernt haben. Ein ganz besonderer Teil der Geschichte ist für mich die Hündin Luna. Sie bringt ihre eigenen traumatischen Erfahrungen mit und ist zunächst alles andere als ein unkomplizierter Familienhund. Trotzdem entsteht gerade durch sie etwas, das den Menschen in dieser Familie zunehmend abhandenkommt. Ich mochte das sehr. Es braucht nicht immer viele Worte, um zu zeigen, wie viel Nähe und Vertrauen bedeuten können. Ein bisschen länger hätte es für mich in der Mitte nicht unbedingt sein müssen. Da hatte die Geschichte zwischendurch ein paar Längen. Aber das war tatsächlich nur ein kleiner Kritikpunkt, denn insgesamt hat mich der Roman wirklich begeistert. Was mich nach dem Lesen besonders beschäftigt, ist die Frage, wem eigentlich unsere eigene Geschichte gehört. Dava hat ihr Leben aufgeschrieben, ihre Erinnerungen, ihre Gedanken und ihre Geheimnisse. Doch was passiert, wenn sie irgendwann nicht mehr selbst erzählen kann, was sie erlebt hat? Kann ein anderer Mensch einfach für sie sprechen und ihre Geschichte zu seiner eigenen machen? Ich finde, gerade durch Davas Erkrankung bekommt diese Frage noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Erinnerungen sind so eng damit verbunden, wer wir sind. Und der Gedanke, dass jemand anderes darüber verfügen könnte, wenn wir selbst es nicht mehr können, ist schon erschreckend. Für mich sind das fünf Sterne. Ja, die Mitte hätte etwas straffer sein dürfen, aber die Geschichte, die Figuren und die Themen haben mich einfach überzeugt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und werde sicher noch eine Weile darüber nachdenken. Genau das wünsche ich mir von einem guten Roman.

  • Bewertung

    5/5

    14.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben als glitzernder Scherbenhaufen

    Dava und Barr führen eine unerfüllte Ehe, als Dava eine Affäre mit ihrer Kollegin Svetlana anfängt. Als sie dann früh an Demenz erkrankt, findet Barr ihre Skripte für einen Roman und erfährt so von ihrer Untreue. Er veröffentlicht den Roman unter seinem Namen und wird zu einem gefeierten Autor. "Ein guter Charakter" ist ein Geflecht verschiedener Perspektiven von Menschen in Davas Leben. Das hat mir sehr gut gefallen. Trotz der vergleichsweise vielen Figuren, büßt die Geschichte nichts an Tiefe ein. Auch die einzelnen Charaktere sind vielschichtig und führen komplexe Leben. Besonders gefallen hat mir die Darstellung der Dissonanz zwischen Barrs öffentlicher Wahrnehmung als sensibler, feministischer Autor und seinem tatsächlichen Verhalten seiner Assistentin gegenüber. Die Sprache fand ich an manchen Stellen besonders schön, an anderen war sie nicht ganz so meins. Alles in allem ein wirklich großartiges Buch über Verlust, Verrat, Zusammenhalt, das Vergessen und einen ganz besonderen Hund.

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